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Alle 1.044 Fragen mit Lösung

Der amtliche Fragenkatalog der Fischerprüfung Bayern. Die richtige Antwort steht unter jeder Frage.

Fischkunde

  1. 1.001
  2. 1.002
    Welche Aussage ist richtig?
    Der Sterlet gehört zu den störartigen Fischen.
  3. 1.003
  4. 1.004
  5. 1.005
  6. 1.006
  7. 1.007
  8. 1.008
  9. 1.009
  10. 1.010
  11. 1.011
  12. 1.012
  13. 1.013
    Wann bezeichnet man Bachforellen auch als Steinforellen?
    wenn sie in kalten und nahrungsarmen Bächen schlecht wachsen und klein bleiben
  14. 1.014
  15. 1.015
    Die Elritze gehört zur Gruppe der
    Karpfenartigen (Cypriniden)
  16. 1.016
  17. 1.017
  18. 1.018
    Woher kommt der Name „Neunauge“?
    Das ausgewachsene Tier hat auf jeder Körperseite sieben sichtbare Kiemenöffnungen und ein Auge sowie mittig am Kopf eine unpaare Nasenöffnung.
  19. 1.019
  20. 1.020
  21. 1.021
  22. 1.022
  23. 1.023
  24. 1.024
  25. 1.025
    Welche Körperform hat die Güster?
    hochrückig und seitlich abgeflacht
  26. 1.026
  27. 1.027
    Die Bezeichnung „unterständiges Maul“ bedeutet?
    Der Unterkiefer ist kürzer als der Oberkiefer.
  28. 1.028
  29. 1.029
  30. 1.030
  31. 1.031
  32. 1.032
    Die Äsche hat ein
    leicht unterständiges kleines Maul mit kurzer Maulspalte
  33. 1.033
  34. 1.034
  35. 1.035
  36. 1.036
  37. 1.037
    Wie unterscheidet man den Schied (Rapfen) vom Nerfling (Aland)?
    Der Schied (Rapfen) hat im Gegensatz zum Nerfling (Aland) ein oberständiges Maul.
  38. 1.038
  39. 1.039
  40. 1.040
  41. 1.041
  42. 1.042
    Welche Merkmale kennzeichnen den Schied (Rapfen)?
    Das Maul ist oberständig, groß und bis unter die Augenmitte gespalten.
  43. 1.043
    Wie unterscheiden sich Schied (Rapfen) und Aitel (Döbel)?
    Im Gegensatz zum Aitel (Döbel) hat der Schied (Rapfen) ein oberständiges Maul.
  44. 1.044
  45. 1.045
  46. 1.046
  47. 1.047
  48. 1.048
  49. 1.049
  50. 1.050
  51. 1.051
  52. 1.052
  53. 1.053
    Die Barteln sind
    Geschmacks- und Tastorgane
  54. 1.054
  55. 1.055
  56. 1.056
    Wie unterscheidet sich die Karausche vom Schuppenkarpfen?
    Der Karpfen hat 4, die Karausche keine Barteln.
  57. 1.057
  58. 1.058
  59. 1.059
  60. 1.060
  61. 1.061
  62. 1.062
    Wie unterscheiden sich Giebel und Karpfen?
    Der Karpfen hat vier, der Giebel keine Barteln.
  63. 1.063
    Wie viele Barteln hat die Schleie?
    am Maul zwei kurze Barteln
  64. 1.064
    Was ist charakteristisch für die Karausche?
    keine Barteln und einen nach außen gebogenen (konvexen) Rückenflossenrand
  65. 1.065
  66. 1.066
    Wie unterscheidet sich der Waller (Wels) von der Rutte (Quappe, Trüsche)?
    Der Waller (Wels) hat sechs Barteln, die Rutte (Quappe, Trüsche) eine Bartel.
  67. 1.067
  68. 1.068
    Welches ist ein besonderes Merkmal für den Waller (Wels)?
    sechs Barteln, davon zwei lange an der Oberlippe und vier an der Unterlippe
  69. 1.069
    Welche Fische haben Barteln?
    Steinbeißer (Dorngrundel), Rutte (Quappe, Trüsche)
  70. 1.070
  71. 1.071
  72. 1.072
  73. 1.073
  74. 1.074
  75. 1.075
    Die Regenbogenforelle hat
    keine Schlundzähne
  76. 1.076
    Der von außen sichtbare Teil der Fischschuppe
    ist bedeckt von der Oberhaut mit darüber befindlicher Schleimschicht
  77. 1.077
    Welche Aufgabe hat die Schleimschicht auf der Oberfläche des Fisches?
    sie schützt gegen äußere Einflüsse und vermindert den Reibungswiderstand beim Schwimmen
  78. 1.078
  79. 1.079
    Was geschieht, wenn ein Fisch Schuppen verliert?
    er bildet neue Schuppen (Ersatzschuppen)
  80. 1.080
    Beim Wachstum der Fische
    vergrößern sich die Schuppen unter Bildung von Wachstumsringen
  81. 1.081
  82. 1.082
  83. 1.083
  84. 1.084
  85. 1.085
  86. 1.086
    Was versteht man unter Kammschuppen?
    mit Dornen besetzte Schuppen
  87. 1.087
    Welche Fischarten haben Kammschuppen?
    Schrätzer und Kaulbarsch
  88. 1.088
  89. 1.089
    Der Zander hat
    Kammschuppen
  90. 1.090
  91. 1.091
  92. 1.092
  93. 1.093
  94. 1.094
  95. 1.095
  96. 1.096
  97. 1.097
  98. 1.098
  99. 1.099
  100. 1.100
  101. 1.101
  102. 1.102
  103. 1.103
    Der Waller (Wels) hat
    keine Schuppen
  104. 1.104
  105. 1.105
  106. 1.106
  107. 1.107
    Auf welche Weise kann der Fisch seine Sauerstoffaufnahme vergrößern?
    durch Erhöhung der Frequenz der Kiemendeckelbewegungen
  108. 1.108
  109. 1.109
    Über die Oberfläche der Kiemen wird
    Sauerstoff aufgenommen und Kohlendioxid abgegeben
  110. 1.110
  111. 1.111
  112. 1.112
  113. 1.113
    Die Körpertemperatur der heimischen Fische ist
    etwa gleich der Wassertemperatur
  114. 1.114
    Warum werden Fische als wechselwarme Tiere bezeichnet?
    Ihre Körpertemperatur gleicht sich der jeweiligen Wassertemperatur an.
  115. 1.115
  116. 1.116
    Warum wächst der Fisch in der warmen Jahreszeit schneller?
    weil sich sein Stoffwechsel beschleunigt
  117. 1.117
  118. 1.118
  119. 1.119
  120. 1.120
    Das Herz der Fische befindet sich
    kehlständig unterhalb des Kiemenraums
  121. 1.121
  122. 1.122
  123. 1.123
    Man spricht von bauchständigen Bauchflossen wenn ihr Ansatz
    hinter dem Ansatz der Brustflossen sitzt
  124. 1.124
  125. 1.125
    Welche Flosse hat keine Flossenstrahlen?
    die Fettflosse vom Seesaibling
  126. 1.126
  127. 1.127
  128. 1.128
  129. 1.129
  130. 1.130
  131. 1.131
    Die männliche Schleie ist erkennbar
    an den größeren Bauchflossen
  132. 1.132
    Wie ist die Stellung der Rückenflosse bei der Rotfeder?
    Der Ansatz der Rückenflosse liegt hinter dem Ansatz der Bauchflosse.
  133. 1.133
  134. 1.134
  135. 1.135
    Welches Merkmal ist für den Aal typisch?
    Ein Flossensaum erstreckt sich vom Rücken über die Schwanzregion bis zum After.
  136. 1.136
  137. 1.137
  138. 1.138
  139. 1.139
  140. 1.140
  141. 1.141
  142. 1.142
    Welche Aussage ist richtig?
    Zwergwels und Blaufelchen haben eine Fettflosse
  143. 1.143
  144. 1.144
  145. 1.145
  146. 1.146
  147. 1.147
  148. 1.148
  149. 1.149
  150. 1.150
  151. 1.151
    Wie unterscheidet man Rotfeder und Rotauge?
    Bei der Rotfeder beginnt der Ansatz der Rückenflosse deutlich hinter dem Ansatz der Bauchflossen.
  152. 1.152
    Wie unterscheidet man Güster und Brachse ?
    Im Gegensatz zur Güster reichen die Brustflossen bei der Brachse bis zum Ansatz der Bauchflossen
  153. 1.153
  154. 1.154
  155. 1.155
  156. 1.156
  157. 1.157
  158. 1.158
    Der Hecht hat
    eine weit nach hinten zurückgesetzte Rückenflosse
  159. 1.159
  160. 1.160
  161. 1.161
  162. 1.162
    Welches Unterscheidungsmerkmal von Bach- und Regenbogenforelle ist zutreffend?
    Die Regenbogenforelle hat auf der Schwanzflosse schwarze Punkte.
  163. 1.163
  164. 1.164
    Woran lassen sich Hasel und Aitel (Döbel) bereits in der Jugend zuverlässig unterscheiden?
    Im Gegensatz zum Hasel hat der Aitel (Döbel) einen nach außen gebogenen (konvexen) Afterflossenrand.
  165. 1.165
  166. 1.166
  167. 1.167
  168. 1.168
  169. 1.169
  170. 1.170
  171. 1.171
  172. 1.172
  173. 1.173
  174. 1.174
  175. 1.175
    Ein wichtiges Erkennungsmerkmal der Äsche ist
    die hohe und lange Rückenflosse
  176. 1.176
    Welche Flossenstellung ist für das Rotauge kennzeichnend?
    Die Rückenflosse beginnt senkrecht über dem Ansatz der Bauchflossen.
  177. 1.177
  178. 1.178
    Welche Aussage ist richtig?
    Zobel und Zope haben eine auffallend lange Afterflosse
  179. 1.179
  180. 1.180
  181. 1.181
  182. 1.182
    Welche Fischarten haben Rückenstacheln ohne Flossenhäute?
    Dreistachliger und Neunstachliger Stichling
  183. 1.183
    Welches Merkmal unterscheidet Moderlieschen und Laube (Ukelei)?
    Das Moderlieschen hat im Gegensatz zur Laube (Ukelei) nur eine kurze (unvollständige) Seitenlinie.
  184. 1.184
    Der Huchen hat
    keine Punkte auf der Schwanzflosse
  185. 1.185
    Wie unterscheidet man Huchen und Regenbogenforelle?
    Die Schwanzflosse der Regenbogenforelle hat schwarze Tupfen, die des Huchens keine.
  186. 1.186
  187. 1.187
    Wie ist die Zeichnung der erwachsenen Seeforelle?
