Alle 1.132 Fragen mit Lösung

Der amtliche Fragenkatalog der Fischerprüfung Mecklenburg-Vorpommern. Die richtige Antwort steht unter jeder Frage.

Allgemeine Fischkunde

  1. 1
    Was erreichen die Fische durch die Schwarmbildung ?
    Schutz vor Feinden, da eine große Menge von Fischen angreifende Raubfische verwirrt
  2. 2
  3. 3
    Wozu dient der von der Oberhaut der Fische abgesonderte Schleim ?
    Er setzt den Reibungswiderstand im Wasser herab und erschwert den Parasiten, sich auf der Haut anzusiedeln.
  4. 4
    Wo befindet sich der Ferntastsinn bei den Fischen ?
    an beiden Körperseiten des Fisches bis in den Kopfbereich
  5. 5
    Wo liegen die Nieren beim Fisch ?
    unter der Wirbelsäule - sie reichen vom Kopfansatz bis teilweise hinter das After
  6. 6
  7. 7
  8. 8
  9. 9
    Was versteht man unter dem Begriff "Verbuttung"?
    Kleinwüchsigkeit in Fischpopulationen infolge großer Bestandsdichte
  10. 10
    In welchen Gewässern können Fischkrankheiten auftreten ?
    in allen stehenden und fließenden Gewässern
  11. 11
    Was ist ein Fischegel ?
    ein blutsaugender Außenparasit
  12. 12
    Wie verhalten sich Fische bei Sauerstoffmangel ?
    die Fische kommen an die Wasseroberfläche und schnappen zwecks Notatmung nach Luft
  13. 13
  14. 14
  15. 15
  16. 16
    Wozu ist die Kenntnis der Lage des Fischhirns wichtig ?
    um den Fisch vorschriftsmäßig zu betäuben
  17. 17
    Welche Flossenarten werden unterschieden?
    paarige und unpaarige Flossen
  18. 18
  19. 19
    Was ist Laichausschlag ?
    harte meist weißliche körnige Gebilde auf der Hautoberfläche der laichreifen Fische
  20. 20
  21. 21
    Wie kann das Alter der Fische bestimmt werden ?
    auf den Schuppen und Gehörsteinen können die Jahresringe gezählt werden
  22. 22
    An welchen Reaktionen des Fisches lassen sich Erkrankungen vermuten ?
    verminderter Flucht- und Augendrehreflex, unkoordinierte Bewegungen
  23. 23
    Was ist ein Kiemenkrebs ?
    ein Parasit auf Fischkiemen
  24. 24
  25. 25
    Was sind Wanderfische ?
    Fische, die weite Wege zu ihren Laichplätzen zurücklegen
  26. 26
    Wodurch erfolgt in erster Linie die Fortbewegung der Fische?
    durch Bewegung von Schwanz und Schwanzflosse
  27. 27
  28. 28
  29. 29
    Welche Fähigkeiten hat das Auge des Fisches ?
    kurzsichtig, Hell- und Dunkelsehen gut
  30. 30
  31. 31
  32. 32
    Können Fische hören?
    ja, das Hörvermögen ist jedoch unterschiedlich entwickelt
  33. 33
    Was ist ein Laichhaken?
    eine hakenartige Ausbildung des Unterkiefers beim Milchner der Groß-Salmoniden
  34. 34
    Was ist ein Rogner ?
    ein weiblicher Fisch
  35. 35
    Welche der aufgeführten Tiere sind Außenparasiten?
    Fischegel, Karpfenlaus, Kiemenkrebs
  36. 36
    Können Fischkrankheiten einen Fischbestand gefährden?
    ja, bei ansteckenden Krankheiten (Seuchen)
  37. 37
  38. 38
  39. 39
  40. 40
  41. 41
  42. 42
  43. 43
  44. 44
  45. 45
  46. 46
    Worin besteht die Aufgabe der Schleimschicht der Haut ?
    Verringerung der Reibung im Wasser und Schutz vor Parasiten
  47. 47
  48. 48
  49. 49
  50. 50
    Was versteht man unter dem Laichausschlag ?
    harte meist weißliche körnige Gebilde auf der Hautoberfläche laichreifer Fische
  51. 51
  52. 52
  53. 53
    Wie kann bei Fischen ohne Schuppen das Alter bestimmt werden ?
    an den Wachstumszonen der Wirbelknochen und Gehörsteine
  54. 54
    Welche Maulstellungen kennen wir bei den Fischen ?
    ober-, unter- und endständiges Maul
  55. 55
  56. 56
  57. 57
  58. 58
  59. 59
    Welche Arten der Atmung kennen wir bei den Fischen ?
    Atmung über die Haut und die Kiemen
  60. 60
    Was erfolgt bei der Atmung in den Kiemenblättchen ?
    das Blut nimmt Sauerstoff auf und gibt Kohlendioxid ab
  61. 61
  62. 62
    Was verstehen wir unter Notatmung ?
    Fische steigen zur Oberfläche um nach Luft zu schnappen
  63. 63
    Welche Aufgabe hat die Schwimmblase ?
    Gewichts- und Druckausgleich für die Lage im Raum
  64. 64
  65. 65
    Wo liegt beim Fisch das Herz ?
    an der Bauchseite unterhalb der Kiemen
  66. 66
    Wo liegt bei den Fischen das Gehirn ?
    zwischen den Augenhinterrand und Schädelende
  67. 67
  68. 68
  69. 69
  70. 70
    Wo befindet sich der Geschmackssinn ?
    überwiegend auf den Barteln und Kopfbereich
  71. 71
  72. 72
    Welche Fähigkeiten hat das Auge des Fisches ?
    kurzsichtig, Hell- und Dunkelsehen gut
  73. 73
  74. 74
  75. 75
    Warum können einige Fischarten besonders gut hören ?
    sie haben eine Verbindung zwischen der Schwimmblase und dem inneren Ohr
  76. 76
  77. 77
  78. 78
  79. 79
  80. 80
  81. 81
    Was ist der Laichhaken ?
    der verlängerte und gebogene Unterkiefer der Milchner der Salmoniden
  82. 82
  83. 83
  84. 84
    Wozu dient die Artenschonzeit ?
    sie soll die Reproduktion einer Fischart begünstigen
  85. 85
  86. 86
  87. 87
  88. 88
  89. 89
    Was sind Kammschuppen ?
    dornige Schuppen
  90. 90
  91. 91
  92. 92
  93. 93
  94. 94
    Wozu dienen die Kiemen ?
    Anreicherung des Blutes mit Sauerstoff
  95. 95
  96. 96
    Wo liegen die Riechgruben der Fische ?
    zwischen Augen und Maulspitze
  97. 97
  98. 98
  99. 99
  100. 100
  101. 101
  102. 102
  103. 103
  104. 104
    Woran erkennt man die Grieskörnchenkrankheit ?
    weiße Punkte auf dem ganzen Körper
  105. 105
  106. 106
  107. 107
  108. 108
  109. 109
  110. 110
  111. 111
    Wie ist beim Fisch die Unterhaut beschaffen ?
    im Gegensatz zur Oberhaut ist sie sehr fest
  112. 112
    Welche hauptsächliche Aufgabe haben die Schuppen ?
    sie schützen den Fisch gegen Verletzungen
  113. 113
  114. 114
  115. 115
  116. 116
  117. 117
    Welche Fische haben eine Fettflosse ?
    Salmoniden (Forellenartige)
  118. 118
  119. 119
  120. 120
    Welche Aufgabe haben die Nieren beim Fisch ?
    durch sie werden Abbauprodukte und Wasser ausgeschieden
  121. 122
  122. 123
  123. 124
    Welche Fische haben keinen Magen ?
    Cypriniden (Karpfenartige)
  124. 125
  125. 126
    Wie verhält sich Körpertemperatur bei Fischen ?
    sie ist gleich der Wassertemperatur
  126. 127
  127. 128
  128. 129
  129. 130
  130. 131
  131. 132
  132. 133
    Kann ein Fisch Gegenstände außerhalb des Wassers sehen ?
    ja, aber mit kleinerem Gesichtsfeld (ca. 100°)
  133. 134
  134. 135
    Warum werden Fische als wechselwarme Tiere bezeichnet ?
    weil sich ihre Körpertemperatur der Wassertemperatur anpasst
  135. 136
  136. 137
  137. 138
  138. 139
    Warum können große Weißfische kaum noch an einem Befall mit Riemenbandwurm erkranken ?
    weil die großen Fische Hüpferlinge als Überträger nicht mehr als Nahrung aufnehmen
  139. 140
    Was sind Parasiten ?
    Schmarotzer, die auf anderen Tieren und Pflanzen leben und ihnen Nährstoffe entziehen
  140. 141
  141. 142
    Welche Aufgabe haben Schlundzähne ?
    Zermalmen der Nahrung (z.B. Muscheln)
  142. 143
    Was sind Hundszähne ?
    Fangzähne zum Halten der Beutefische
  143. 144
  144. 145
  145. 146
  146. 148
  147. 149
    Was verstehen wir unter "bauchständige" Bauchflossen ?
    die Bauchflossen stehen weit hinter den Brustflossen
  148. 150
    Was verstehen wir unter "brustständige" Bauchflossen ?
    die Bauchflossen stehen kurz hinter den Brustflossen
  149. 151
    Was verstehen wir unter "kehlständige" Bauchflossen ?
    die Bauchflossen stehen vor den Brustflossen
  150. 152
  151. 153
  152. 154
    Was versteht man unter veränderter unnormaler Atmung bei Fischen ?
