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Alle 527 Fragen mit Lösung

Der amtliche Fragenkatalog der Fischerprüfung Saarland. Die richtige Antwort steht unter jeder Frage.

Allgemeine Fischkunde

  1. 1.1
    Fische sind wechselwarme Tiere. Was bedeutet das Wort wechselwarm?
    Die Körpertemperatur hängt von der sie umgebenden Temperatur ab.
  2. 1.2
    Fische sind wechselwarme Tiere. Ihre Körpertemperatur
    entspricht etwa der Wassertemperatur.
  3. 1.3
  4. 1.4
  5. 1.5
  6. 1.6
  7. 1.7
  8. 1.8
    Worin besteht das typische Merkmal der Knorpelfische?
    Die Schädelkapsel besteht aus einem Stück.
  9. 1.9
    Welche typischen Merkmale sind den Knochenfischen zuzuordnen?
    Das Skelett der Knochenfische ist verknöchert. Die Schädelkapsel setzt sich aus mehreren Knochenstücken zusammen.
  10. 1.10
  11. 1.11
  12. 1.12
  13. 1.13
  14. 1.14
  15. 1.15
    In welche Abschnitte wird der Fischkörper unterteilt?
    Kopf, Rumpf, Schwanz oder Schwanzstiel
  16. 1.16
    Welche Flossen sind paarig? Welche Flossen sind unpaar angelegt?
    paarige Flossen: Brustflossen, Bauchflossen / unpaare Flossen: Rückenflosse, Schwanzflosse, Afterflosse
  17. 1.17
  18. 1.18
    Welche Funktion hat die Fettflosse?
    Die Funktion der Fettflosse ist unbekannt.
  19. 1.19
    Welche Funktion hat die Fettflosse?
    Die Funktion der Fettflosse ist unbekannt.
  20. 1.20
    Welche Funktionen haben Rücken- und Afterflossen?
    Sie dienen der Aufrechterhaltung bzw. der Stabilisierung des Fischkörpers im Wasser.
  21. 1.21
    Wie sind Flossen aufgebaut?
    Flossen bestehen im Regelfall aus einer Flossenhaut, die von verknöcherten Flossenstrahlen gestützt wird.
  22. 1.22
    Welche Besonderheit im Flossenaufbau der Rückenflossen finden wir bei Stichlingen?
    Die Flossenstrahlen der ersten Rückenflosse sind als Rückenstacheln ausgebildet. Eine Flossenhaut ist nicht mehr vorhanden.
  23. 1.23
    Wie unterscheidet sich der Flossenaufbau der beiden Rückenflossen beim Flussbarsch, Kaulbarsch und Zander?
    Die erste Rückenflosse wird von Hartstrahlen gestützt, die zweite Rückenflosse von Weichstrahlen.
  24. 1.24
  25. 1.25
  26. 1.26
  27. 1.27
  28. 1.28
  29. 1.29
    Welche Antwort ist falsch?
    Die Flossenformel beschreibt den Zustand der Flossen und somit, ob der Fisch gesund ist.
  30. 1.30
    Was versteht man in der Biologie unter Fischgräten?
    verknöchertes Bindegewebe in der Muskulatur des Rückens und des Schwanzstiels
  31. 1.31
    Y-förmige Gräten sind für Weißfische typisch und
    sitzen zwischen den Muskelsegmenten der Rumpfmuskulatur.
  32. 1.32
    Wo verläuft bei Fischen der Hauptnervenstrang?
    durch die nach oben stehenden Dornfortsätze oberhalb der eigentlichen Wirbelkörper
  33. 1.33
  34. 1.34
  35. 1.35
  36. 1.36
    Warum muss man die Lage des Fischgehirns genau kennen?
    um die Fische vor dem Töten korrekt betäuben zu können
  37. 1.37
  38. 1.38
  39. 1.39
    Wo sitzt im Körper der Fische das Herz?
    kehlständig, unterhalb des Kiemenraumes
  40. 1.40
  41. 1.41
  42. 1.42
  43. 1.43
    Bei welchen Fischarten kommen Pylorusanhänge vor?
    Hecht, Zander, Flussbarsch, Kaulbarsch
  44. 1.44
    Keinen Magen haben
    Döbel, Rapfen, Moderlieschen, Giebel.
  45. 1.45
  46. 1.46
  47. 1.47
  48. 1.48
    Einen Verdauungstrakt mit Pylorusanhängen haben
    Hecht, Bachsaibling und Kaulbarsch.
  49. 1.49
    Wo liegen die Nieren beim Fisch?