    Der Körper ist in der Regel mit großen unregelmäßigen schwarzen Tupfen bedeckt, die teils x-förmig ausgebildet sein können.
  188. 1.188
    Welche Aussage ist richtig?
    Die Bachforelle hat rote Tupfen am Körper.
  189. 1.189
    Wodurch können junge Huchen und Regenbogenforellen eindeutig unterschieden werden?
    Im Gegensatz zur Regenbogenforelle hat der Huchen keine schwarzen Tupfen auf der Schwanzflosse.
  190. 1.190
    Wie sieht die Jugendform beim Huchen aus?
    Der Körper hat keine roten Punkte, die Flossen keine schwarzen Punkte.
  191. 1.191
  192. 1.192
    Wie unterscheiden sich Bach- und Seesaibling?
    Die bauchseitigen roten Flossen haben beim Bachsaibling einen weißen und schwarzen Streifen als Vorderrand, beim Seesaibling nur einen weißen Streifen.
  193. 1.193
    An welchen Merkmalen lassen sich junge Zander und junge Flussbarsche unterscheiden?
    Im Gegensatz zum jungen Flussbarsch hat der Jungzander auf der Rücken- und Schwanzflosse dunkle, in Reihen angeordnete Punkte.
  194. 1.194
  195. 1.195
    Haben karpfenartige Fische ein Gehörorgan?
    Sie haben ein inneres Gehörorgan.
  196. 1.196
  197. 1.197
  198. 1.198
  199. 1.199
  200. 1.200
  201. 1.201
  202. 1.202
  203. 1.203
  204. 1.204
  205. 1.205
  206. 1.206
  207. 1.207
    Die Schwimmblase des erwachsenen Flussbarschs ist
    einkammerig ohne Schwimmblasengang
  208. 1.208
  209. 1.209
  210. 1.210
  211. 1.211
    Was bezeichnet man bei Fischen mit dem Ausdruck „Trommelsucht“?
    einen Teilaustritt der Schwimmblase aus dem Maul von Fischen, die in kurzer Zeit aus großer Tiefe an die Wasseroberfläche geholt wurden
  212. 1.212
    Wo befindet sich der Geschmackssinn der Fische?
    an den verschiedensten Stellen des Körpers einschließlich Maul- und Kiemenraum
  213. 1.213
    Können Knochenfische Gerüche wahrnehmen?
    Ja, sie besitzen paarige Riechgruben
  214. 1.214
    Wo liegen die Geruchsorgane bei Fischen?
    zwischen den Augen und der Maulspitze
  215. 1.215
  216. 1.216
    Können Forellenartige (Salmoniden) und Karpfenartige (Cypriniden) außerhalb des Wassers befindliche Personen wahrnehmen?
    ja, insbesondere bei glatter Wasseroberfläche und Bewegung schlecht getarnter Personen
  217. 1.217
  218. 1.218
  219. 1.219
  220. 1.220
    Welche Aufgabe hat das Seitenlinienorgan?
    es nimmt Strömungs- und Wasserdruckreize auf
  221. 1.221
  222. 1.222
    Welches Erkennungsmerkmale ist typisch für den Schneider?
    eine schwarz eingefasste Seitenlinie mit einem deutlichen Knick
  223. 1.223
  224. 1.224
  225. 1.225
  226. 1.226
  227. 1.227
  228. 1.228
    Wie lang ist der Darm beim Karpfen?
    mindestens doppelte Körperlänge
  229. 1.229
  230. 1.230
  231. 1.231
  232. 1.232
  233. 1.233
    Wo befinden sich beim Fisch die Nieren?
    unter der Wirbelsäule innerhalb der Leibeshöhle vom Kopfansatz bis in die Höhe des Afters
  234. 1.234
    Wo verläuft bei den Fischen das Rückenmark (Hauptnervenstrang)?
    durch die nach oben stehenden Dornfortsätze oberhalb der Wirbelkörper
  235. 1.235
    Was bezeichnet man als Laich?
    vom weiblichen Fisch abgesetzte Eier
  236. 1.236
    Was ist Rogen?
    Fischeier in den Eierstöcken
  237. 1.237
    Was ist ein Milchner?
    ein männlicher Fisch
  238. 1.238
    Was ist ein Rogner?
    ein weiblicher Fisch
  239. 1.239
    Was bezeichnet man in der Fischersprache als Milch?
    Flüssigkeit mit männlichen Samenzellen
  240. 1.240
  241. 1.241
  242. 1.242
  243. 1.243
  244. 1.244
  245. 1.245
  246. 1.246
  247. 1.247
  248. 1.248
  249. 1.249
  250. 1.250
  251. 1.251
  252. 1.252
  253. 1.253
  254. 1.254
  255. 1.255
  256. 1.256
  257. 1.257
    Wo laicht der Lachs?
    im Süßwasser
  258. 1.258
  259. 1.259
  260. 1.260
  261. 1.261
  262. 1.262
    Was versteht man unter Brutpflege bei Fischen?
    Beschützen des Laiches und der Brut
  263. 1.263
  264. 1.264
    Als Laichausschlag bezeichnet man
    eine normale Reaktion bei bestimmten, laichbereiten Fischen
  265. 1.265
  266. 1.266
    Was ist ein Laichhaken?
    der hakenartig ausgebildete Unterkiefer bei alten, männlichen forellenartigen Fischen (Salmoniden)
  267. 1.267
  268. 1.268
  269. 1.269
    Woran erkennt man die männliche Äsche?
    an der längeren Rückenflosse
  270. 1.270
  271. 1.271
    Als Griffel (Griffelbeine) werden bezeichnet?
    das Begattungsorgan (Begattungshilfsorgan) beim männlichen Edel- und Steinkrebs
  272. 1.272
    Griffelbeinpaare hat
    der männliche Krebs
  273. 1.273
    Wo entwickeln sich die Eier von Edel- und Steinkrebs?
    unter dem Hinterleib des weiblichen Tieres
  274. 1.274
    Was versteht man unter einem Butterkrebs?
    einen frisch gehäuteten Krebs
  275. 1.275
    Warum häuten sich Krebse?
    Der Krebspanzer wächst nicht mit und muss in Abhängigkeit vom Wachstum des Krebses erneuert werden.
  276. 1.276
    Was ist für den Steinkrebs kennzeichnend?
    er bleibt klein und hat einen schmutzig weißen Bauch, eine dunkle Oberseite und dunkle Scheren
  277. 1.277
  278. 1.278
    Was ist an den Schalen der Flussperlmuschel besonders auffallend?
    die dicke Schale mit zerklüfteter Oberfläche
  279. 1.279
  280. 1.280
  281. 1.281
  282. 1.282
  283. 1.283
    Welche Aussage ist richtig?
    Der Bitterling benötigt zur Fortpflanzung Muscheln (z.B. die Teichmuschel).
  284. 1.284
    Als Querder bezeichnet man
    das Larvenstadium der Neunaugen
  285. 1.285
  286. 1.286
    Wie erfolgt die exakte Altersbestimmung beim Aal?
    anhand der Gehörsteinchen (Otolithen)
  287. 1.287
    Was ist ein Gelbaal?
    ein noch im Fressstadium befindlicher Aal
  288. 1.288
    Was ist ein Blankaal?
    ein zum Laichen abwandernder Aal
  289. 1.289
    Was versteht man unter einem Glasaal?
    ein Aal im Jugendstadium mit glasartig durchsichtigem Körper
  290. 1.290
  291. 1.291
  292. 1.292
    Welchen Lebensraum bevorzugt der Strömer?
    schnell fließende Gewässer mit kiesigem Untergrund
  293. 1.293
  294. 1.294
  295. 1.295
  296. 1.296
  297. 1.297
    Welche Eigenschaft zeichnet das Wachstum der Fische aus?
    Fische wachsen lebenslang, aber je nach Art im Alter mehr oder weniger verlangsamt.
  298. 1.298
  299. 1.299
  300. 1.300
  301. 1.301
  302. 1.302
    Wovon ernährt sich die Äsche vorwiegend?
    von Insekten und deren Entwicklungsformen
  303. 1.303
  304. 1.304
    Welches Bestimmungsmerkmal ist richtig beschrieben?
    Die Schwarzmundgrundel hat einen schwarzen Fleck auf der ersten Rückenflosse
  305. 1.305
  306. 1.306
    Welche Fische gehören nicht zu den ursprünglich in Bayern heimischen Arten?
    Schwarzmund- und Kessler-Grundel, Marmorierte Grundel
  307. 1.307
  308. 1.308
    Welche Fischart hat keine Schuppen?
    Dreistachliger Stichling
  309. 1.309
  310. 1.310
  311. 1.311
    Wo laicht der Schneider?
    auf kiesigem Untergrund
  312. 1.312
  313. 1.313
  314. 1.314
    Was brauchen die heimischen Großmuscheln zur Vermehrung?
    Fische, an denen die Glochidien (Muschellarven) zeitweilig parasitisch leben
  315. 1.315
  316. 1.316
  317. 1.317
    Welche Fische haben Hechel- oder Bürstenzähne?
    Aal und Rutte (Quappe, Trüsche)
  318. 1.318
  319. 1.319
  320. B2.1
  321. B2.2
  322. B2.3
  323. B2.4
  324. B2.5
  325. B2.6
  326. B2.7
  327. B2.8
  328. B2.9
  329. B2.10
  330. B2.11
  331. B2.12
    Welche Fischart ist hier abgebildet?
    Rutte (Quappe, Trüsche)
  332. B2.13
  333. B2.14
  334. B2.15
  335. B2.16
  336. B2.17
  337. B2.18
  338. B2.19
  339. B2.20
    Welche Fischart ist hier abgebildet?
    Dreistachliger Stichling
  340. B2.21
  341. B2.23

Gewässerkunde

  1. 2.001
    Was ist das Säurebindungsvermögen (SBV) des Wassers?
    es ist ein Maß für seinen Kalkgehalt
  2. 2.002
    Was bewirkt ein hohes Säurebindungsvermögen (SBV) im Wasser?
    Das Wasser ist gegenüber großen Schwankungen des pH-Werts gut gepuffert.
  3. 2.003
  4. 2.004
    Was ist zu befürchten, wenn in unmittelbarer Nähe eines kleinen stehenden Gewässers intensiv mit Gülle gedüngt wird?
    Die Gülle kann leicht in das Gewässer eingeschwemmt werden und zu einem Fischsterben führen.
  5. 2.005
  6. 2.006
  7. 2.007
    Warum schwimmt Eis auf dem Wasser?