    Notatmung an der Wasseroberfläche und die Kiemendeckelbewegung ist beschleunigt
  153. 155
  154. 156
    Was sind Hechelzähne ?
    kleine kaum über die Schleimhaut ragende Zähnchen
  155. 157
  156. 158
  157. 159
    Wodurch kann es zur Schädigung der Haut kommen ?
    durch Schadstoffe im Wasser (Tenside, Öl)
  158. 160
  159. 161
  160. 162
  161. 163
  162. 164
    Woran erkennt man die Furunkulose bei den Forellen ?
    es bilden sich Geschwüre unter der Haut, die nach außen aufbrechen
  163. 165
  164. 166
  165. 167
  166. 168
    Welche Aussage trifft für die Länge des Darms der Cypriniden zu ?
    der Darm hat die mehrfache Länge des gesamten Körpers
  167. 169
  168. 170
    Mit welchem Alter werden Fische laichreif ?
    die meisten einheimischen Fische werden mit zwei bis drei Jahren laichreif
  169. 171
  170. 172
    Welche Aussage kann für die Anzahl der Schuppen auf der Seitenlinie getroffen werden ?
    sie kann bei den Cypriniden als Bestimmungsmerkmal herangezogen werden
  171. 173
    Welche Art von Blutkreislauf haben die Fische ?
    einen einfachen geschlossenen Blutkreislauf
  172. 174
  173. 175
  174. 176
  175. 177
  176. 178
  177. 179
  178. 180
  179. 181
  180. 182
  181. 183
    Wie können sich Fische tarnen, die nicht im Schwarm schwimmen ?
    durch Farbänderung und Anpassung an den Untergrund
  182. 184
  183. 185
  184. 186
    Welche Art von Brutfürsorge betreiben die Salmoniden ?
    der befruchtete Laich wird in Laichgruben abgelegt und mit Kies bedeckt
  185. 187
  186. 188
    Welche Art von Brutfürsorge betreiben die Stichlinge ?
    der befruchtete Laich wird in ein Nest gelegt und wird bis zum Schlupf der Larven beschützt
  187. 189
  188. 190
  189. 191
  190. 192
  191. 193
    Was bedeutet Winterlaicher ?
    Fische, die im Dezember bis Februar laichen
  192. 194
    Was bedeutet Frühjahrslaicher ?
    Fische, die im März bis Mai laichen
  193. 195
    Was bedeutet Sommerlaicher ?
    Fische, die im Juni und Juli laichen
  194. 196
    Was versteht man unter "unpaarige Flossen" ?
    die Flossen sind nur einmal angelegt
  195. 197
    Was versteht man unter "paarige Flossen" ?
    die Flossen sind immer doppelt angelegt
  196. 198
    Welche Aufgabe erfüllen die unpaarigen Flossen in erster Linie ?
    Fortbewegung und Stabilisierung der Köperhaltung
  197. 199
  198. 200
  199. 201
    Wie kann der Fisch seine standortbezogene Färbung steuern ?
    über die Farbpigmentzellen in der Oberhaut
  200. 202
    Woraus besteht das Kopfskelett der Fische ?
    Kieferknochen, Kiemendeckelknochen, Schädelknochen
  201. 203
    Wie wird das Skelett der Fische eingeteilt ?
    Kopfskelett, Wirbelsäule, Rippenknochen und Basalknochen
  202. 204
  203. 205
    Wie funktioniert der Magen ?
    im Magen beginnt die Verdauung der Nahrung
  204. 206
    Welche Funktion hat die Leber ?
    Blutreinigung und Speicherung von Reservestoffen
  205. 207
    Welche Funktion haben Galle und Gallenblase ?
    Speicherung des Gallensaftes und Abgabe in den Verdauungstrakt
  206. 208
    Welche Funktion hat die Milz ?
    Organ der Blutbildung und Produktion von Antikörpern zur Krankheitsabwehr
  207. 209
    Welche Funktion hat das Blut ?
    Transport von Sauerstoff und Kohlendioxid
  208. 210
    Welche Sinne kennen wir bei den Fischen ?
    Geschmack, Geruch, Ferntastsinn, Gehör, Gleichgewichtssinn und Gesichtssinn
  209. 211
    Wie ist das Nervensystem aufgebaut ?
    aus dem Gehirn (Vor-, Mittel- und Nachhirn) und dem Hauptnervenstrang an der Wirbelsäule

Besondere Fischkunde

  1. 212
  2. 213
  3. 214
  4. 215
  5. 216
  6. 217
  7. 218
  8. 219
    Welche Nahrung nimmt die Schleie bevorzugt auf ?
    Kleintiere der Uferregion, kleine Muscheln und Schnecken
  9. 220
  10. 221
    Was sind Blankaale ?
    Aale, die zum Laichen abwandern
  11. 222
    Welche Beschreibung trifft auf den Kaulbarsch zu ?
    die hartstrahlige Rückenflosse ist mit der weichstrahligen Rückenflosse durch eine Flossenhaut verbunden
  12. 224
    Welche Merkmale weist der abwandernde Aal auf ?
    Rücken dunkel, Bauch silberglänzend, erweiterte Augen
  13. 225
  14. 226
    Welche Flossenstellung ist für die Plötze (Rotauge) kennzeichnend ?
    die Rückenflosse beginnt senkrecht über dem Ansatz der Bauchflossen
  15. 227
  16. 228
  17. 229
  18. 230
  19. 231
  20. 232
  21. 233
    Woran erkennt man den männlichen Krebs ?
    Das erste Schwimmbeinpaar ist zu Begattungsgriffen umgewandelt.
  22. 235
  23. 236
  24. 237
  25. 238
  26. 239
  27. 240
  28. 241
  29. 242
  30. 243
    Woher hat das Neunauge seinen Namen ?
    es hat ein Nasenloch und auf jeder Seite ein Auge und sieben Kiemenöffnungen
  31. 244
  32. 245
  33. 247
  34. 248
  35. 249
  36. 250
  37. 251
  38. 252
  39. 253
  40. 254
  41. 255
  42. 256
  43. 257
  44. 258
  45. 259
  46. 260
  47. 261
  48. 262
  49. 263
  50. 264
    Wo laichen die europäischen Aale ?
    im Atlantik (Sargassosee)
  51. 265
    Was versteht man unter dem Begriff "Glasaale" ?
    die an der Küste ankommenden durchsichtigen Jungaale
  52. 266
  53. 267
  54. 268
    Was versteht man unter dem Begriff "Weidenblattlarve" ?
    die Larven des Aal während der Drift mit dem Golfstrom
  55. 269
    Wie schützt der Bitterling seinen Laich vor Räubern ?
    er legt seinen Laich in die Atemhöhle der Teichmuschel
  56. 270
    Wie schützt der Stichling seinen Laich vor Räubern ?
    er baut ein gut verstecktes Nest und beschützt dieses
  57. 271
    Wie schützt die Forelle ihren Laich vor Räubern ?
    sie schlägt tiefe Laichgruben und bedeckt den Laich mit Kies
  58. 272
    Welche Aussage zur Ernährung der Flussneunaugen ist richtig ?
    nach dem Larvenstadium leben Flussneunaugen parasitär
  59. 273
    Welche Aussage zu den Flossen der Flussneunaugen ist richtig ?
    sie besitzen keine Bauch- und Brustflossen
  60. 274
  61. 275
    Woraus besteht die Nahrung der Barsche ?
    in der Jugend aus Kleintieren, im Alter auch aus kleinen Fischen
  62. 276
  63. 277
  64. 278
    Wo kommt der Schrätzer vor ?
    in der Donau und den Nebenflüssen
  65. 279
  66. 280
  67. 281
  68. 282
  69. 283
  70. 284
  71. 285
  72. 286
  73. 287
  74. 288
  75. 289
  76. 290
  77. 291
  78. 292
  79. 293
  80. 294
  81. 295
  82. 296
  83. 297
  84. 298
  85. 299
  86. 300
  87. 301
  88. 302
  89. 303
  90. 304
  91. 305
  92. 306
  93. 307
  94. 308
  95. 309
  96. 310
  97. 311
  98. 312
    Wo laicht die Forelle ?
    im Kies und Geröll
  99. 314
    Wo laicht der Zander ?
    an Wurzeln und Steinen
  100. 315
    Wo laicht der Barsch ?
    an Wasserpflanzen
  101. 316
    Wo laicht der Kaulbarsch ?
    Haftlaicher in der Uferregion
  102. 317
  103. 318
  104. 319
    Wo laicht das Meerneunauge ?
    in Fließgewässern mit Sand- oder Kiesgrund
  105. 320
  106. 321
  107. 322
  108. 323
  109. 324
  110. 325
  111. 326
  112. 327
  113. 328
  114. 329
  115. 330
  116. 331
    Welche Aussage zu den Rückenflossen des Flußbarsches ist richtig ?
    die erste und zweite Rückenflosse sind voneinander getrennt
  117. 332
    Welche Aussage zu den Rückenflossen des Kaulbarsches ist richtig ?
    die erste und zweite Rückenflosse sind miteinander verbunden
  118. 333
    Welche Aussage zu den Rückenflossen des Zanders ist richtig ?
    die erste Rückenflosse hat Hartstrahlen und dunkle Punkte
  119. 334
  120. 335
  121. 336
  122. 337
  123. 338
  124. 339
    Was bedeutet die Bezeichnung "Breitkopfaal" ?
    ein Aal mit breitem Kopf der sich überwiegend von Fischen ernährt
  125. 340
    Was bedeutet die Bezeichnung "Spitzkopfaal" ?
    ein Aal mit spitzem Kopf der sich überwiegend von Würmern und Insektenlarven ernährt
  126. 341
  127. 342
  128. 343
    Wie kann man den einsömmrigen Zander vom einsömmrigen Barsch unterscheiden ?
    der Zander hat keinen Dorn am Kiemendeckel, der Barsch hat einen Dorn
  129. 344
  130. 345
  131. 346
  132. 347
  133. 348
  134. 349
    Wie oft laicht der atlantische Lachs ?
