Fischerprüfung Bayern · Fanggeräte, fischereiliche Praxis, Behandlung gefangener Fische · Frage 4.189

Wie verhalten Sie sich, wenn Sie feststellen, dass bei Ihrem gefangenen, untermaßigen Fisch der Haken tief im Schlundbereich sitzt und dort massive Blutungen verursacht hat und jegliche Agilität und Fluchtversuche ausbleiben?

ADer Fisch wird unter allen Umständen zurückgesetzt, um den gesetzlichen Bestimmungen zu folgen.
BEin Fisch ohne Überlebenschance kann bedenkenlos entnommen werden, zudem kann aufgrund der ohnehin starken Blutungen auf den Kiemenschnitt verzichtet werden.
CUnter dem Aspekt der Waidgerechtigkeit wird dem Fisch mittels Betäubung und Kiemenschnitt weiteres Leid erspart, das Vorfach verbleibt als Nachweis samt Köderhaken im Schlund, die Blutungen werden hierzu nicht entfernt bzw. ausgespült. · richtig
Warum · KI-ErklärungEin Fisch mit lebensgefährlichen Verletzungen hat keine Überlebenschance, weshalb du ihn aus Gründen des Tierschutzes durch Betäuben und Töten von seinen Qualen erlösen musst. Das Vorfach und die Blutspuren belässt du als Nachweis am Fisch, um bei einer Kontrolle belegen zu können, dass du das untermaßige Tier nicht vorsätzlich entnommen hast. Auch bei starken Blutungen ist ein vorschriftsmäßiger Tötungsschnitt zwingend erforderlich.