    Eis hat ein geringeres spezifisches Gewicht als Wasser
  8. 2.008
    Was bezeichnet man mit dem pH-Wert?
    den Reaktionszustand des Wassers (sauer / neutral / alkalisch)
  9. 2.009
  10. 2.010
  11. 2.011
  12. 2.012
  13. 2.013
  14. 2.014
    Was versteht man unter der Selbstreinigungskraft eines Gewässers?
    Biologische Prozesse bewirken den Abbau von organischen Stoffen (z. B. von Abwässern).
  15. 2.015
  16. 2.016
  17. 2.017
    Woher stammt der im Wasser gelöste Sauerstoff?
    aus der Luft und von Unterwasserpflanzen
  18. 2.018
  19. 2.019
  20. 2.020
  21. 2.021
    Was versteht man unter dem Sättigungswert von Sauerstoff im Wasser?
    die temperatur- und druckabhängige obere Grenze für die Löslichkeit von Sauerstoff im Wasser
  22. 2.022
  23. 2.023
    Welche Organismen reichern das Wasser mit Sauerstoff an?
    das pflanzliche Plankton (Phytoplankton)
  24. 2.024
    Wie gelangt Sauerstoff in das Wasser?
    durch Sauerstoffabgabe der grünen Unterwasserpflanzen und durch Sauerstoffaufnahme aus der Luft
  25. 2.025
  26. 2.026
  27. 2.027
  28. 2.028
    Wodurch kann in einem nährstoffreichen See eine für Fische gefährliche Sauerstoffzehrung auftreten?
    durch starke Algenentwicklung und anschließendes Absterben der Algen
  29. 2.029
    Was bezeichnet man in einem See als „Wasserblüte “?
    eine übermäßige Entwicklung von pflanzlichem Plankton (Phytoplankton)
  30. 2.030
    Was bezeichnet man als tierisches Plankton (Zooplankton)?
    teils sehr kleine tierische Organismen, die im Freiwasser schweben
  31. 2.031
    Was bezeichnet man als pflanzliches Plankton (Phytoplankton)?
    teils sehr kleine pflanzliche Organismen (Algen), die im Freiwasser schweben
  32. 2.032
  33. 2.033
  34. 2.034
    Wie kann eine lang anhaltende Gewässerbelastung mit organischen Stoffen festgestellt werden?
    durch regelmäßige Analyse von Kleintieren (biologische Gewässeruntersuchung)
  35. 2.035
  36. 2.036
  37. 2.037
  38. 2.038
    Wo kommen Wasserasseln vermehrt vor?
    in organisch belasteten Gewässern
  39. 2.039
  40. 2.040
  41. 2.041
  42. 2.042
  43. 2.043
  44. 2.044
  45. 2.045
  46. 2.046
  47. 2.047
  48. 2.048
  49. 2.049
    Welche Eigenschaften kennzeichnen u.a. die Barbenregion der Fließgewässer?
    sandiger und kiesiger Untergrund sowie schnell fließendes Wasser
  50. 2.050
  51. 2.051
  52. 2.052
    Welche Aussage ist richtig?
    Die Strömungsgeschwindigkeit nimmt von der Forellen- bis zur Brachsenregion ab.
  53. 2.053
    Welche Eigenschaften kennzeichnen u.a. die Brachsenregion der Fließgewässer?
    schlammiger Untergrund und langsam fließendes Wasser
  54. 2.054
  55. 2.055
  56. 2.056
  57. 2.057
  58. 2.058
    Welcher Lebensraum ist für den Edelkrebs typisch?
    langsam fließende und strukturreiche Fließgewässer mit Sommertemperaturen zwischen 15-20°C
  59. 2.059
  60. 2.060
  61. 2.061
    Was ist ein Altwasser?
    eine natürlich oder künstlich abgetrennte ehemalige Flussstrecke.
  62. 2.062
  63. 2.063
  64. 2.064
    Was ist unter der Vollzirkulation eines Sees zu verstehen?
    die vollständige Umwälzung des Wasserkörpers
  65. 2.065
    Was versteht man unter dem Begriff Sprungschicht in einem See?
    den Übergangsbereich zwischen dem warmen Oberflächen- und dem kalten Tiefenbereich
  66. 2.066
  67. 2.067
  68. 2.068
    Welche Eigenschaften sind für einen Zandersee charakteristisch?
    krautarm, unterschiedlich tief, hartgründig, trüb
  69. 2.069
    Wann wird der Sauerstoffgehalt in einem stehenden Gewässer gering sein?
    bei Dunkelheit und Massenvorkommen von Algen oder Unterwasserpflanzen
  70. 2.070
    Was ist charakteristisch für nährstoffreiche Seen?
    Pflanzliches Plankton (Phytoplankton) entwickelt sich im Frühjahr und Sommer in großen Mengen.
  71. 2.071
    Was ist charakteristisch für nährstoffarme Seen?
    Das Tiefenwasser hat einen hohen Sauerstoffgehalt.
  72. 2.072
    Was versteht man unter Aufwuchs?
    Ansiedelung von Algen auf lebendem (z. B. Wasserpflanzen) und totem (z. B. Steinen) Material
  73. 2.073
  74. 2.074
  75. 2.075
  76. 2.076
  77. 2.077
    Die Wasserpest ist
    eine sich stark vermehrende Wasserpflanze
  78. 2.078
  79. 2.079
  80. 2.080
  81. 2.081
    Welche Pflanzen gehören zu den Unterwasserpflanzen?
    durchwachsenes, kammförmiges und krauses Laichkraut
  82. 2.082
  83. 2.083
  84. 2.084
  85. 2.085
  86. 2.086
    Haben Pflanzennährstoffe in Gewässern fischbiologische Bedeutung?
    Ja, sie sind Voraussetzung für eine Entwicklung der Wasserpflanzen, die wiederum Grundlage für die Tierernährung darstellt.
  87. 2.087
  88. 2.088
  89. 2.089
    Zum pflanzlichen Plankton (Phytoplankton) gehören
    im Freiwasser eines Sees schwebende mikroskopisch kleine Pflanzen (Schwebalgen)
  90. 2.090
  91. 2.091
  92. 2.092
  93. 2.093
  94. 2.094
  95. 2.095
  96. 2.096
  97. 2.097
  98. 2.098
  99. 2.099
    Kriebelmückenlarven sind
    eine gute Fischnahrung
  100. 2.100
    Wie kann man Eintagsfliegen- und Steinfliegenlarven sicher unterscheiden?
    Eintagsfliegenlarven haben die Kiemenanhänge am Hinterleib und in der Regel drei Schwanzborsten.
  101. 2.101
  102. 2.102
    Wodurch wird der Bisam besonders problematisch?
    Er zerstört Dämme und Uferanlagen und frisst Muscheln
  103. 2.103
    Der Bisam ernährt sich von
    Wasser- und Uferpflanzen und deren Wurzeln, gelegentlich auch von Kleintieren und Muscheln
  104. 2.104
    Wodurch wird der Biber besonders problematisch?
    Durch den Bau von Dämmen trägt er zur Veränderung der Gewässerstruktur bei, so dass wirtschaftliche und sicherheitsrelevante Schäden entstehen können.
  105. 2.105
    Der Biber ernährt sich von
    Pflanzen und Baumrinde
  106. 2.106
  107. 2.107
  108. 2.108
  109. 2.109
    Welche Vogelarten ernähren sich auch von Kleinfischen?
    Haubentaucher, Eisvogel, Gänsesäger
  110. 2.110
  111. 2.111
  112. 2.112
  113. 2.113
  114. 2.114
  115. 2.115
  116. 2.116
  117. 2.117
    Der Fischotter ernährt sich vorwiegend von
    Fischen, Flusskrebsen, Amphibien und kleinen Wasservögeln
  118. 2.118
  119. 2.119
  120. 2.120
    Ist der Biber aus Sicht der Fischerei grundsätzlich negativ zu bewerten?
    Nein, in Gewässern kann er zur Strukturvielfalt beitragen.
  121. 2.121
    Welchen fischökologisch negativen Einfluss können Maisfelder im Bereich von Fließgewässern haben?
    Bei Starkregen kann Bodensubstrat in das Gewässer eingetragen werden.
  122. 2.122
  123. 2.123
    Was sind Fischpässe?
    Einrichtungen, die den Fischen das Überwinden von Staustufen im Gewässer ermöglichen
  124. 2.124
  125. 2.125
  126. 2.126
  127. 2.127
  128. 2.128
    Kann ein Hochwasser auch positive Folgen für ein Fließgewässer haben?
    Ja, der Untergrund (z.B. Kiesbänke) wird vom Schlamm befreit.
  129. 2.129
    Was versteht man unter dem Kreislauf des Wassers?
    Verdunstung, Niederschlag und Abfluss des Wassers
  130. B1.1
  131. B1.2
  132. B1.3
  133. B1.4
    Welche Insektenlarve ist hier dargestellt?
    Köcherfliegenlarve ohne Köcher
  134. B1.5
    Welche Insektenlarve ist hier dargestellt?
    Köcherfliegenlarve mit Köcher
  135. B1.6

Schutz und Pflege der Fischgewässer, Fischhege

  1. 3.001
    Welches öffentliche Interesse besteht an der fischereilichen Hege?
    Erhaltung und Förderung eines der Größe, Beschaffenheit und Ertragsfähigkeit des Gewässers angepassten artenreichen und gesunden Fischbestands
  2. 3.002
    Welche Aspekte des Naturschutzes stehen bei der Gewässerhege im Vordergrund?
    Erhaltung bzw. Wiederansiedlung von bedrohten Fischarten
  3. 3.003
    Welchen Zweck hat das Schonmaß bei Fischen?
    die Fische sollen eine Größe erreichen, die sicherstellt, dass sie sich mindestens einmal in ihrem Leben fortgepflanzt haben
  4. 3.004
    Welchen Zweck hat die Schonzeit bei Fischen vorrangig?
    Sie soll eine ungestörte Laichablage ermöglichen.
  5. 3.005
    Welche Aussage über das Schonmaß ist richtig?
    Es soll sicherstellen, dass Fische bis zu ihrer Entnahme einmal abgelaicht haben.
  6. 3.006
    Ist regelmäßiger Fischbesatz in natürlichen Gewässern zur Bestandserhaltung generell notwendig?
    nein, da sich der Fischbestand in einem geeigneten Lebensraum und bei begrenztem Fraßdruck durch Fischfeinde in der Regel selbst vermehrt
  7. 3.007
    Wonach richtet sich das Ausmaß des Fischbesatzes?
    nach der natürlichen Nahrungsgrundlage im Gewässer
  8. 3.008
    Wie kann man den Fischbestand in einem Gewässer fördern?