    nach der Geschlechtsreife mehrere Jahre
  135. 350
  136. 351
  137. 352
  138. 353
  139. 354
  140. 355
  141. 356
  142. 357
  143. 358
  144. 359
  145. 360
    Welche Bezahnung trifft für die Salmoniden zu ?
    sie haben Zähne auf dem Pflugscharbein
  146. 361
  147. 362
  148. 363
    Welche Lebensweise trifft für den Zander zu ?
    er lebt im Alter als Einzelgänger
  149. 364
  150. 365
    Wodurch sind Finte und Maifisch eindeutig vom Hering zu unterscheiden ?
    durch Fettlider und einen (bzw. mehrere) schwarze Flecke hinter dem Kiemendeckel
  151. 366
  152. 367
    Welchen Lebensraum bevorzugt die Barbe ?
    die mäßig schnellfließenden Bäche und Flüsse
  153. 368
    Welchen Lebensraum bevorzugt die Äsche ?
    die schnellfließenden sommerkalten Bäche
  154. 369
    Welchen Lebensraum bevorzugt die Bachforelle ?
    schnellfließende sommerkalte Fließgewässer
  155. 370
  156. 371
    Wo kommt der Zingel vor ?
    in der Donau und den Nebenflüssen
  157. 372
    Wo kommt der Streber vor ?
    in der Donau und den Nebenflüssen
  158. 373
    Wo kommt der Huchen vor ?
    in der Donau und den Nebenflüssen
  159. 374
  160. 375
    Wo kommen die Renken und Felchen vor ?
    in den Seen der Alpenregion
  161. 376
    Wo kommt der Schnäpel vor ?
    in der Nord- und Ostsee
  162. 377
  163. 378
  164. 379
  165. 380
  166. 381
  167. 382
  168. 383
  169. 384
  170. 385
    Wodurch unterscheidet sich die Regenbogen- von der Bachforelle ?
    sie hat einen rötlich-violetten Streifen an den Körperflanken
  171. 386
  172. 387
    Welche Lebensweise hat die Meerforelle ?
    sie lebt nach einer Süßwasserphase im Meer und wandert zum Laichen in die Fließgewässer
  173. 388
  174. 389
  175. 390
    Welche Nährtiere bevorzugt der Karpfen ?
    Insektenlarven, Würmer, Schnecken
  176. 391
  177. 392
  178. 393
  179. 394
    Welche Nahrung bevorzugt der Aal ?
    Insektenlarven, Würmer, Fische
  180. 395
  181. 396
  182. 397
    Welche Nahrung bevorzugt die Meeräsche ?
    Algen, Wasserpflanzen, Würmer und Kleinkrebse
  183. 398
  184. 399
  185. 400
  186. 401
  187. 402
    Wovon ernährt sich der "Spitzkopfaal" überwiegend ?
    überwiegend Würmer und Insektenlarven
  188. 403
  189. 404
    Hängt die Größe des Aals vom Geschlecht ab ?
    ja, die männlichen Blankaale sind deutlich kleiner
  190. 405
  191. 406
  192. 407
  193. 408
    Wie kann man die Güster vom Brachsen (Blei) unterscheiden ?
    bei der Güster sind die Ansatzstellen der paarigen Flossen rötlich gefärbt
  194. 409
    Wie kann man die Plötze (Rotauge) von der Rotfeder unterscheiden ?
    bei der Plötze beginnt die Rückenflosse vor der Basis der Bauchflossen
  195. 410
    Wie kann man den Hering von der Sprotte unterscheiden?
    beim Hering beginnt die Rückenflosse vor dem Bauchflossenansatz
  196. 411
    Wie kann man den Flussbarsch vom Kaulbarsch unterscheiden ?
    die beiden Rückenflossen sind beim Flussbarsch immer getrennt
  197. 412
    Wie kann man Karpfen und Karausche unterscheiden ?
    die Karausche hat keine Barteln, der Karpfen hat vier Barteln
  198. 413
    Wie kann man die Scholle von der Flunder unterscheiden ?
    die Scholle hat eine glatte Haut und rote Punkte auf der Oberseite
  199. 414
  200. 415
  201. 416
  202. 417
  203. 418
  204. 419
  205. 420
  206. 421
  207. 422
    Wie kann man das Alter von Welsen feststellen ?
    anhand der Otholithen, Wirbel und Kiemendeckel
  208. 423
  209. 424
  210. 425
  211. 426
    Warum heißt der Steinbeißer auch Dorngrundel ?
    er hat zweispitzige Dorne unter den Augen
  212. 427
  213. 428
  214. 429
    Wie kann man Bachforelle und Meerforelle unterscheiden ?
    die Bachforelle hat an der Körperseite rote hell umrandete Augenpunkte und die Schwanzflosse ist nicht gefleckt
  215. 430
  216. 431
  217. 432
  218. 433
  219. 434
  220. 435
  221. 439
  222. 440
  223. 441
  224. 442
    Welche Lebensweise hat der Wittling ?
    er ist ein schwarmbildender Raubfisch
  225. 443
  226. 444
  227. 445
  228. 446
  229. 447
  230. 448
    Wo laicht der Karpfen ?
    an Pflanzen im Flachwasser
  231. 449

Gerätekunde

  1. 450
    Was verstehen wir unter Flugangeln ?
    eine besondere Angelmethode unter Verwendung von künstlichen Fliegen und Nymphen
  2. 451
  3. 452
  4. 453
  5. 454
    Was gefährdet eine synthetische Angelschnur (Perlon, Nylon) am meisten ?
    schadhafte Ringe, scharfe Kanten an der Rolle, Lichteinwirkung
  6. 455
  7. 456
    An einem Angelgerät wird welcher Teil als Vorfach bezeichnet ?
    das Schnurteil zwischen Hauptschnur und Haken
  8. 457
  9. 458
  10. 459
    Was ist ein Spinner?
    ein künstlicher Köder mit rotierendem Metallblatt
  11. 460
    Was ist beim Drill zu beachten ?
    Schnur in stetiger Spannung halten
  12. 461
    Wie muss der Fisch wirksam betäubt werden ?
    durch einen kräftigen Schlag auf das Nachhirn
  13. 462
  14. 463
    Welche Hilfsgeräte sollte der Angler beim Fischfang bei sich führen ?
    Messvorrichtung, Schlagholz, scharfes Messer, Unterfangkescher und Hakenlöser
  15. 464
  16. 465
    Wozu dient die Löseschere oder Lösezange ?
    zum schonenden Herauslösen des Hakens aus dem Maul eines Fisches
  17. 466
  18. 467
  19. 468
    Aus welchem Material sollte das Vorfach beim Hechtangeln sein ?
    es ist ein Spezialvorfach für Raubfische zu verwenden
  20. 469
    Was versteht man unter dem Begriff "Paternosterangel" ?
    eine Angel mit Gewicht am Schnurende und Haken an mehreren beweglichen Seitenarmen
  21. 470
    Was ist ein Streamer ?
    eine große künstliche Fliege
  22. 471
    Was ist ein Pilker ?
    ein schwerer Metallköder, der durch Heben und Senken Raubfische zum Anbeißen verleitet
  23. 472
    Was ist beim Landen eines größeren Fisches zu beachten ?
    nach dem Drill den Fisch sicher mit einem Unterfangkescher landen
  24. 473
  25. 474
    Was muss vor Beginn des Angelns am Gerät überprüft werden ?
    Schnurführungsringe auf Risse, Schnur auf Tragfähigkeit und richtige Einstellung der Schnurbremse
  26. 475
    Wozu dient vorwiegend das Stippfischen?
    zum Fang von kleinen Fried- und Köderfischen
  27. 476
  28. 477
  29. 478
    Welche Aufgabe hat die einstellbare Schnurbremse bei den Angelrollen ?
    die Bremswirkung der Reißfestigkeit der Schnur anzupassen
  30. 479
    Wie ist mit angerauhter Angelschnur zu verfahren ?
    abschneiden und unschädlich vernichten
  31. 480
    Wie beeinflussen Knoten die Tragfähigkeit der Schnur ?
    die Tragfähigkeit ist am Knoten geringer
  32. 481
    Welchen Zweck erfüllt in erster Linie eine Pose (Floß, Schwimmer)?
    sie hält den Köder in einer bestimmten Wassertiefe und zeigt den Biss
  33. 482
  34. 483
  35. 484
    Was ist ein Wobbler ?
    ein- oder mehrteilige Fischimitation, die im Wasser taumelnde Bewegungen ausführt
  36. 485
    Womit muss ein Fisch betäubt werden?
    durch ein Schlagholz oder einen genügend harten Gegenstand
  37. 486
    Wozu dient das Grundangeln ?
    für das Angeln von Grundfischen in der Tiefenregion
  38. 487
    Wozu dient vorwiegend das Angeln mit dem Paternoster ?
    für das Angeln von Schwarmfischen im Freiwasser
  39. 488
  40. 489
    Was versteht man unter dem Brandungsangeln ?
    eine besondere Art des Grundangelns in den Küstengewässern
  41. 490
    Wozu dient vorwiegend das Spinnangeln ?
    für das Angeln von Raubfischen im Freiwasser
  42. 491
  43. 492
    Was versteht man unter dem Flugangeln ?
    Angeln mit künstlichen Fliegen
  44. 493
  45. 494
    Was versteht man unter dem Schleppangeln ?
    Angeln vom fahrenden Motorboot mit Wobblern, Blinkern
  46. 495
    Was versteht man unter dem Eisangeln ?
    Angeln im Winter bei Eisbedeckung der Gewässer
  47. 496
  48. 497
  49. 498
  50. 499
  51. 500
  52. 501
  53. 502
  54. 503
  55. 504
  56. 505
  57. 506
  58. 507
  59. 508
    Welche Köder verwendet man beim Schleppangeln ?