    Unterstände schaffen, Nebengewässer anbinden
  9. 3.009
    Was geschieht, wenn ein Gewässer zu stark besetzt wird?
    geringeres Wachstum der Fische bedingt durch Nahrungskonkurrenz
  10. 3.010
    Unter welchem Aspekt ist Fischbesatz berechtigt?
    nach Fischsterben größeren Ausmaßes
  11. 3.011
    Wann ist ein dem Gewässer angepasster Fischbesatz erforderlich?
    wenn die natürlichen Laich- und Aufwuchsplätze fehlen
  12. 3.012
    Wonach sollen sich Besatzmaßnahmen richten?
    nach ökologischen und fischereibiologischen Gesichtspunkten
  13. 3.013
    Unter welchem Leitgedanken ist jeder Fischbesatz vorzunehmen?
    die Fische nur in für sie geeignete Gewässer einbringen
  14. 3.014
    Was ist beim Fischbesatz zu beachten?
    Die Satzfische sind möglichst aus dem Einzugsgebiet des Gewässersystems zu nehmen.
  15. 3.015
  16. 3.016
    Unter nachhaltiger Nutzung versteht man
    die Abschöpfung des natürlichen Fischertrages ohne Beeinträchtigung der Reproduktionsfähigkeit der Bestände
  17. 3.017
    Unter nachhaltiger Bewirtschaftung versteht man
    Hegemaßnahmen, bei denen der Fischbestand in seinen wesentlichen Eigenschaften erhalten bleibt und auf natürliche Weise nachwachsen kann
  18. 3.018
  19. 3.019
    Was ist beim Erwerb von Satzfischen zu beachten?
    die Fische müssen frei von Parasiten und Fischkrankheiten sein
  20. 3.020
    Welcher Grundsatz gilt für die Auswahl von Satzfischen?
    Satzfische sollen in der Regel ein- oder zweisömmrige Jungfische sein
  21. 3.021
    Was ist beim Fischbesatz besonders zu beachten?
    die Temperatur des Transportwassers ist schrittweise der Temperatur des künftigen Lebensraums anzupassen
  22. 3.022
  23. 3.023
  24. 3.024
    Was ist beim Fischbesatz zu vermeiden?
    das Berühren der Fische mit rauen und scharfkantigen Gegenständen
  25. 3.025
  26. 3.026
    Wozu dient eine Fischfangstatistik?
    Sie ist eine Grundlage für die fischereiliche Gewässerbewirtschaftung.
  27. 3.027
  28. 3.028
    Für die Vermehrung von Zander und Waller (Wels) und das Aufkommen von deren Jungfischen ist folgender Lebensraum erforderlich:
    ein sommerwarmes, stehendes bis langsam fließendes Gewässer mit Wasserpflanzen oder Totholz
  29. 3.029
    Welcher Lebensraum ist für die Vermehrung von Äsche und Nase und für das Aufkommen ihrer Jungfische erforderlich?
    ein Fließgewässer mit kiesig, flachem Uferbereich und tiefen Rinnen in erreichbarer Entfernung
  30. 3.030
    Das übermäßige Anfüttern von Fischen
    kann die Eutrophierung eines Gewässers fördern.
  31. 3.031
  32. 3.032
    Warum darf man in Krebsgewässer keine Aale einsetzen?
    weil sie unter anderem Krebse kurz nach der Häutung (Butterkrebse) fressen
  33. 3.033
  34. 3.034
  35. 3.035
    Welches Wasser ist für Forellen vorteilhaft?
    fließendes, sommerkaltes und sauerstoffreiches Wasser
  36. 3.036
  37. 3.037
  38. 3.038
    Warum sollen bei Besatzmaßnahmen in einem strukturreichen Fließgewässer der Forellenregion einsömmerige Bachforellen älteren Tieren vorgezogen werden?
    weil jüngere Bachforellen das Nahrungsspektrum besser nutzen und sich den Lebensraumbedingungen leichter anpassen
  39. 3.039
  40. 3.040
  41. 3.041
  42. 3.042
    Was ist beim Besatz mit einsömmerigen Hechten zu beachten?
    die Hechte sollen möglichst einzeln und verteilt in das Gewässer ausgesetzt werden, um Verlusten durch Kannibalismus vorzubeugen
  43. 3.043
    Was ist beim Forellenbesatz in Baggerseen zu beachten?
    Forellenbesatz darf nur ausgebracht werden, wenn die Wassertemperaturen geeignet sind und ausreichend Nahrung vorhanden ist.
  44. 3.044
  45. 3.045
  46. 3.046
  47. 3.047
  48. 3.048
    Fische sind für die Fortpflanzung bestimmter heimischer Muschelarten wichtig,
    weil die Muschellarven einen Teil ihrer Entwicklung auf den Kiemen oder der Haut von Fischen verbringen
  49. 3.049
  50. 3.050
  51. 3.051
  52. 3.052
    Woran erkennt man, dass Karpfen an Sauerstoffmangel leiden?
    Die Karpfen kommen an die Oberfläche und schnappen nach Luft.
  53. 3.053
  54. 3.054
  55. 3.055
    Was ist zu tun, wenn Sie in einem Gewässer ein Fischsterben feststellen?
    die Polizei und die zuständige Kreisverwaltungsbehörde informieren
  56. 3.056
    Eine Brachse mit Laichausschlag
    zeigt eine natürliche, entwicklungsbedingte Hautveränderung.
  57. 3.057
    Wodurch werden Fischparasiten besonders leicht verbreitet?
    durch Verfüttern von rohen Fischeingeweiden an Fische und Krebse
  58. 3.058
    Welches Verhalten lässt darauf schließen, dass ein Fisch erkrankt ist?
    Der Fisch steht apathisch im Flachwasserbereich und zeigt kein Fluchtverhalten.
  59. 3.059
    Wie ist der Fang einer Forelle mit stark verkürztem Oberkiefer (Mopskopf) zu beurteilen?
    Sie muss dem Gewässer entnommen werden, da sie möglicherweise den Erreger der Drehkrankheit in sich trägt.
  60. 3.060
  61. 3.061
    Mechanische Verletzungen von Fischen
    sind mögliche Eintrittspforten für Keime wie Pilze, Bakterien und Viren.
  62. 3.062
    Was sind Parasiten?
    Schmarotzer, die andere lebende Tiere oder Pflanzen befallen und ihnen Nährstoffe für den eigenen Lebensbedarf entziehen
  63. 3.063
  64. 3.064
  65. 3.065
    Woran erkennt man die Grießkörnchenkrankheit bei Fischen?
    an weißen Punkten, verteilt auf der Körperoberfläche, an Haut, Kiemen, Auge und Flossen
  66. 3.066
    Was ist ein Fischegel?
    ein blutsaugender Hautschmarotzer
  67. 3.067
    Was ist ein Kiemenkrebs?
    ein Schmarotzer auf den Fischkiemen
  68. 3.068
    Die Kiemenfäule bei Karpfen ist eine
    Pilzkrankheit, die in stark eutrophen Gewässern bei hohen Wassertemperaturen und dichtem Fischbestand zu großen Verlusten führen kann
  69. 3.069
  70. 3.070
    Was kann auf einen Befall des Edelkrebses mit der Krebspest hindeuten?
    aus dem Wasser gehoben und in Normallage gehalten lässt der Krebs Beine und Scheren kraftlos nach unten hängen
  71. 3.071
    Zu den Innenparasiten zählen
    Kratzer und Bandwürmer
  72. 3.072
    Können Wasserschnecken eine Gefahr für den Fischbestand darstellen?
    ja, als Zwischenwirte gefährlicher Fischparasiten
  73. 3.073
  74. 3.074
    Welches sind die häufigsten Ursachen für Fischsterben?
    Sauerstoffmangel, Vergiftungen, Krankheiten
  75. 3.075
  76. 3.076
  77. 3.077
  78. 3.078
    Was hat bei der Feststellung eines Fischsterbens als erstes zu erfolgen?
    die Anzeige bei der nächstgelegenen Polizeidienststelle
  79. 3.079
  80. 3.080
  81. 3.081
  82. 3.082
    Was ist zu tun, wenn man einen krankheitsverdächtigen Fisch gefangen hat
    aus dem Gewässer entnehmen und sofort den Fischereiberechtigten verständigen
  83. 3.083
  84. 3.084
  85. 3.085
  86. 3.086
  87. 3.087
    Sind durch Lehm- und Ton getrübte Abwässer fischschädlich?
    ja, die Funktion der Kiemen kann durch Ablagerung von Trübstoffen beeinträchtigt werden
  88. 3.088
  89. 3.089
  90. 3.090
    Zur Ausübung der Elektrofischerei benötigt man
    eine Genehmigung der Kreisverwaltungsbehörde, einen Bedienungsschein sowie den staatlichen Fischereischein.
  91. 3.091
    Die Elektrofischerei wird eingesetzt zur
    Erfassung des Fischbestandes
  92. 3.092
    Bei ordnungsgemäßer Anwendung der Elektrofischerei
    wird der Fischbestand nicht geschädigt.
  93. 3.093
  94. 3.094
  95. 3.095
  96. 3.096
    Ein strukturreiches Fließgewässer
    bietet Lebensraum für viele Fisch- und Kleintierarten bei hoher Individuendichte
  97. 3.097
    Was kennzeichnet ein natürliches Fließgewässer?
    ein sich veränderndes Gewässerbett
  98. 3.098
  99. 3.099
    Wie kann sich eine Uferbegradigung (Längsverbau) auf den Fischbestand eines Fließgewässers auswirken?
    bedingt durch einen monotoneren Lebensraum kommt es meist zur Verringerung der Fischarten und der Anzahl der Individuen
  100. 3.100
    Wie können sich Querbauwerke (z. B. Wehre) auf die Fischbestände eines Fließgewässers auswirken?
    Sie isolieren die Fischbestände und verhindern die Laichwanderungen.
  101. 3.101
    Welchen Einfluss haben Wehre, wenn sie sich in kurzen Abständen in einem Fließgewässer befinden?
    Sie verlangsamen die Fließgeschwindigkeit, der Gewässergrund verschlammt und Kieslaichplätze gehen verloren.
  102. 3.102
  103. 3.103
    Das Betreiben eines Wasserkraftwerks im Schwellbetrieb
    ist schädlich, weil z.B. Laichgruben der Fische im Uferbereich trocken fallen.
  104. 3.104
  105. 3.105
    Stauwehre von Wasserkraftanlagen sind für Wanderfischarten
    negativ, da sie in der Regel die Durchgängigkeit des Fließgewässers verschlechtern.
  106. 3.106
  107. 3.107
  108. 3.108
    Die Wiederherstellung der Durchgängigkeit von Fließgewässern führt in der Regel
    zur Verbesserung der Lebensraumbedingungen der Fischfauna.
  109. 3.109
    Was sind Fischtreppen oder Fischpässe?
    bauliche Anlagen, die den Fischen die Überwindung von Wanderhindernissen, z. B. Stauwehren ermöglichen
  110. 3.110
    Welche Maßnahmen sollten aus fischbiologischer Sicht an Wasserkraftwerken getroffen werden?
    Schutzvorrichtungen vor dem Turbineneinlass sollen das Einschwimmen von Fischen verhindern
  111. 3.111
    Warum sollen aus fischbiologischer Sicht Fließgewässer durchgängig sein?
    weil viele Fischarten flussaufwärts wie flussabwärts zu den Laichgebieten ziehen
  112. 3.112
    Was sollte bei regelmäßig durchgeführten Entlandungen kleiner Gräben (Grabenräumung) aus fischbiologischer Sicht berücksichtigt werden?
    sie sollten nicht in ihrer gesamten Länge auf einmal entlandet werden, da im Gewässer verbleibende Inseln eine Wiederbesiedlung mit Kleintieren und Kleinfischarten erleichtert
  113. 3.113
  114. 3.114
  115. 3.115
    Können als Laichhilfen ins Gewässer eingebrachte Strukturelemente positiv beurteilt werden?
    ja, wenn aufgrund der Strukturarmut des Gewässers ein Mangel an natürlichen Laichplätzen besteht
  116. 3.116
    Bei der Renaturierung von Fließgewässern ist eine geeignete Maßnahme,
    das Einbringen von Totholz, weil dadurch die Lebensraumvielfalt und der Artenreichtum verbessert werden kann.
  117. 3.117
    Wie sind aus fischbiologischer Sicht Totholz (abgestorbene Bäume und Äste) in einem Gewässer zu beurteilen?
    Positiv, da es von Fischen als Unterstand angenommen und auch von einer großen Anzahl von Fischnährtieren besiedelt wird.
  118. 3.118
    Sind Altarme eines Gewässers ökologisch besonders wertvoll?
    ja, weil sie Fischen, Amphibien und Vögeln geeignete Lebensbedingungen bieten
  119. 3.119
    Wie ist aus fischbiologischer Sicht die Anbindung von Kiesgruben im Uferbereich größerer Fließgewässer zu beurteilen?
    positiv, da sie die Lebensraumvielfalt des Flusses bereichern, sowie Fortpflanzungs- und Aufwuchsareale für viele Fischarten bieten
  120. 3.120
    Können Fische Schadstoffe aus dem Wasser aufnehmen und anreichern, wie beispielsweise Pflanzenschutzmittel und Schwermetalle?
    die Stoffe werden teils direkt oder indirekt über die Nahrung aufgenommen und teilweise im Körper angereichert
  121. 3.121
    Welchen Nutzen hat ein uferbegleitender Gehölzsaum?
    Er dient unter anderem dem Rückhalt von Einschwemmungen aus dem Umland (Uferschutzstreifen) und der Beschattung des Gewässers.
  122. 3.122
    Welche ökologische Bedeutung hat ein uferbegleitender Gehölzsaum von Weiden und Erlen für den Lebensraum Bach?
    er beschattet den Wasserkörper und wirkt damit einer Erwärmung und einem übermäßigen Wachstum an Unterwasserpflanzen entgegen
  123. 3.123
    Welche ökologische Bedeutung hat ein uferbegleitender Gehölzsaum von Weiden und Erlen für den Lebensraum Bach?
    Er befestigt den Uferbereich durch seine Wurzeln und bietet den Fischen Unterstand.
  124. 3.124
  125. 3.125
    Sind flache Ufer aus Sicht der Fischbiologie positiv zu beurteilen?
    ja, weil sie Lebensraum, Fortpflanzungs- und Aufwuchsareal für viele Fisch- und Kleintierarten bieten
  126. 3.126
    In ein ausgebautes Fließgewässer sollen vereinzelt große Steine zur Strukturverbesserung eingebracht werden, mit folgendem Nutzen:
    um den Stein herum bilden sich unterschiedliche Fließgeschwindigkeiten aus, die zu einer vielfältigen Sortierung des Bodensubstrats führen
  127. 3.127
    Was ist beim Transport von lebenden Fischen zu beachten?
    das Transportgefäß muss für die Fische ein ausreichend großes Wasservolumen mit ausreichender Sauerstoffversorgung bieten
  128. 3.128
  129. 3.129
  130. 3.130
    Totholz
    bereichert den Lebensraum und fördert die Artenvielfalt.
  131. 3.131
    In welcher Jahreszeit ist für Fische die Wahrscheinlichkeit zu erkranken am größten?
    im Frühjahr, nach der Winterruhe oder dem Stress der Laichzeit
  132. 3.132
    Dürfen gebietsfremde Fischarten in nicht geschlossenen Gewässern ausgesetzt werden?
    Nein, es besteht vor allem die Gefahr, dass dadurch heimische Arten verdrängt werden.
  133. 3.133
  134. 3.134
    Bedarf der Besatz mit der aus Amerika stammenden Regenbogenforelle der Genehmigung?
    Der Besatz mit Regenbogenforellen bedarf gem. AVBayFiG nicht der Genehmigung.
  135. 3.135
    Was sind Prädatoren?
    Vögel wie Graureiher, Gänsesäger, Kormoran und Säugetiere wie Fischotter, Mink, die sich hauptsächlich von Fischen ernähren.
  136. 3.136
    Können Prädatoren Fischbestände nachhaltig schädigen?
    Ja, da in der Kulturlandschaft die Lebensbedingungen der Fische beeinträchtigt sind und das ökologische Gleichgewicht gestört ist.

Fanggeräte, fischereiliche Praxis, Behandlung gefangener Fische

  1. 4.001
  2. 4.002
  3. 4.003
    Was ist beim Fischen mit einer Kohlefaser-Angelrute zu beachten?
    Angelrute von elektrischen Freileitungen fernhalten, bei Gewitter das Angeln einstellen
  4. 4.004
    Warum sind Schnurführungsringe an der Angelrute aus Gründen der Fischwaidgerechtigkeit zu kontrollieren?
    Schadhafte Schnurführungsringe können die Schnur beschädigen, die dann beim Fang größerer Fische leichter reißt.
  5. 4.005
  6. 4.006
    Worin unterscheidet sich im Wesentlichen die einhändige Fliegenrute von der Spinnrute?
    an der Fliegenrute sitzt die Rolle hinter der Führungshand
  7. 4.007
    Was ist eine Teleskoprute?
    eine zusammenschiebbare Angelrute
  8. 4.008
    Was versteht man unter der Aktion einer Rute?
    die Dynamik und Kraftverteilung über den Rutenkörper beim Wurf und Drill
  9. 4.009
  10. 4.010
    Was sind AFTMA - Klassen?
    Normung der Schnüre und Ruten bei der Fliegenfischerei
  11. 4.011
  12. 4.012
  13. 4.013
    Wogegen ist eine monofile Kunstfaserschnur aus Polyamid empfindlich?
    Sie ist gegen Sonnenbestrahlung (UV-Strahlung) empfindlich.
  14. 4.014
  15. 4.015
    Warum darf der Angler eine lose und verwickelte Angelschnur (z. B. Perücke) nicht am Fischwasser liegen lassen?
    Weil sie eine Gefahr für Vögel und andere Tiere darstellt und Abfall ordnungsgemäß zu beseitigen ist und weil sie schlecht verrottet.
  16. 4.016
    Welcher Teil der Angelschnur nutzt sich am stärksten ab?
    die ersten paar Meter hinter dem Haken
  17. 4.017
    Wie kann man vermeiden, dass der Hecht mit seinen spitzen Zähnen die Angelschnur durchtrennt?
    Man fügt zwischen Köder und Hauptschnur ein Vorfach aus einem beißsicheren Material in geeigneter Stärke (z. B. Stahlvorfach) ein.
  18. 4.018
  19. 4.019
  20. 4.020
  21. 4.021
    Was trifft auf geflochtene Schnüre zu?
    hohe Tragkraft bei geringem Durchmesser
  22. 4.022
    Welche Regel für die Schnur- und Hakenwahl ist richtig?
    Schnur nicht dünner als nötig - Haken nicht kleiner als nötig
  23. 4.023
  24. 4.024
  25. 4.025
  26. 4.026
    Wie muss ein Schnurknoten vor allem beschaffen sein?
    er darf sich nicht aufziehen lassen (Zugprobe)
  27. 4.027
  28. 4.028
  29. 4.029
  30. 4.030
    Was ist charakteristisch für eine Steckrute?
    Sie besteht aus zwei oder mehr Teilen, welche beim Aufbau miteinander verbunden werden.
  31. 4.031
  32. 4.032
  33. 4.033
  34. 4.034
    Wie soll beim Spinnfischen der Wirbel beschaffen sein?
    Er muss mindestens die gleiche Bruchfestigkeit wie die Schnur haben.
  35. 4.035
  36. 4.036
  37. 4.037
  38. 4.038
  39. 4.039
    Welchen Zweck erfüllt in erster Linie ein Schwimmer (Pose)?
    Er bietet den Köder in einer bestimmten Wassertiefe an und zeigt den Biss an.
  40. 4.040
  41. 4.041
  42. 4.042
  43. 4.043
  44. 4.044
    Welche Aussage trifft auf den Setzkescher zu?
    Setzkescher müssen hinreichend geräumig und aus knotenfreiem Textilmaterial hergestellt sein.
  45. 4.045
  46. 4.046
  47. 4.047
  48. 4.048
  49. 4.049
    Was ist ein Schonhaken?
    ein Haken ohne Widerhaken
  50. 4.050
  51. 4.051
  52. 4.052
    Was bezeichnet man als „Drilling"?
    einen aus drei Haken zusammengesetzten Haken
  53. 4.053
    Was ist für eine Feederrute charakteristisch?
    die unterschiedlich sensiblen, austauschbaren Endspitzen
  54. 4.054
    Was charakterisiert einen Blinker?
    er ist ein taumelnder Reizköder aus Metall
  55. 4.055
    Was charakterisiert einen Spinner?
    er besitzt ein rotierendes Metallblatt
  56. 4.056
  57. 4.057
  58. 4.058
  59. 4.059
  60. 4.060
    Der Wobbler ist
    eine ein- oder mehrteilige Fischimitation aus Holz oder Kunststoff, die taumelnde Bewegungen ausführt
  61. 4.061
  62. 4.062
    Welche Vorteile bieten Kescher mit Gumminetz?
    Sie sind dank der Gummioberfläche besonders fischschonend und Haken können kaum eindringen.