    Wobbler, Blinker, toter Köderfisch
  60. 509
  61. 510
  62. 511
    Was wird unter der Spannweite des Hakens verstanden ?
    der Abstand zwischen Hakenspitze und Schenkel
  63. 512
  64. 513
  65. 514
  66. 515
    Warum sind schadhafte Schnurführungsringe an der Angelrute nicht fischwaidgerecht ?
    sie beschädigen die Schnur, so dass sie von stärkeren Fischen zerrissen werden kann
  67. 516
    Welche Aufgabe haben die Rutenringe ?
    sie sollen die Schnur führen
  68. 517
  69. 518
  70. 519
  71. 520
  72. 521
    Wie soll die Spulenbremse eingestellt werden ?
    so dass die Zerreißfestigkeit der Schnur nicht überschritten wird
  73. 522
  74. 523
    Was sind monofile Schnüre ?
    einfädige Schnüre aus Perlon oder Nylon
  75. 524
    Was sind multifile Schnüre ?
    geflochtene Schnüre aus Dyneema, Kevlar oder anderem Material
  76. 525
  77. 526
  78. 527
    Was versteht man unter einem Vorfach ?
    die Verbindung zwischen dem Haken und der Hauptschnur
  79. 528
  80. 529
    Welche Formen von Fliegenschnüren gibt es ?
    parallel, verjüngt und keulenförmige Schnüre
  81. 530
  82. 531
  83. 532
  84. 533
  85. 534
  86. 535
  87. 536
  88. 537
  89. 538
    Was bezeichnet man als "Drilling"?
    einen Haken mit drei Spitzen
  90. 539
    Was ist bei der Verwendung von Angelruten mit Kohlefaseranteil zu beachten ?
    sie sind elektrisch leitfähig und daher bei Gewitter gefährlich
  91. 540
  92. 541
  93. 542
  94. 543
  95. 544
  96. 545
  97. 546
  98. 547
  99. 548
  100. 549
  101. 550
  102. 551
    Was sind Blinker ?
    unterschiedlich geformte Metalllöffel, die eine taumelnde Bewegung ausführen
  103. 552
    Was sind Twister ?
    ein Angelköder aus weichem Kunststoff
  104. 553
    Was sind Nymphen ?
    eine künstliche Fliege
  105. 554
  106. 555
  107. 556
    Was sind Fetzenköder ?
    sie bestehen aus Teilen von Fischen
  108. 557
    Welche Köder finden beim Grundangeln Verwendung ?
    künstliche und natürliche Köder
  109. 558
  110. 560
    Welche Köder finden beim Spinnangeln Verwendung ?
    künstliche und natürliche Köder
  111. 561
  112. 562
  113. 563
    Was sind Boilies ?
    besondere Teigkugeln mit Duft- und Aromastoffen
  114. 564
  115. 565
    Wie sollte der Schnurknoten grundsätzlich beschaffen sein ?
    sie sollten möglichst klein sein, sich nicht aufziehen und die Tragkraft wenig reduzieren
  116. 566
  117. 567
  118. 568
  119. 569
  120. 570
    Wie sollte ein Knoten sein ?
    möglichst klein und mit hoher Tragkraft
  121. 571
  122. 572
  123. 573
    Wozu dient ein Wirbel ?
    er vermeidet Schnurverdrehungen
  124. 574
  125. 575
  126. 576
    Welche Arten von Wirbeln werden unterschieden ?
    Tönnchenwirbel und Agraffenwirbel
  127. 577
  128. 578
  129. 579
  130. 580
  131. 581
  132. 582
    Was bedeutet die Hakenskala von 1 - 10 für das Angeln in Binnengewässern ?
    Die Hakengröße wird mit steigenden Ziffern immer kleiner.
  133. 583
  134. 584
  135. 585
  136. 586
  137. 587
  138. 588
  139. 589
  140. 590
  141. 591
  142. 592
    Wodurch entsteht Schnurdrall (verdrehte Schnur)?
    durch rotierende Köder, die ohne Wirbel montiert wurden
  143. 593
    Was ist eine Senke ?
    ein Netz zum Köderfischfang
  144. 594
  145. 595
  146. 596
  147. 597
    Was ist eine Kopfschnur beim Stippangeln?
    eine an der Rutenspitze befestigte Schnur
  148. 598
    Wie muss ein für die Angelfischerei geeigneter Kescher beschaffen sein?
    er soll einen tiefen, geräumigen Netzsack aus kräftigem, knotenlosen Garn haben
  149. 599
  150. 600
    Warum sind zu kleine Haken abzulehnen ?
    es werden zu viel kleine Fische gefangen
  151. 601
  152. 603
    Welche Eigenschaften sollte eine Angelrute haben ?
    man muss mit der Rute gut werfen können und den Fisch sicher landen
  153. 604
  154. 605
  155. 606
  156. 607
    Was ist ein Laufblei ?
    ein Blei, welches lose an der Schnur montiert ist
  157. 608
    Was ist eine Rachensperre ?
    ein Hilfsgerät bei der Hechtangelei
  158. 609
  159. 610
  160. 611
  161. 612
  162. 613
  163. 614
  164. 615
    Wie wird eine Pose richtig ausgebleit ?
    so dass der Fisch beim Biss die Pose ohne Widerstand unter Wasser ziehen kann
  165. 616
  166. 617
    Bei welchen Wassertiefen benutzt man Gleit- oder Laufposen ?
    bei Wassertiefen, die die Rutenlänge übersteigen
  167. 618
  168. 619
  169. 620
  170. 621
  171. 622
    Wozu dient ein Lotblei ?
    um die Gewässertiefe zu bestimmen und die Pose der Tiefe anzupassen
  172. 623
    Wozu dient eine Schwingspitze ?
    als besonders sensibler Bißanzeiger
  173. 624
  174. 625
  175. 626
  176. 627
  177. 628
  178. 629
  179. 630
    Welche Aussage gilt für das Vorfach im Vergleich zu Hauptschnur ?
    Durchmesser und Tragkraft sind immer kleiner
  180. 631
  181. 632
  182. 633
  183. 634
  184. 635
  185. 636
  186. 637
  187. 640
  188. 641
  189. 642
  190. 643
    Wie sollen Wirbel konstruiert sein ?
    die Tragkraft muss die Tragkraft der Angelschnur übersteigen
  191. 644
  192. 645
  193. 646
  194. 647
  195. 648
  196. 649
    Wozu dient in der Montage die Beschwerung mit Blei ?
    als Wurfgewicht und zum Austarieren der Tragkraft der Pose
  197. 650
  198. 651
  199. 652
  200. 653
    Wozu wird beim Angeln ein Zollstock oder Metermaß benötigt ?
    zum Messen der Länge der gefangenen Fische
  201. 654
    Wozu wird beim Angeln auf Hecht eine Rachensperre benötigt ?
    zum Schutz vor Verletzung bei der Entfernung des Hakens
  202. 655
    Wozu wird beim Angeln ein Unterfangkescher benötigt ?
    zum sicheren Landen eines großen Fisches
  203. 656
    Wozu dient ein Setzkescher ?
    zur Hälterung der gefangenen Fische
  204. 657
  205. 658
  206. 659
  207. 660
    Wie muss ein Setzkescher beschaffen sein ?
    aus knotenlosem Netzmaterial ausreichend groß
  208. 661
  209. 662
    Wie betäubt man einen Fisch?
    mit einem Schlag auf den Kopf des Fisches bis zur Wahrnehmungslosigkeit
  210. 663
    Wie tötet man einen Fisch?
    mit einem Stich ins Fischherz oder den Kehlschnitt zur Durchtrennung der Kiemenarterie
  211. 664
  212. 665
  213. 667
    Was versteht man unter einer Kapselrolle ?
    eine besondere Art der Stationärrolle
  214. 668
    Was versteht man unter dem "Drill" ?
    das Ermüden des Fisches nach dem Anbiss
  215. 669
    Was ist beim Verlassen des Angelplatzes zu beachten ?
    es ist auf Sauberkeit und Ordnung zu achten
  216. 670
  217. 671
    Welche Arten von Bissanzeigern gibt es ?
    akustische und optische Bissanzeiger
  218. 672
    Wie werden elektro-akustische Bissanzeiger verwendet ?
    sie werden an der Rutenauflage angebracht
  219. 673
    Werden beim Stippangeln Bissanzeiger verwendet ?
    die Pose wird als Bissanzeiger verwendet
  220. 674
    Werden beim Pilken Bissanzeiger verwendet ?
    für das Pilken gibt es keine Bissanzeiger
  221. 675
    Werden beim Spinnen und Blinkern Bissanzeiger verwendet ?
    für das Spinnangeln gibt es keine Bissanzeiger
  222. 676
    Wozu wird beim Brandungsangeln ein Knicklicht verwendet ?
    das Knicklicht wird als Bissanzeiger verwendet
  223. 677
    Wie ist eine Paternosterangel aufgebaut ?
    oberhalb des Endblei befinden sich mehrere Seitenarme mit Haken
  224. 678
    Welche Aussage ist für das Spinnangeln richtig ?
    beim Einholen des Köders dreht sich das Metallblättchen
  225. 679
    Welche Aussage ist für das Angeln mit Blinkern richtig ?
    beim Einholen des Köders taumelt der Metalllöffel
  226. 680
    Welche Aussage ist für das Pilken richtig ?
    der Köders wird beim Einholen gehoben und abgesenkt
  227. 681
    Welche Aussage ist für das Angeln mit dem Heringspaternoster richtig ?
    beim Einholen des Köders wird er gehoben und abgesenkt
  228. 682
  229. 683
  230. 684
  231. 685
  232. 686
  233. 687
  234. 688
  235. 689
    Wie lange soll ein gehakter Fisch gedrillt werden ?
    solange bis der Fisch sicher und schonend gelandet werden kann
  236. 690
  237. 691
    Wie wird ein Fisch behandelt, der in das Gewässer zurückzusetzen ist ?
    mit nassen Händen sicher halten und Haken vorsichtig herauslösen
  238. 693
    Gefährden weggeworfene Angelschurreste die Umwelt ?