  63. 4.063
  64. 4.064
    Was ist ein Twister?
    ein Spinnköder aus Weichplastik
  65. 4.065
  66. 4.066
  67. 4.067
  68. 4.068
    Was ist ein Knicklicht?
    ein selbst leuchtender Bissanzeiger für das Nachtangeln
  69. 4.069
    Was ist ein Streamer?
    eine große Kunstfliege
  70. 4.070
  71. 4.071
  72. 4.072
  73. 4.073
    Was versteht man unter Leerwürfen beim Fliegenfischen mit der Einhandrute?
    mehrere Wurfbewegungen hintereinander ohne Wasserberührung
  74. 4.074
  75. 4.075
  76. 4.076
    Was bedeutet der Begriff „Nassfischen“ beim Fliegenfischen?
    Der Angler führt die künstliche Fliege unter der Wasseroberfläche.
  77. 4.077
    Was bezeichnet man beim Fliegenfischen als Springer?
    eine vor der Endfliege zusätzlich an einem Seiten-Vorfach angebundene Fliege
  78. 4.078
  79. 4.079
    Wann ist beim Fliegenfischen die Verwendung einer Keulenschnur vorteilhaft?
    wenn an einem See oder Fluss weite Würfe erforderlich sind
  80. 4.080
  81. 4.081
    Warum ist das Fliegenfischen die schonendste Angelmethode?
    weil der Fisch in der Regel in der vorderen Maulpartie gehakt wird
  82. 4.082
  83. 4.083
    Nymphen sind Kunstköder für den Fang
    von Renken (Felchen) oder Seesaiblingen
  84. 4.084
    Wovon hängt bei der Schleppangelfischerei vom Boot aus die Tiefenführung des Köders ab?
    von der Länge der ausgegebenen Schnur, der Beschwerung und der Bootsgeschwindigkeit
  85. 4.085
  86. 4.086
    Welche Angelmethode ist fischwaidgerecht?
    das Angeln mit Blinker auf Hechte
  87. 4.087
  88. 4.088
    Bei welcher Angelmethode wird häufig ein Schwimmer (Pose) verwendet?
    beim Ansitzfischen mit Naturködern über Grund
  89. 4.089
    Als Paternosterangel bezeichnet man
    eine Grundangel mit Beschwerung am Schnurende und Haken an beweglichen Seitenarmen
  90. 4.090
  91. 4.091
    Was versteht man unter einer Multirolle?
    eine Rolle mit Getriebeübersetzung, deren Spule sich beim Wurf dreht
  92. 4.092
  93. 4.093
  94. 4.094
  95. 4.095
    Was ist die Hauptaufgabe der Fliegenrolle?
    Sie hat die Fliegenschnur geordnet und abrufbar zu halten (Magazinfunktion).
  96. 4.096
  97. 4.097
    Welcher Teil der Stationärrolle ist für eine sichere Landung des Fisches am wichtigsten?
    die Schnurbremse, da sie ein Abreißen der Schnur bei richtiger Einstellung vermeidet
  98. 4.098
    Warum hat die Stationärrolle eine verstellbare Schnurbremse?
    damit der Grad des Bremsens der Reißfestigkeit der Schnur angepasst werden kann
  99. 4.099
  100. 4.100
  101. 4.101
  102. 4.102
  103. 4.103
  104. 4.104
  105. 4.105
  106. 4.106
    Warum ist das Wurmfischen auf Forellen in der Forellen- und Äschenregion abzulehnen?
    Es besteht eine hohe Gefahr untermaßige Fische zu verletzen.
  107. 4.107
  108. 4.108
  109. 4.109
  110. 4.110
    Wie ist das übermäßige Anfüttern in einem Gewässer mit Friedfischen zu beurteilen?
    Es ist abzulehnen, da übermäßiges Füttern den Nährstoffgehalt in Form von Stickstoff und Phosphor im Wasser erhöht und somit die Wasserqualität verschlechtert.
  111. 4.111
  112. 4.112
  113. 4.113
  114. 4.114
    Welche Gerätezusammenstellung ist sachgerecht?
    für den Karpfenfang: mittelstarke Rute – Schnurstärke etwa 0,30 mm – Haken Größe 3
  115. 4.115
  116. 4.116
  117. 4.117
    Welcher Gerätetest ist vor Beginn des Angelns am wichtigsten?
    Zugprobe zur Prüfung der Festigkeit der ganzen Angelflucht
  118. 4.118
  119. 4.119
    Was ist ein Fischgreifer?
    ein Gerät zum Landen großer Fische
  120. 4.120
    Wie ist beim Landen eines größeren Fisches vorzugehen?
    nach dem Drill den Fisch mit einem Kescher landen
  121. 4.121
    Wie sollte ein guter Kescher beschaffen sein?
    Der Netzsack aus kräftigem, knotenfreiem Material muss tief und geräumig sein.
  122. 4.122
    Wie soll die Schnur beim Anhieb geführt werden?
    gespannt und auf Fühlung mit dem Fisch
  123. 4.123
  124. 4.124
    Was ist beim Drill zu beachten?
    die Schnur in stetiger Spannung halten
  125. 4.125
  126. 4.126
    Wie wird der Welsgriff ausgeführt?
    der Daumen drückt von der Maulinnenseite des Welses den Unterkiefer abwärts, die übrigen Finger bilden außen an der Unterseite des Kiefers das Gegenlager
  127. 4.127
  128. 4.128
    Wie wird ein untermaßiger, lebensfähiger Fisch nach dem Drill behandelt?
    man ködert ihn im Wasser oder mit nassen Händen ab und lässt ihn unverzüglich ins Wasser zurückgleiten
  129. 4.129
  130. 4.130
    Wie muss ein in der Schonzeit gefangener, lebensfähiger Fisch behandelt werden?
    Der Fisch ist schonend vom Haken zu lösen und sofort zurückzusetzen.
  131. 4.131
    Was ist bei Fischarten mit Stachelstrahlen, Körperbedornung und spitzen Zähnen zu beachten?
    beim Umgang mit diesen Fischen besteht erhöhte Verletzungsgefahr
  132. 4.132
    Was ist bei Fischarten mit Stachelstrahlen in der Rückenflosse zu beachten?
    der Fischer muss sich vor schlecht heilenden Verletzungen in Acht nehmen
  133. 4.133
  134. 4.134
  135. 4.135
  136. 4.136
    Wozu ist es wichtig die Lage des Fischgehirns zu kennen?
    um den Fisch tierschutzgerecht betäuben zu können
  137. 4.137
  138. 4.138
  139. 4.139
    Wie ist beim Schlachten von forellenartigen (Salmoniden) und karpfenartigen (Cypriniden) Fischen vorzugehen?
    Öffnen der Leibeshöhle durch einen Bauchschnitt und Entnehmen der Eingeweide
  140. 4.140
    Beim Schlachten eines Aals ist besonders zu beachten,
    dass kein Aalblut in eine offene Wunde oder in die Augen gerät.
  141. 4.141
    Was gilt für das Ausnehmen von Aalen?
    die Bauchdecke muss über den After hinaus nach hinten aufgeschnitten werden, damit der hintere Nierenfortsatz entfernt werden kann
  142. 4.142
  143. 4.143
  144. 4.144
  145. 4.145
    Die für karpfenartige Fische (Cypriniden) typischen Y-förmigen Gräten
    liegen zwischen den Segmenten der Rumpfmuskulatur.
  146. 4.146
    Welche Merkmale weisen darauf hin, dass ein Speisefisch frisch ist?
    frischer Geruch, glänzende feuchte Haut, leuchtend rote Kiemen
  147. 4.147
    An welchem Merkmal erkennt man, dass ein Fisch noch frisch ist?
    Die Augen des Fischs sind weder stark nach außen gewölbt noch stark eingesunken.
  148. 4.148
  149. 4.149
  150. 4.150
  151. 4.151
    Was ist beim Frosten von Fischfilets zu beachten?
    der Vorgang des Frostens soll bei möglichst niedrigen Temperaturen rasch ablaufen
  152. 4.152
    Wodurch entsteht bei Bachforellen die Rotfärbung der Muskulatur?
    durch carotinhaltige Nahrung (z. B. Bachflohkrebse)
  153. 4.153
  154. 4.154
  155. 4.155
  156. 4.156
  157. 4.157
    Wozu dient ein Unterfangkescher?
    zum Anlanden eines Fisches
  158. 4.158
    Wann ist ein Fisch als „lebensfähig" zu bezeichnen?
    wenn er unverletzt erscheint und selbstständig in normaler Lage schwimmt
  159. 4.159
    Welche Vorteile haben geflochtene Schnüre?
    höhere Tragkraft bei gleichem Schnurdurchmesser, keine Dehnung beim Anschlag, bessere Köderführung
  160. 4.160
  161. 4.161
  162. 4.162
  163. 4.163
  164. 4.164
    Kiemen und Nieren müssen vor weiterer Bearbeitung von Speisefischen
    entfernt werden, da sie den Geschmack nachteilig beeinflussen.
  165. 4.165
  166. 4.166
  167. 4.167
  168. 4.168
    Warum ist die Verwendung von geflochtenen Schnüren im Winter bei starkem Frost nicht sinnvoll?
    Durch das Eindringen von Wasser in die Zwischenräume der Schnur, kann die Schnur gefrieren und brechen.
  169. 4.169
  170. 4.170
    Was sind Jerkbaits, Popper und Twister?
    moderne Kunstköder für den Fang von Raubfischen
  171. 4.171
    Welches Laufverhalten hat ein Wobbler mit großer Tauchschaufel, die fast waagerecht am Köder befestigt ist?
    Der Wobbler erreicht sehr schnell eine große Tiefe und ist für flache und hindernisreiche Gewässer nicht geeignet.
  172. 4.172
  173. 4.173
    Wird ein Hecht zum Anlanden mit der Hand hinter dem Kopf gefasst,
    besteht die Gefahr, dass man in die Kiemen des Fisches greift und dabei Fisch und Mensch verletzt werden.
  174. 4.174
    Muss der gefangene Fisch nach dem Betäuben und Töten ausgenommen und sofort im Angelgewässer ausgewaschen werden?
    Nein, es ist besser, diesen mit mitgebrachtem Trinkwasser zu reinigen und dann gekühlt aufzubewahren.
  175. 4.175
    Eine Imkergabel
    ist ein geeignetes Hilfsinstrument beim Filetieren von gefangenen Fischen.
  176. 4.176
    Sollen beim Schlachten von Fischen Kiemen und Niere entfernt werden?
    Es ist sinnvoll, da diese Organe besonders gut durchblutet sind und deshalb schneller verderben und dadurch die Fleischqualität des Fisches beeinträchtigen.
  177. 4.177
    Sind Fische ein hochwertiges Lebensmittel?
    Ja, sie enthalten gut verdauliches Eiweiß und haben einen hohen Gehalt an Vitaminen.
  178. 4.178
    Welche Vorgehensweise ist beim Versorgen von Fischen richtig?
    Betäuben und Entbluten des Fisches durch Kiemenrundschnitt (außer Aale und Plattfische).
  179. 4.179
    Was drückt die Bezeichnung „F” bei einer Fliegenschnur aus?
    Die Schnur schwimmt auf der Wasseroberfläche (Trockenschnur).
  180. 4.180
    Welcher Grundsatz ist beim Umgang mit Fischen zu beachten?
    Der Fisch ist so zu behandeln, dass er weder Schmutz, Krankheitserregern oder Schädlingen ausgesetzt ist.
  181. 4.181
  182. 4.182
  183. 4.183
    Was ist eine Rachensperre?
    Hilfsgerät zum Abködern von Raubfischen
  184. 4.184
  185. 4.185
    Feindrähtige Goldhaken eigenen sich für den Fang von
    kleineren und mittleren Friedfischen.
  186. 4.186
  187. 4.187
    Welchen Vorteil haben Haarmontagen mit Boilies oder Pellets als Köder?
    Sie haken den Fisch meist im vorderen Maulbereich.
  188. 4.188
    Welche Aussage ist richtig?
    Kunstköder mit Einzelhaken sind fischschonender als Kunstköder mit Drillingen.
  189. 4.189
    Wie verhalten Sie sich, wenn Sie feststellen, dass bei Ihrem gefangenen, untermaßigen Fisch der Haken tief im Schlundbereich sitzt und dort massive Blutungen verursacht hat und jegliche Agilität und Fluchtversuche ausbleiben?
    Unter dem Aspekt der Waidgerechtigkeit wird dem Fisch mittels Betäubung und Kiemenschnitt weiteres Leid erspart, das Vorfach verbleibt als Nachweis samt Köderhaken im Schlund, die Blutungen werden hierzu nicht entfernt bzw. ausgespült.
  190. 4.190
  191. 4.191
  192. 4.192
  193. B3.1
  194. B3.2
    Charakteristisch für die Stationärrolle ist
    der Schnurfangbügel für die Schnurführung
  195. B3.3
  196. B3.4
  197. B3.5
  198. B3.6
  199. B3.8
    Abgebildet ist hier ein
    elektronischer Bissanzeiger
  200. B3.9
  201. B3.10
  202. B3.11
  203. B3.12
    Das abgebildete Gerät dient als
    Landehilfe bei Raubfischen
  204. B3.13
    Was charakterisiert den abgebildeten Spinnköder?
    Er besitzt ein rotierendes Metallblatt.
  205. B3.14
    Wofür wird der abgebildete Spezialkescher überwiegend eingesetzt?
    zum waidgerechten Anlanden von Fischen an Steilufern und Spundwänden
  206. B3.15
  207. B3.16
    Der abgebildete Köder ist
    ein taumelnder Reizköder aus Metall.
  208. B3.17
  209. B4.1
  210. B4.2
  211. B4.3
  212. B4.4
    Welcher Knoten ist hier abgebildet?
    Schlaufenverbindungsknoten
  213. B4.5
  214. B4.6
  215. B4.7
    Welcher Knoten ist hier abgebildet?
    Clinch- oder Klammerknoten

Rechtsvorschriften

  1. 5.001
    Was ist Inhalt und Gegenstand des Fischereirechts?
    es gibt die Befugnis, in einem Gewässer Fische, Neunaugen und Krebse sowie Fluss-, Teich- und Perlmuscheln zu hegen, zu fangen und sich anzueignen
  2. 5.002
    Welche Tiere sind in Bayern Gegenstand des Fischereirechts?
    Fische, Neunaugen, Krebse, Fluss-, Teich- und Perlmuscheln sowie Fischnährtiere
  3. 5.003
    In wessen Eigentum stehen wildlebende Fische in nicht geschlossenen Gewässern?
    sie sind herrenlos, an ihnen besteht überhaupt kein Eigentum
  4. 5.004
  5. 5.005
    Das Fischereirecht erstreckt sich in Bayern auch auf
    Fischlaich und sonstige Entwicklungsformen der Fische sowie auf Fischnährtiere
  6. 5.006
    Wer darf in Bayern Krebse fangen?
    der zur Ausübung der Fischerei Berechtigte
  7. 5.007
  8. 5.008
  9. 5.009
  10. 5.010
  11. 5.011
  12. 5.012
  13. 5.013
  14. 5.014
  15. 5.015
    Welche Aussage gehört zum gesetzlichen Hegeziel?
    Erhaltung und Förderung eines der Größe, Beschaffenheit und Ertragsfähigkeit des Gewässers angepassten artenreichen und gesunden Fischbestandes
  16. 5.016
    Was bedeutet „aneignen“ im Fischereirecht?
    den Eigentumserwerb an herrenlosen Fischen
  17. 5.017
    Was versteht man unter Hege?
    Maßnahmen, die auf die Erhaltung und Förderung des Fischbestandes sowie auf die Pflege und Sicherung standortgerechter Lebensgemeinschaften abzielen
  18. 5.018
  19. 5.019
    Was bedeutet Hegepflicht?
    die Pflicht zur Erhaltung und Förderung eines der Größe, Beschaffenheit und Ertragsfähigkeit des Gewässers angepassten artenreichen und gesunden Fischbestandes sowie die Pflege und Sicherung standortgerechter Lebensgemeinschaften
  20. 5.020
    Welche Gewässer zählt man stets zu den geschlossenen Gewässern?
    alle künstlich angelegten, ablassbaren und während der Bespannung gegen den Wechsel der Fische ständig abgesperrten Fischteiche und Fischbehälter
  21. 5.021
    Ein Angler fischt unbefugt in einem Bach, hat aber noch nichts gefangen. Liegt eine Straftat vor?
    ja, denn das Auswerfen der fangfertigen Angel ins Fischwasser ist bereits strafbar
  22. 5.022
  23. 5.023
  24. 5.024
    Was sind selbstständige Fischereirechte?
    Fischereirechte, die nicht dem Eigentümer des Gewässers zustehen
  25. 5.025
  26. 5.026
  27. 5.027
  28. 5.028
    Ab welchem räumlichen Umfang liegt in einem Fließgewässer in der Regel ein selbstständiger Fischereibetrieb vor?
    ab einer zusammenhängenden, die ganze Breite des Gewässers umfassenden Strecke von mindestens zwei Kilometern Uferlänge
  29. 5.029
  30. 5.030
  31. 5.031
  32. 5.032
    Welche Aussage zur Fischereipacht ist richtig?
    Die Verpachtung ist nur nach dem ganzen Inhalt des Fischereirechtes zulässig.
  33. 5.033
    Welche Personen dürfen zur Fischereipacht eines Flusses nicht zugelassen werden?
    Personen, die keinen gültigen Fischereischein besitzen
  34. 5.034
    Vier Angler wollen zusammen ein Fließgewässer pachten. Welche der folgenden Aussagen ist richtig?
    der Fischereipachtvertrag ist für mindestens 10 Jahre und mit höchstens drei Personen als Pächter abzuschließen.
  35. 5.035
    Was kann der Verpächter eines Fischereirechts tun, wenn dem Pächter während der Pachtzeit der Fischereischein entzogen wird?
    er kann ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist kündigen, sofern nicht Mitpächter die Verbindlichkeiten des ausscheidenden Pächters übernehmen
  36. 5.036
    Was ist bei Unterverpachtung eines Fischereirechts zu beachten?
    Unterverpachtung ist nur zulässig mit Genehmigung des Verpächters
  37. 5.037
    Wozu dient die Fischereiabgabe?
    zur Förderung der Fischerei
  38. 5.038
    Wer stellt einen Fischereierlaubnisschein aus?
    der Fischereiberechtigte oder mit dessen Einwilligung der Pächter
  39. 5.039
  40. 5.040
  41. 5.041
  42. 5.042
  43. 5.043
    In welchem Fall benötigt der Fischer zur Ausübung der Fischerei keinen Fischereierlaubnisschein?
    wenn er selbst Inhaber des Fischereirechts oder Pächter des Fischwassers ist
  44. 5.044
    Unter welchen Voraussetzungen genehmigt die Kreisverwaltungsbehörde die Ausstellung von Fischereierlaubnisscheinen?
    wenn dadurch keine Nachteile für das Fischwasser und für die mit ihm zusammenhängenden Fischwasser zu befürchten sind
  45. 5.045
  46. 5.046
  47. 5.047
  48. 5.048
    Kann ein Fischereischein auch Personen versagt werden, welche die bayerische Fischerprüfung bestanden haben?
    ja, wenn Tatsachen vorliegen, die die Annahme rechtfertigen, dass sie zur ordnungsgemäßen Ausübung des Fischfangs ungeeignet sind
  49. 5.049
  50. 5.050
  51. 5.051
  52. 5.052
    Welche Besonderheit hat der Jugendfischereischein gegenüber einem vollgültigen Fischereischein?
    Er berechtigt zur Ausübung des Fischfanges nur in verantwortlicher Begleitung eines volljährigen Fischereischeininhabers.
  53. 5.053
    Für welchen Zeitraum gilt der Jugendfischereischein?
    vom Tag der Ausstellung bis zum vollendeten 18. Lebensjahr
  54. 5.054
    Welche Nachweise muss man beim Angeln mit sich führen?
    den Fischereischein und den Erlaubnisschein (sofern nicht befreit von der Erlaubnisscheinpflicht)
  55. 5.055
    Wem steht das Uferbetretungsrecht an einem bestimmten Gewässer zu?
    dem zur Ausübung der Fischerei Berechtigten und dessen Hilfs- und Aufsichtspersonal
  56. 5.056
    Beim Befahren von Wegen am Gewässer mit Kraftfahrzeugen
    gelten die Verkehrszeichen der Straßenverkehrsordnung.
  57. 5.057
  58. 5.058
  59. 5.059
    Was kann in Fischschonbezirken während der von der Verwaltungsbehörde bestimmten Zeit beschränkt oder verboten werden?
    Handlungen, die den Wechsel, die Fortpflanzung oder den Bestand der Fische gefährden
  60. 5.060
  61. 5.061
  62. 5.062
    Wer kann als Fischereiaufseher bestellt werden?
    volljährige und zuverlässige Personen mit gültigem Fischereischein, die ausreichende Kenntnisse durch Bestehen eines Eignungstests nachgewiesen haben
  63. 5.063
  64. 5.064
    Wem ist bei der Ausübung des Fischfangs der Fischereischein auf Verlangen zur Prüfung auszuhändigen?
    den Polizeibeamten, Fischereiaufsehern, Fischereiberechtigten und Fischereipächtern
  65. 5.065
  66. 5.066
  67. 5.067
  68. 5.068
  69. 5.069
  70. 5.070
  71. 5.072
  72. 5.073
  73. 5.074
  74. 5.075
  75. 5.076
  76. 5.077
  77. 5.078
  78. 5.079
  79. 5.080
  80. 5.082
  81. 5.083
  82. 5.084
    Darf die Malermuschel als Köder für den Fang von Karpfen verwendet werden?