    Ja, sie verrotten nicht und gefährden Kleintiere durch Schlingenbildung
  239. 694
  240. 695
    Was muss bei Beginn des Angelns am zusammengestellten Gerät geprüft werden ?
    vor dem ersten Wurf Rute, Rolle, Vorfach und Schnur prüfen und eine Zugprobe machen
  241. 696
    Was ist ein "Gaff" ?
    ein Landungshaken mit scharfer Spitze zum Landen größerer Fische

Gewässerkunde

  1. 697
    Was wird unter Frühjahrs- und Herbstvollzirkulation in stehenden Gewässern verstanden ?
    die vollständige Umwälzung der Wassermassen bei gleicher Temperatur in allen Wassertiefen
  2. 698
    Wie weit reicht die Uferzone in stehenden Gewässern vom Ufer aus?
    vom Ufer zur Seemitte, soweit höhere Wasserpflanzen wachsen
  3. 699
    Welche Eigenschaften kennzeichnen die Barbenregion der Fließgewässer ?
    kiesiger Untergrund, gleichmäßige Strömung und Pflanzenwuchs
  4. 700
  5. 701
  6. 702
  7. 703
    Auf welche Gewässer ist das Vorkommen des Bitterlings begrenzt ?
    auf Gewässer, in denen die Teichmuschel vorkommt
  8. 704
    Was versteht man unter dem Begriff "Brackwasser"?
    Brackwasser ist ein Mischwasser aus salzhaltigem Meerwasser und Süßwasser aus den Flüssen
  9. 705
    Für welche Fischarten sollen besonders günstige Laichmöglichkeiten geschaffen werden ?
    für alle Fische, die ins Gewässer gehören und sich ungenügend vermehren
  10. 706
    Warum sollten in der Regel in Gewässer nur Fischbrut oder Jungfische eingesetzt werden ?
    weil so die natürliche Produktionskraft des Gewässers am besten genutzt wird
  11. 707
    Welche Aussage ist für das Mindestmaß der Fische nach den Fischereiregeln richtig ?
    es ist die Mindestlänge der Fische, für die ein Aneignungsrecht besteht
  12. 708
    Was ist ein Fischschonbezirk ?
    Gewässerabschnitte, in denen der Fischfang für bestimmte Zeitabschnitte oder ganzjährig verboten ist
  13. 709
    Was verstehen wir unter Eutrophierung eines Gewässers ?
    eine starke Anreicherung mit Nährstoffen.
  14. 710
    Gibt es eine biologische Selbstreinigung im Wasser ?
    ja, vorwiegend während der warmen Jahreszeit
  15. 711
    In welcher Reihenfolge kommen in Seen die Wasserpflanzen vom Ufer zur Seemitte hin vor ?
    Gelegegürtel, Schwimmblattpflanzen, Laichkräuter und unterseeische Wiesen
  16. 712
  17. 713
    Warum sollen in der Salmonidenregion der Fließgewässer grundsätzlich Grundräumungen unterbleiben ?
    weil durch Grundräumungen die Laichbetten der Salmoniden zerstört werden
  18. 714
  19. 715
  20. 716
  21. 717
  22. 718
  23. 719
    Wie können Fischkrankheiten auf andere Fischbestände übertragen werden ?
    durch das Wasser, erkrankte Fische, Fischnährtiere und Fischereigeräte und Boote
  24. 720
    Warum sind Mindestmaße für Fische unbedingt erforderlich ?
    Um dem Fisch zur Erhaltung seiner Art mindestens einmal die Möglichkeit zum Laichen zu geben
  25. 721
  26. 722
    Wie soll ein Fischbestand in einem Gewässer aussehen und erhalten werden ?
    dem Gewässer entsprechend artenreich und in richtiger Alterszusammensetzung
  27. 723
  28. 724
    Welche Beschreibung trifft für ein stehendes Gewässer des Types “Hecht-Schlei-See“ zu?
    sehr flach, nährstoffreich, mit höheren Pflanzen bewachsene Litoralzone
  29. 725
  30. 726
    Welches Wasser ist für Bachforellen vorteilhaft?
    fließendes, sommerkaltes und sauerstoffreiches Wasser
  31. 727
  32. 728
    Woraus setzt sich pflanzliches Plankton hauptsächlich zusammen?
    aus ein- und mehrzelligen Blau-, Grün- und Kieselalgen
  33. 729
    Was ist ein Altwasser?
    ein früherer Abschnitt eines Fließgewässers, welches sich zu einem eigenen Biotop entwickelt hat
  34. 730
    Was bewirkt das Einbringen von großen Mengen Lockfutter beim Angeln auf karpfenartige Fische?
    Gewässerübersäuerung, da das Futterangebot nicht gefressen wird
  35. 731
    Welche Bedeutung haben Schonzeiten?
    Bestimmte Fischarten dürfen in dieser Zeit nicht gefangen werden, um die Reproduktion nicht zu stören.
  36. 732
    Welche Aussage ist über die Durchführung von Besatzmaßnahmen richtig ?
    nur der Fischereiberechtigte darf sie durchführen
  37. 733
    Was ist für die Produktivität eines Gewässers von Bedeutung ?
    der Nährstoffgehalt und das Säurebindungsvermögen
  38. 734
    Welche Aussage kann durch die Messung der Sichttiefe in einem Gewässer getroffen werden ?
    das Maß der Trübung aufgrund Schwebstoffe oder Phytoplankton
  39. 735
  40. 736
  41. 737
  42. 738
  43. 739
  44. 740
  45. 741
    Wie gelangt der Sauerstoff ins Gewässer ?
    durch Aufnahme aus der Luft und Abgabe von den grünen Pflanzen
  46. 742
    Welche Pflanzen setzen Sauerstoff im Gewässer frei ?
    die "weiche" Flora (Grünalgen und Laichkräuter)
  47. 743
  48. 744
  49. 745
  50. 746
    Was versteht man unter dem biologischen Gleichgewicht im Gewässer ?
    das ausgewogene Verhältnis von Nährstoffen, Produzenten und Konsumenten
  51. 747
    Wie unterscheidet sich der Sauerstoffgehalt in einen stehenden zu einem fließenden Gewässer ?
    in einem fließenden Gewässer ist der Sauerstoffgehalt gewöhnlich höher
  52. 748
    Ist der Sauerstoffgehalt in einen Fließgewässer höher oder niedriger als in stehenden Gewässern ?
    Er ist höher, da durch die Verwirbelungen ständig Sauerstoff aufgenommen und bis zum Grund verteilt wird.
  53. 749
    Reagiert die Tierwelt der Bäche auf Sauerstoffmangel besonders empfindlich ?
    Ja, weil sie an den hohen Sauerstoffgehalt der Bäche angepasst sind.
  54. 750
  55. 751
  56. 752
  57. 753
    Warum kann es bei Seen bei langer Eisbedeckung zum Ersticken der Fische kommen ?
    weil der Sauerstoffeintrag aus der Luft behindert wird
  58. 754
  59. 755
  60. 756
    Wodurch entsteht eine Wassertrübung ?
    durch Schwebstoffe und Plankton
  61. 757
  62. 758
  63. 759
  64. 760
    Was zeigt der pH-Wert im Gewässer an ?
    den Reaktionszustand des Wassers
  65. 761
  66. 762
  67. 763
  68. 764
  69. 765
  70. 766
    Was wird unter dem Begriff "Assimilation" verstanden ?
    der Aufbau organischer Substanz aus anorganischen Stoffen mit Hilfe des Sonnenlichts
  71. 767
  72. 768
    Was versteht man unter dem chemischen Prozess der Photosynthese ?
    den Aufbau organischer Stoffe unter Freisetzung von Sauerstoff
  73. 769
    In welcher Zone des Gewässers findet die Assimilation statt ?
    in der lichtdurchfluteten Freiwasserzone und Uferregion
  74. 770
    Wo wachsen hauptsächlich Überwasserpflanzen ?
    am Gewässerrand im seichten Wasser
  75. 771
    In welche Kategorien unterteilt man höhere Wasserpflanzen ?
    Überwasserpflanzen, Schwimmblattpflanzen, Unterwasserpflanzen
  76. 772
  77. 773
    Welche der Aussagen zu Unterwasserpflanzen ist richtig ?
    sie dienen als Versteck und Lebensraum für Fischbrut und Jungfische
  78. 774
  79. 775
  80. 776
  81. 777
  82. 778
  83. 779
  84. 780
  85. 781
  86. 782
  87. 783
  88. 784
    Was sind Biotope ?
    der Lebensraum einer bestimmten Pflanzen- und Tiergesellschaft
  89. 785
  90. 786
    Wann ist ein Gewässer eutroph ?
    bei hohem Nährstoffgehalt
  91. 787
    Was wird als Wasserblüte bezeichnet ?
    das massenhafte Auftreten von Blau- und Grünalgen
  92. 788
  93. 789
    In welchen Mengen darf Lockfutter in ein offenes Gewässer eingebracht werden ?
    nur soviel, dass das Gewässer nicht nachteilig beeinflusst wird
  94. 790
    Welche Fischnährtiere leben am Gewässergrund der Brassen- und Brackwasserregion ?
    rote Zuckmückenlarven, Schlammröhren- und Borstenwürmer
  95. 791
  96. 792
    Wann sind stehende Gewässer besonders fruchtbar ?
    wenn ein hohes Säurebindungsvermögen und ausreichend Nährstoffe vorhanden sind
  97. 793
    Welchen Einfluß nimmt der sauere Regen auf unsere Gewässer ?
    sauerer Regen führt zum Absterben vieler Organismen und zur Artenarmut in den Gewässern
  98. 794
  99. 795
    Was wird als Aufwuchs bezeichnet ?