    Nein, sie ist gemäß der Verordnung zur Ausführung des Bayerischen Fischereigesetzes (AVBayFiG) ganzjährig geschont.
  83. 5.085
  84. 5.086
  85. 5.087
  86. 5.088
  87. 5.089
  88. 5.090
  89. 5.091
  90. 5.092
  91. 5.093
  92. 5.094
  93. 5.095
  94. 5.096
  95. 5.097
  96. 5.098
    Wie wird das Schonmaß eines Fisches nach der Verordnung zur Ausführung des Bayerischen Fischereigesetzes (AVBayFiG) festgestellt?
    Der Fisch wird von der Kopfspitze bis zum Ende des Körpers einschließlich der zusammengelegten Schwanzflosse gemessen.
  97. 5.099
    Wie wird das Schonmaß bei Krebsen nach der Verordnung zur Ausführung des Bayerischen Fischereigesetzes (AVBayFiG) festgestellt?
    Es wird von der Kopfspitze bis zum Körperende einschließlich des Schwanzfächers gemessen.
  98. 5.100
  99. 5.101
  100. 5.102
  101. 5.103
  102. 5.104
  103. 5.105
  104. 5.106
  105. 5.107
  106. 5.108
  107. 5.109
  108. 5.110
  109. 5.111
  110. 5.112
  111. 5.113
  112. 5.114
  113. 5.115
  114. 5.116
  115. 5.117
  116. 5.118
    In welcher Rechtsvorschrift sind die Schonmaße und Schonzeiten der Fische, Krebse und Muscheln geregelt?
    in der Verordnung zur Ausführung des Bayerischen Fischereigesetzes (AVBayFiG)
  117. 5.119
  118. 5.120
  119. 5.121
  120. 5.122
  121. 5.123
  122. 5.124
  123. 5.125
  124. 5.126
  125. 5.127
  126. 5.128
  127. 5.129
  128. 5.130
    In welchen Fällen sind Gemeinschaftsfischen im Sinne der Verordnung zur Ausführung des Bayerischen Fischereigesetzes (AVBayFiG) zulässig?
    nur im Rahmen traditioneller Veranstaltungen und zur Erfüllung der Hegepflicht im Fanggewässer
  129. 5.131
    Wann sind Gemeinschaftsfischen unzulässig?
    innerhalb von vier Wochen nach einer Besatzmaßnahme, sofern nicht auszuschließen ist, dass neu eingesetzte Fische gefangen werden
  130. 5.132
  131. 5.133
    Welche Fangarten und Fanggeräte sind erlaubt?
    künstlicher Neunaugenzopf, Blinker
  132. 5.134
    Welche Fangmittel sind verboten?
    Abzugseisen, Schlingen, Reißangeln, Harpunen
  133. 5.135
  134. 5.136
    Welche Angelmethode ist in Bayern verboten?
    das Fischen mit einem lebenden Fisch als Köder
  135. 5.137
  136. 5.138
  137. 5.139
    Wie ist die Handangel zu beaufsichtigen?
    sie muss ständig beaufsichtigt werden
  138. 5.140
  139. 5.141
  140. 5.142
  141. 5.143
  142. 5.144
  143. 5.145
  144. 5.146
    Ist das Aussetzen nicht einheimischer Fischarten z.B. aus Aquarien oder Gartenteichen in einem Baggersee erlaubt?
    nein, es ist nach der Verordnung zur Ausführung des Bayerischen Fischereigesetzes (AVBayFiG) verboten
  145. 5.147
  146. 5.148
    Sind künstlich genetisch veränderte Fische als Besatzmaterial erlaubt?
    nein, da sie sich mit den ans Gewässer angepassten Fischen vermischen oder diese verdrängen können
  147. 5.149
    Unter welcher Voraussetzung dürfen Fische als Besatz in nicht geschlossene Gewässer eingebracht werden?
    sie dürfen nur ausgesetzt werden, wenn dadurch das Leitbild der Nachhaltigkeit und das Hegeziel, vor allem der Artenreichtum und die Gesundheit des Fischbestandes nicht beeinträchtigt wird
  148. 5.150
  149. 5.151
  150. 5.152
  151. 5.153
  152. 5.154
  153. 5.155
  154. 5.156
  155. 5.157
  156. 5.158
  157. 5.159
  158. 5.160
    Worauf ist beim Besatz mit Coregonenarten, Seesaiblingen, Seeforellen und Bachforellen zu achten?
    der Besatz muss aus Beständen oder Nachzuchten erfolgen, die dem zu besetzenden Gewässer ökologisch nahe zugeordnet werden können
  159. 5.161
  160. 5.162
  161. 5.163
    Welcher Grundsatz des Tierschutzgesetzes ist auch bei der Fischereiausübung zu beachten?
    Niemand darf einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen
  162. 5.164
    Hat das Tierschutzgesetz Bedeutung für den Angelfischer?
    ja, denn es verbietet, einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zuzufügen
  163. 5.165
    Wie sind Forellen unmittelbar vor dem Schlachten tierschutzgerecht zu betäuben?
    durch ausreichend kräftigen Kopfschlag mit einem geeigneten Gegenstand
  164. 5.166
    Wer darf nach dem Tierschutzgesetz ein Wirbeltier töten?
    nur, wer die dazu nötigen Kenntnisse und Fähigkeiten besitzt
  165. 5.167
  166. 5.168
    Wer darf einen Fisch und damit ein Wirbeltier töten?
    wer dazu die notwendigen Kenntnisse und Fähigkeiten hat
  167. 5.169
    Müssen Fische, außer Aale und Plattfische, vor dem Schlachten betäubt werden?
    ja, durch wuchtig geführten Kopfschlag oberhalb der Augen mit einem genügend schweren Gegenstand
  168. 5.170
    Ein geangelter Aal kann tierschutzgerecht ohne Betäubung geschlachtet werden
    durch einen die Wirbelsäule durchtrennenden Stich oder Schnitt dicht hinter dem Kopf und sofortiges Herausnehmen der Eingeweide einschließlich des Herzens.
  169. 5.171
    Wie muss ein gefangener, überlebensfähiger Fisch, der zu schonen ist, behandelt werden?
    er ist schonend vom Haken zu lösen und sofort zurückzusetzen
  170. 5.172
  171. 5.173
  172. 5.174
  173. 5.175
  174. 5.176
    Wie sind Speisekrebse tierschutzgerecht zu töten?
    Sie müssen in stark kochendes Wasser gegeben werden, das sie vollständig bedeckt und nach ihrer Zugabe weiterhin stark kocht.
  175. 5.177
  176. 5.178
  177. 5.179
    An Ihrem Angelplatz wächst die Wasserschwertlilie. Dürfen Sie einzelne Stängel abpflücken?
    die Wasserschwertlilie gehört zu den besonders geschützten Pflanzen und darf nicht abgepflückt werden
  178. 5.180
    Hecken und Feldgehölze in der freien Natur dürfen
    vom 01.10. bis 28.02. zurückgeschnitten werden.
  179. 5.181
  180. 5.182
  181. 5.183
  182. 5.184
  183. 5.185
  184. 5.186
  185. 5.187
  186. 5.188
  187. 5.189
  188. 5.190
    Was kann ein Fischereiberechtigter bei Schädigung seines Fischwassers durch nicht erlaubte Abwassereinleitung tun?
    er kann bei der zuständigen Verwaltungsbehörde verlangen, gegen die Einleitung einzuschreiten und vom Einleitenden Schadensersatz fordern
  189. 5.191
    Was ist nach dem Wasserrecht Gemeingebrauch?
    die jedermann zustehende Befugnis, Gewässer ohne besondere Erlaubnis u.a. zum Baden und Befahren mit kleinen Fahrzeugen ohne eigene Triebkraft zu benützen
  190. 5.192
  191. 5.193
  192. 5.194
    Das Einbringen toter Fische in nicht geschlossene Gewässer ist
    erlaubt, soweit sie als Köder verwendet werden.
  193. 5.195
  194. 5.196
  195. 5.197
  196. 5.198
  197. 5.199
  198. 5.200
    Warum ist es für die Fischerei wichtig, dass Fischereiaufseher eingesetzt werden?
    um die Gewässer und ihre Lebensgemeinschaften zu schützen und die Einhaltung der Rechtsvorschriften zu überwachen
  199. 5.201
    Wer die Ausübung der Fischerei stört, indem er trotz Abmahnung Fische verscheucht oder die sachgerechte Verwendung eines Fanggeräts verhindert,
    verstößt gegen das Bayerische Fischereigesetz (BayFiG) und kann demzufolge wegen einer Ordnungswidrigkeit zur Anzeige gebracht werden.
  200. 5.202
  201. 5.203
  202. 5.204
    Welche Aussage ist für die Handhabung der Handangel richtig?
    Die Handangel darf nicht als Reißangel verwendet werden.
  203. 5.205
    Der Angler fängt einen Waller mit 50 cm. Er muss
    den Fisch entnehmen und sinnvoll verwerten.
  204. 5.206
    Feuer machen am Gewässer
    erfordert die Zustimmung des Grundstücksberechtigten und darf nicht gegen öffentlich-rechtliche Vorschriften verstoßen.
  205. 5.207
    Silagesickersaft
    gefährdet das Gewässer; der Eintrag muss verhindert werden.
  206. 5.209
  207. 5.210
  208. 5.211
    Ein Angler hat einen Erlaubnisschein erworben, in dem keine Schonbestimmungen aufgeführt sind.
    Es gelten für alle Fische die gesetzlichen Schonzeiten und Schonmaße.
  209. 5.212
  210. 5.213
  211. 5.215
  212. 5.216
    Was kann der Fischereiberechtigte gegen Fischprädatoren wie Reiher, Kormoran und Mink unternehmen?
    Er sollte mit dem Jagdberechtigten in Kontakt treten, damit dieser im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten bei der Schadensabwehr hilft.
  213. 5.217
  214. 5.218
  215. 5.220
    Welches Vergehen liegt vor, wenn ein Angler (zur Ausübung des Fischfangs Berechtigter) die erlaubte Fangmenge überschreitet?
    Es handelt sich um eine Straftat, die den Tatbestand der Fischwilderei oder Diebstahl erfüllt.
  216. 5.221
  217. 5.222