    Algen, die auch auf Pflanzen und Steinen siedeln
  100. 796
  101. 797
  102. 798
  103. 799
  104. 800
  105. 801
  106. 802
  107. 803
    Was versteht man unter dem Begriff "Winterstagnation"?
    die Temperaturschichtung des Wassers der Seen
  108. 804
    Welche Gewässerzonen sind am sauerstoffärmsten ?
    die tiefen Gewässerteile (Bodenzone)
  109. 805
    Welche Gewässerzonen sind am sauerstoffreichsten ?
    die Wasseroberfläche und Uferzonen
  110. 806
    Wodurch zeichnet sich ein nahrungsarmer See aus?
    klares Wasser, Sicht bis zum Grund
  111. 807
  112. 808
  113. 809
  114. 810
  115. 811
  116. 812
  117. 813
  118. 814
  119. 815
  120. 816
  121. 817
  122. 818
  123. 819
  124. 820
  125. 821
    Was versteht man unter Plankton ?
    frei im Wasser schwebende Algen und Kleinsttiere
  126. 822
  127. 823
  128. 824
  129. 825
  130. 826
  131. 827
  132. 828
  133. 829
  134. 830
  135. 831
  136. 832
  137. 833
  138. 834
  139. 835
  140. 836
  141. 837
    In welcher Zone des Sees kommt die Wasserpest vor ?
    Laichkrautzone und Zone der unterseeischen Wiesen
  142. 838
  143. 839
  144. 840
  145. 841
  146. 842
    Welche Ursachen können zur Eutrophierung eines Gewässers führen ?
    Einschwemmung von Mineraldünger aus der Landwirtschaft
  147. 843
  148. 844
  149. 845
  150. 846
    Welche Fischnährtiere leben am Gewässergrund der Forellenregion ?
    Bachflohkrebs, Köcherfliegenlarven, Eintagsfliegenlarven
  151. 847
  152. 848
  153. 849
  154. 850
  155. 851
  156. 852
  157. 853
  158. 854
  159. 855
  160. 856
  161. 857
    Welche Reihenfolge gilt für die Zonen eines Sees vom Ufer aus?
    Gelegezone, Schwimmblattpflanzenzone, Laichkrautzone, unterseeische Wiesen, Schalenzone
  162. 858
  163. 859
  164. 860
    Wie wird der Seentyp "Aal-Zander-See" charakterisiert ?
    unterschiedlich tief, krautarm, trüb
  165. 861
  166. 862
    Welches Ziel hat die Hege der Fischbestände ?
    Erhaltung und Pflege eines dem Gewässer angepassten Fischbestandes
  167. 863
  168. 864
    Wann sind Fische krankheitsverdächtig ?
    bei unnatürlichem Verhalten
  169. 865
    Was sind Parasiten ?
    Schmarotzer, die lebende Tiere befallen und sich von diesen ernähren
  170. 866
    Was ist zu tun wenn kranke oder tote Fische aufgefunden werden ?
    den Pächter oder die Veterinärbehörde verständigen
  171. 867
  172. 869
  173. 870
  174. 871
    Wo schmarotzen die Fischegel ?
    an den Kiemen und der Haut
  175. 872
    Was ist ein Kiemenkrebs ?
    ein Parasit auf den Kiemen
  176. 873
  177. 874
    Welche Parasiten sind Innenparasiten?
    Kratzer und Fischbandwurm
  178. 875
    Was ist ein Altwasser ?
    ein früherer Flußarm
  179. 876
    Wie sieht ein Zandersee aus ?
    unterschiedlich tief, krautarm, trüb
  180. 877
    Wozu gehört der Kiemenkrebs ?
    zu den Außenparasiten
  181. 878
  182. 879
  183. 880
  184. 881
  185. 882
  186. 883
    Was versteht man unter dem SBV (Säure-Bindungsvermögen) ?
    ein Maß für den Kalkgehalt eines Gewässers
  187. 884
    Was versteht man unter dem pH-Wert ?
    er beschreibt den Reaktionszustand des Wassers
  188. 885
  189. 886
  190. 887
  191. 888
    In welcher Beziehung stehen Sauerstoffgehalt und Wassertemperatur ?
    kaltes Wasser hat einen höheren Sauerstoffgehalt
  192. 889
  193. 890
  194. 891
  195. 892
    Was versteht man unter dem Begriff "Sommerstagnation"?
    die Temperaturschichtung des Wassers der Seen
  196. 893
    Was versteht man unter dem Begriff "Schichtung" ?
    die Ausbildung von Wasserschichten durch unterschiedliche Temperaturen
  197. 894
  198. 895
    Welchen Salzgehalt hat die Ostsee gegenüber der Nordsee ?
    der Salzgehalt der Ostsee ist geringer als in der Nordsee
  199. 896
    Welche Bedeutung hat der Wasseraustausch zwischen Ostsee und Nordsee ?
    aus der Nordsee gelangt sauerstoffreiches und salzhaltiges Wasser in die Ostsee
  200. 897
  201. 898
    Wo leben die Libellenlarven hauptsächlich?
    in der Barben- und Brassenregion der Fließgewässer
  202. 899
    Wo leben die Schlammröhrenwürmer ?
    in der Brassen- und Flunderregion der Fließgewässer
  203. 900
    Wo leben die Bachflohkrebse ?
    in der Forellenregion und Äschenregion der Fließgewässer
  204. 901
    Wo leben die Hüpferlinge ?
    im Freiwasser stehender Gewässer
  205. 902
    Wo leben die Wasserflöhe ?
    im Freiwasser stehender Gewässer
  206. 903
    Wo leben die Eintagsfliegenlarven ?
    in der Forellenregion und Äschenregion der Fließgewässer
  207. 904
    Wo leben die roten Zuckmückenlarven ?
    in der Brassen- und Flunderregion der Fließgewässer
  208. 905
    Wo leben die Pierwürmer (Wattwürmer) ?
    im Sediment der Sandgründe der Ost- und Nordsee
  209. 906
    Wo leben die Miesmuscheln ?
    in der Ostsee angeheftet auf Hartsubstrat (z.B. Steine)
  210. 907
  211. 908
    Welches Wasser ist in der Regel sauerstoffreich ?
    schnellfließendes kaltes Wasser der Forellenregion
  212. 909
    Was ist ein Winterlager ?
    ein geschützter Bereich für die Überwinterung der Fische in der kalten Jahreszeit
  213. 910
    Warum sollte um die Flussmündungen zur Ostsee ein Fischschonbezirk bestehen ?
    um die Wanderung der laichreifen Fische in die Fließgewässer zu ermöglichen
  214. 911
    Warum sollte in den Meerengen der Bodden ein Fischschonbezirk bestehen ?
    um die Wanderung der Fische zwischen den Gewässerteilen zu ermöglichen
  215. 912
    Aus welchen Elementen besteht Wasser ?
    zwei Teile Wasserstoff und ein Teil Sauerstoff
  216. 913
    Was versteht man unter dem Kreislauf des Wassers ?
    die Verdunstung, Niederschlag, Abfließen des Wassers
  217. 914
  218. 915
  219. 916
  220. 917
  221. 918
  222. 919
  223. 920
  224. 921
    Warum kann es besonders bei schneebedeckten zugefrorenen Gewässern zu Sauerstoffmangel kommen ?
    weil aufgrund fehlenden Lichteinfalls keine Assimilation stattfindet
  225. 922
    Wodurch kommen Vollzirkulationenzustande ?
    durch gleiche Wassertemperatur an der Oberfläche und der Tiefe
  226. 923
  227. 924
    Wie und wann gelangt in Seen Sauerstoff in das Tiefenwasser ?
    durch die Frühjahrs- und Herbszirkulation
  228. 925
    Welche natürlichen Seen gibt es ?
    Maränen-, Hecht-Schlei- und Zanderseen
  229. 926
  230. 927
  231. 928
  232. 929
  233. 930
    Was ist ein Teich ?
    ein künstlich geschaffenes, ablassbares Gewässer
  234. 931
    Warum sind Fangstatistiken wichtig und wozu dienen sie ?
    sie dienen der Einschätzung der Fischentnahmen und des Fischbestandes
  235. 932
  236. 933
    Wie werden Fischabfälle beim Angeln sicher beseitigt?
    durch Vergraben oder Entsorgen in dafür vorgesehenen Abfallbehältern
  237. 934
    Was sind Fischtreppen oder Fischpässe ?
    künstlich angelegte Bauwerke zum Auf- und Abstieg für Fische
  238. 935
    Was ist Wasserpest ?
    eine Unterwasserpflanze
  239. 936
    Welche Besonderheit weist ein nährstoffarmer See auf ?
    das Wasser in der Tiefe ist sauerstoffreich
  240. 937
    Wann ist eine Bestandsstützung erforderlich ?
    wenn die natürliche Reproduktion der Fischarten nicht möglich ist
  241. 938
    Woran erkennt man ein durch Krankheit hervorgerufenes Fischsterben ?
    das Fischsterben verläuft schleichend und betrifft nur eine oder verwandte Fischarten

Rechtskunde

  1. 939
    Auf welche Tiere erstreckt sich das Fischereirecht ?
    auf die Fische, Neunaugen, lebende Muscheln und zehnfüßige Krebse
  2. 940
    Durch welche Vorschrift ist die Fischerei in den Binnengewässern geregelt ?
    durch das Fischereigesetz und die Binnenfischereiverordnung
  3. 941
    Muss ich fischereirechtliche Gewässergrenzen beim Angeln berücksichtigen ?
    ja, ich darf nur im Geltungsbereich meines Erlaubnisscheines fischen
  4. 942
    Was versteht man unter dem Begriff "Uferbetretungsrecht" ?
    das Betreten von nicht eingefriedeten Grundstücken in dem zur Fischereiausübung erforderlichen Umfang
  5. 943
    Wem steht das Fischereirecht an einem Gewässer zu ?
    dem Gewässereigentümer bzw. dem Fischereiberechtigten
  6. 944
  7. 945
    Was ist bei der Anwendung der Methode des Schleppangelns zu beachten ?
    das Schleppangeln ist in bestimmten Teilen der Küstengewässer verboten
  8. 947
  9. 948
    Darf in Naturschutzgebieten das Angeln ausgeübt werden ?
    ja, wenn es durch die Naturschutzverordnung erlaubt ist
  10. 949
    Welcher Grundsatz besteht nach dem Tierschutzgesetz ?
    niemand darf einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen
  11. 950
  12. 951
    Was regelt die Küstenfischereiverordnung (KüFVO) ?
    Mindestmaße, Schonzeiten, Schonbezirke u.a. für die Angler und Fischer an den Küstengewässern
  13. 952
    Was versteht der Gesetzgeber unter Fischwilderei ?
    wenn die Fischerei ohne die Erlaubnis des Fischereiberechtigten des Gewässers ausgeübt wird
  14. 953
    Wer ist berechtigt, eine Erlaubnis zum Fischfang (Angelkarte) zu erteilen ?
    der Fischereiberechtigte bzw. der Fischereipächter
  15. 954
    Gelten die Fischereischeine anderer Bundesländer auch in Mecklenburg-Vorpommern ?
    nur dann, wenn sie gültig sind und der Inhaber nicht in Mecklenburg-Vorpommern wohnt
  16. 955
    Was ist bei der Verwendung von Köderfischen beim Angeln unbedingt zu beachten?
    sie dürfen nur getötet zur Beköderung der Angel verwendet werden
  17. 956
  18. 957
  19. 958
    Was ist bei der Hälterung von Fischen in Ausübung des Angelns zu beachten ?
    Wasseraustausch, Sauerstoffversorgung und Bewegungsmöglichkeiten müssen gegeben sein
  20. 959
    Welche Auskunft geben "Rote Listen" im Zusammenhang mit dem Schutz der Tiere und Pflanzen ?
    sie geben Auskunft über die Bestandssituation und den Gefährdungsgrad
  21. 960
    Wer darf nach dem Tierschutzgesetz ein Wirbeltier töten ?
    jeder, der dazu die notwendigen Kenntnisse nachweisen kann und die Befugnis hat
  22. 961
    Ist Fischwilderei eine Straftat ?
    ja, geregelt im Paragraph 293 Strafgesetzbuch
  23. 962
    Wann darf ein Fischereiaufseher einem Angler einen Platzverweis aussprechen?
    wenn der Angler unberechtigt angelt oder eine Zuwiderhandlung gegen die Vorschriften begeht
  24. 963
  25. 964
  26. 965
    Ist das Schleppangeln in den Binnengewässern des Landes M-V erlaubt ?
    es sind die besonderen Bestimmungen des Fischereiberechtigten zum Schleppangeln zu beachten
  27. 966
  28. 967
  29. 968
    Was ist beim Angeln in der Nähe von Fischaufstiegs- und -abstiegshilfen zu beachten?
    In Fischwegen und den angrenzenden Gewässerstrecken von 100 m ist der Fischfang verboten.
  30. 969
    Welche Regelung gilt für Laichschonbezirke in den Küstengewässern ?
    In Laichschonbezirken ist vom 1. April bis 31. Mai jeglicher Fischfang verboten.
  31. 970
    Ist das Wasserhaushaltsgesetz ein Bundes- oder Landesgesetz und was regelt es ?
    Es ist ein Bundesgesetz und regelt jegliche Benutzung der Gewässer.
  32. 971
    Wie behandele ich den Fisch nach der Landung, wenn er als Beute dienen soll ?
    Fisch durch Schlag auf den Kopf betäuben, durch Herzstich töten, Haken lösen
  33. 972
  34. 973
  35. 974
  36. 975
  37. 976
  38. 977
  39. 978
  40. 979
  41. 982
  42. 983
  43. 985
  44. 986
  45. 988
  46. 989
  47. 990
  48. 991
  49. 992
  50. 993
  51. 994
  52. 995
  53. 996
  54. 1003
  55. 1005
  56. 1006
  57. 1008
  58. 1009
  59. 1010
  60. 1011
  61. 1012
  62. 1013
  63. 1014
  64. 1016
  65. 1017
  66. 1019
  67. 1020
  68. 1021
  69. 1022
  70. 1023
  71. 1024
  72. 1025
  73. 1026
  74. 1027
  75. 1028
  76. 1029
  77. 1030
  78. 1031
  79. 1032
  80. 1033
  81. 1034
  82. 1036
  83. 1037
  84. 1038
  85. 1039
  86. 1040
  87. 1041
  88. 1042
    Ist das Schleppangeln in den Küstenengewässern des Landes M-V erlaubt ?
    in bestimmten Teilen der Küstengewässer ist dies nicht erlaubt
  89. 1043
    Was ist bei der Verwendung der Schleppangel in den Binnengewässern zu beachten ?
    die Regelung des Fischereiberechtigten auf der Angelerlaubnis sind zu beachten
  90. 1044
    Welche Regelung gilt für Fischschonbezirke in den Meerengen der Küstengewässer ?
    In Fischschonbezirken ist ganzjährig jeglicher Fischfang verboten.
  91. 1045
    Welche Regelung gilt für Schonbezirke zum Winterlager der Fische in den Küstengewässern ?
    Winterlager werden durch die Fischereibehörde bestimmt, der Fischfang kann eingeschränkt oder verboten werden
  92. 1046
    Welche Regelung gilt für Laichschonbezirke in den Binnengewässern ?
    In Laichschonbezirken ist vom 1. April bis 31. Mai jeglicher Fischfang verboten.
  93. 1047
    Durch welche Vorschriften ist die Freizeitfischerei (Angeln) in den Küstengewässern geregelt ?
    Fischereigesetz, Küstenfischereiverordnung, EU-Fischereiverordnungen
  94. 1048
  95. 1049
    Was regelt die Binnenfischereiverordnung (BiFVO) ?
    Mindestmaße, Schonzeiten, Schonbezirke für die Angler und Fischer an den Binnengewässern
  96. 1050
    Darf ein Fischereiaufseher einem Angler das Betreten eines Angelplatzes verbieten ?
    ja, bei einem Verstoß gegen die fischereirechtlichen Bestimmungen
  97. 1051
    Darf ein Fischereiaufseher einem Angler einen Platzverweis aussprechen ?
    ja, wenn ein Verstoß gegen das Fischereirecht festgestellt wird
  98. 1052
    Darf ein Fischereiaufseher von einem Angler die verwendeten Fanggeräte sicherstellen ?
    ja, wenn ein Verstoß gegen das Fischereirecht festgestellt wird
  99. 1053
    Darf ein Fischereiaufseher von einem Angler den Fischereischein sicherstellen ?
    ja, wenn ein Verstoß gegen das Fischereirecht festgestellt wird
  100. 1054
    Darf ein Fischereiaufseher von einem Angler die gefangenen Fische sicherstellen ?
    ja, wenn ein Verstoß gegen das Fischereirecht festgestellt wird
  101. 1055
  102. 1057
  103. 1058
    Gegenüber welchen Personen muss sich ein Angler auf Aufforderung ausweisen ?
    gegenüber den Fischereiaufsehern und den Beamten der Polizei
  104. 1059
  105. 1060
  106. 1061
    Was regelt das Tierschutzgesetz ?
    die Verantwortung des Menschen für das Tier als Mitgeschöpf, um dessen Wohlbefinden und Leben zu schützen
  107. 1062
  108. 1063
    Was versteht man unter der tierschutzrechtlichen Sachkunde ?
    Wissen und Kenntnisse bei der Haltung, Umgang, Töten und Schlachten der Tiere
  109. 1064
    Was ist in Naturschutzgebieten bei der ausübung des Angelns zu beachten ?
    die Schutzbestimmungen für das Gebiet sind einzuhalten
  110. 1065
    Kann in Naturschutzgebieten das Angeln verboten werden ?
    ja, dies ist jedoch abhängig vom Schutzzweck
  111. 1066
  112. 1067
  113. 1068
  114. 1069
    Was versteht man unter Biotopschutz ?
    der Schutz von besonderen Bestandteilen der Natur
  115. 1070
    Was versteht man unter Gewässerschutz ?
    der Schutz von Gewässern vor Verunreinigung und nachteiliger Beeinträchtigung
  116. 1071
    Welche Rechtsvorschriften beinhalten Regelungen zum Naturschutz ?
    Landesnaturschutzgesetz und Naturschutzgebietsverordnung
  117. 1072
  118. 1073
    Welche Rechtsvorschriften beinhalten Regelungen zum Tierschutz ?
    Tierschutzgesetz und Tierschutzschlachtverordnung
  119. 1074
    Wie wird die tierschutzrechtliche Sachkunde nachgewiesen ?
    durch eine Sachkundeprüfung (z.B. Fischereischeinprüfung)
  120. 1075
  121. 1076
    Wer kann Schonbezirke für die Fische in den Binnengewässern bestimmen ?
    das Landwirtschaftsministerium und der Fischereiberechtigte
  122. 1077
    Welche Arten von Schonbezirken für die Fische gibt es ?
    Fischschonbezirke, Laichschonbezirke und Winterlager
  123. 1078
    Wofür dienen Laichschonbezirke ?
    zur ungestörten Reproduktion der Fischbestände
  124. 1079
    Wofür dienen Fischschonbezirke ?
    zur ungestörten Reproduktion der Fischbestände
  125. 1080
  126. 1081
    Wofür dienen Schonbezirke um die Flussmündungen in den Küstengewässern ?
    zur ungestörten Fischwanderung zu den Laichplätzen
  127. 1082
    Welche Regel gilt in der Nähe von Fischaufstiegs- und -abstiegshilfen ?
    ein uneingeschränktes Verbot des Fischfanges im 100 m Bereich
  128. 1083
  129. 1084
    Was besagt § 293 des Strafgesetzbuches ?
    die Verletzung des Fischereirechtes durch die unerlaubte Fischerei ist eine Straftat
  130. 1085
    Wer darf Reusen und Stellnetze beim Fischfang verwenden ?
    fischereiberechtigte Personen mit der Berufsausbildung zum Fischwirt
  131. 1086
  132. 1087
    Was muss zur Gültigkeit des Fischereischeins beachtet werden ?
    die Fischereiabgabemarke muss für das jeweilige Jahr eingeklebt sein
  133. 1088
    Muss der Fischereischein bei Umzug in ein anderes Bundesland umgetauscht werden ?
    ja, der Fischereischein muss von der Wohnsitzbehörde ausgestellt werden
  134. 1089
  135. 1090
    Wie viele erwachsene Angler können auf meinen Fischereischein mitangeln ?
    keiner, der Fischereischein ist nur für den Inhaber gültig
  136. 1091
    Gilt mein Fischereischein auch in den anderen Bundesländern ?
    in der Regel ja, näheres wird durch die Fischereigesetze der anderen Bundesländer bestimmt
  137. 1092
  138. 1095
    Wem steht das Fischereirecht an einem Gewässer zu ?
    dem Eigentümer des Grundstückes oder dem Pächter
  139. 1096
    Kann die Ausstellung eines Fischereischeines nach Absolvieren der Prüfung versagt werden ?
    ja, wenn der Antragsteller in den letzten fünf Jahren wegen einer fischereilichen Straftat verurteilt worden ist
  140. 1097
  141. 1098
    Welche Fanggeräte gelten grundsätzlich als verbotene Fanggeräte ?
    verletzende Geräte wie Harpunen, Speere, Stecheisen
  142. 1099
  143. 1100
    Wofür dienen Fischereistatistiken ?
    zur Bewertung der Fischbestände im Hinblick auf Besatzmaßnahmen
  144. 1101
  145. 1102
  146. 1103
  147. 1104
  148. 1105
  149. 1106
  150. 1107
  151. 1108
    Wer gibt Angelerlaubnisse für die Binnengewässer aus ?
    der Eigentümer oder Pächter des Gewässers
  152. 1109
  153. 1110
  154. 1111
  155. 1112
  156. 1113
  157. 1114
    Dürfen Angler mit Handangeln das Ufer von Gewässern zur Ausübung des Fischfanges betreten ?
    ja, wenn sie eine gültige Angelerlaubnis besitzen und das Grundstück nicht eingefriedet ist
  158. 1115
    Was wird unter dem Begriff "Fischereiberechtigter" verstanden ?
    Fischereiberechtigter ist der Inhaber des Fischereirechtes
  159. 1116
  160. 1117
    Wer ist der Fischereiberechtigte eines Gewässers ?
    Fischereiberechtigter ist der Eigentümer des Gewässergrundstückes oder der Pächter
  161. 1118
    Wer ist der Fischereiausübungsberechtigte eines Gewässers ?
    Fischereiausübungsberechtigter ist der Inhaber einer Angel- oder Fischereierlaubnis
  162. 1119
  163. 1120
  164. 1121
    Was muss man tun, um einen Fisch ordnungsgemäß zu betäuben ?
    mit einem genügend schweren Gegenstand auf den Kopf (oberhalb) Augenhinterrand) schlagen
  165. 1122
    Dürfen kleine Barben als Köderfisch verwendet werden ?
    nein sie haben ein ganzjähriges Fangverbot
  166. 1123
  167. 1124
  168. 1125
    Muss bei der Verwendung von Köderfischen etwas beachtet werden ?
    sie dürfen nur in getötetem Zustand verwendet werden
  169. 1126
    Welche Voraussetzung besteht für den Erwerb des Fischereischeins auf Lebenszeit ?
    das Bestehen der Fischereischeinprüfung oder die Berufsausbildung "Fischwirt"
  170. 1127
    Wer stellt den Fischereischein auf Lebenszeit für Angler aus ?
    die zuständige örtliche Ordnungsbehörde
  171. 1128
    Welche Ausweise sind für die Ausübung der Fischerei gesetzlich vorgeschrieben ?
    der Fischereischein und die Fischerei- / Angelerlaubnis
  172. 1129
  173. 1130
    Wer begeht Fischwilderei ?
    wer ohne Besitz einer Fischerei- / Angelerlaubnis fischt
  174. 1131
    Warum gibt es die Fischereiaufsicht ?
    zur Überwachung der Einhaltung der fischereirechtlichen Bestimmungen
  175. 1132
  176. 1133
  177. 1134
    Für welche Grundstücke gilt das Uferbetretungsrecht nicht ?
    für gewerbliche Anlagen und eingefriedete Grundstücke
  178. 1135
    Was sind Fischwege im Fischereirecht ?
    Fischtreppen oder andere Anlagen, die den Fischen das Überwinden von Wehren ermöglichen
  179. 1136
    Ist der Fischfang in Fischwegen (Fischtreppen) erlaubt ?
    nein, in Fischwegen ist der Fischfang grundsätzlich verboten
  180. 1137
    Wozu muss man sich nach Erwerb einer Angelerlaubnis für ein Gewässer informieren ?
    die Grenzen, Schonbezirke, Mindestmaße und besondere Auflagen
  181. 1138
  182. 1139
    Wie müssen Krebse getötet werden ?
    Einzeln in kochendes Wasser geben
  183. 1140
  184. 1141
    Welche Handlungen werden vom Fischereigesetz unter dem Begriff „Fischerei“ zusammengefasst ?
    der Versuch Fische zu fangen, die Aneignung und die Hege von Fischen
  185. 1142
    Was sind „Fische“ im Sinne des Fischereigesetzes ?
    Fische, Neunaugen, zehnfüßige Krebse und lebenden Muscheln
  186. 1143
    Wer ist zur Ausübung der Fischerei befugt ?
    wer als Fischereiausübungsberechtigter die Erlaubnis besitzt, in einem Gewässer zu fischen und einen Fischereischein hat
  187. 1144
    Was bedeutet die gesetzliche Hegepflicht ?
    die Pflicht von Maßnahmen zur Erhaltung, Aufbau und Pflege eines dem Gewässer angepassten heimischen Fischbestandes
  188. 1145
    Was ist in der Fischereischeinprüfung nachzuweisen ?
    ausreichende Kenntnisse zur allgemeinen und besonderen Fischkunde, Gewässer-, Geräte- und Rechtskunde
  189. 1146
    Was ist Inhalt des Fischereischutzes und der Fischereiaufsicht ?
    die Kontrolle der Einhaltung der Vorschriften zum Schutz der Fische und der Fischerei
  190. 1147
    Wem obliegt der Fischereischutz ?
    den Fischerei- und Polizeibehörden, den Fischereiberechtigten und den bestellten Fischereiaufsehern
  191. 1148
    Was ist der Grundsatz des Tierschutzgesetzes?
    ohne vernünftigen Grund dürfen einem Tier keine Schmerzen, Leiden o. Schäden zugefügt werden
  192. 1149
    Wer darf ein Wirbeltier töten ?
    wer die dazu notwendigen Kenntnisse und Fähigkeiten hat
  193. 1150
    Unter welchen Bedingungen darf ein Fisch getötet werden ?
    ein Fisch darf nur unter Betäubung getötet werden
  194. 1151
  195. 1152
    Wie muss die Betäubung von Fischen erfolgen ?
    mit einem stumpfen Schlag auf den Kopf (oberhalb des Augenhinterrandes)
  196. 1153
    Was ist beim Transport von lebenden Fischen zu beachten ?
    Gewährleistung einer ausreichenden Bewegungsmöglichkeit und Sauerstoffversorgung
  197. 1154
  198. 1155
  199. 1156
    Was ist die allgemeine Pflicht im Sinne des Naturschutzgesetzes ?
    jeder hat sich so zu verhalten, dass Natur und Landschaft nicht mehr als unvermeidbar beeinträchtigt werden
  200. 1157
  201. 1158
  202. 1159
    Was regelt das Fischereigesetz (LFischG) ?
    die Ausübung der Fischerei in den Binnen- und Küstengewässern
  203. 1160
    Was ist Fischwilderei ?
    Fischen unter Verletzung fremden Fischereirechts
  204. 1161
  205. 1162
  206. 1163
    Ist der Fang des deutschen Edelkrebses erlaubt ?
    nein, er hat eine ganzjährige Schonzeit
  207. 1164
  208. 1165
    Welche Fanggeräte und Methoden sind grundsätzlich für jedermanverboten ?
    stechende Geräte, explodierende und giftige Stoffe
  209. 1166
    Was muss man tun, wenn ein untermaßiger Fisch den Haken zu tief geschluckt hat ?
    der Haken wird im Fisch belassen, das Vorfach am Maul abgeschnitten und der Fisch zurückgesetzt
  210. 1168
    Was ist beim Mitführen von fangbereiten Fanggeräten an Gewässern zu beachten ?
    Das Mitführen fangbereiter Fanggeräte ist an den Besitz einer gültigen Angelerlaubnis gebunden.