    unter der Wirbelsäule, vom Kopfansatz bis teilweise hinter die Afteröffnung
  50. 1.50
    Welche Farbe hat die Leber der meisten Fischarten?
    Die Leber der meisten Fischarten ist rot-braun gefärbt.
  51. 1.51
  52. 1.52
  53. 1.53
  54. 1.54
    Was versteht man unter einem Milchner?
    Ein geschlechtsreifer, männlicher Fisch wird als Milchner bezeichnet.
  55. 1.55
    Was versteht man unter einem Rogner?
    Ein weiblicher Fisch wird als Rogner bezeichnet.
  56. 1.56
  57. 1.57
  58. 1.58
  59. 1.59
    Wie zerkleinern karpfenartige Fische ihre Nahrung?
    Karpfenartige Fische zerkleinern ihre Nahrung mit Hilfe der auf den Schlundknochen sitzenden Schlundzähne. Die Kauplatte dient als Widerlager.
  60. 1.60
  61. 1.61
    Wie wird die Artbestimmung am Pflugscharbein der lachsartigen Fische (Salmoniden) durchgeführt?
    durch Betrachtung der Zahnanordnung auf Stiel und Platte des Pflugscharbeins
  62. 1.62
  63. 1.63
  64. 1.64
    Bei welchen Fischarten kommen Fang- oder Hundszähne vor?
    bei Hecht, Zander, Lachs und Verwandten
  65. 1.65
    Welche Funktion haben Barteln?
    Sie dienen als Geschmacks- und Tastorgane.
  66. 1.66
    Bei welchen Fischordnungen kommen Barteln vor?
    bei den karpfenartigen, welsartigen, dorschartigen und störartigen Fischen
  67. 1.67
    Welche Maulstellungen kennen wir bei den Fischen?
    ober-, unter - und endständiges Maul
  68. 1.68
    Welche Information lässt sich aus der Maulstellung von Fischen ableiten?
    Fische mit unterständigem Maul suchen ihre Nahrung eher am Gewässergrund.
  69. 1.69
    Welche Antwort ist falsch?
    Bei Fischen mit unterständigem Maul ist der Unterkiefer länger als der Oberkiefer.
  70. 1.70
    Was ist die Funktion der Kiemen der Fische?
    Die Kiemen der Fische dienen der Atmung, also der Aufnahme von Sauerstoff aus dem Umgebungswasser und der Abgabe von Kohlendioxid an das Umgebungswasser.
  71. 1.71
  72. 1.72
    Was geschieht an der Kiemenoberfläche?
    Es wird vom Blut Sauerstoff aufgenommen und Kohlendioxid abgegeben.
  73. 1.73
  74. 1.74
  75. 1.75
  76. 1.76
    Der Sauerstoffbedarf der Fische
    steigt mit zunehmender Wassertemperatur.
  77. 1.77
  78. 1.78
  79. 1.79
  80. 1.80
    Hautatmung ist typisch für
    frisch geschlüpfte Fische (Fischlarven).
  81. 1.81
  82. 1.82
    Welche Funktion hat die Schwimmblase heimischer Süßwasserfische?
    Die Schwimmblase unterstützt das schwerelose Schwimmen.
  83. 1.83
    Welche Fischarten haben eine einkammerige Schwimmblase?
    Bachforelle, Regenbogenforelle, Bachsaibling
  84. 1.84
  85. 1.85
  86. 1.86
  87. 1.87
  88. 1.88
  89. 1.89
  90. 1.90
  91. 1.91
    Welche Funktion hat die Schleimhaut der Fische?
    Die Schleimhaut reduziert den Reibungswiderstand und schützt die Haut vor Keimen.
  92. 1.92
    Welche Aufgabe hat die die Schuppen abdeckende Schleimschicht?
    Sie verringert den Reibungswiderstand und schützt Oberhaut und Schuppen.
  93. 1.93
  94. 1.94
  95. 1.95
  96. 1.96
    Placoid- oder Schmelzschuppen kommen bei den störartigen Fischen vor. Schmelzschuppen sind
    keine echten Schuppen, sondern Knochenplatten, die von einer Schmelzschicht umschlossen werden.
  97. 1.97
  98. 1.98
  99. 1.99
  100. 1.100
    Was ist beim gemeinsamen Transport von lebendigen Fischen mit Kammschuppen und Rundschuppen zu beachten?
    Kammschupper und Rundschupper dürfen nicht in einem Behälter transportiert werden, da die Schleimhaut der Rundschupper verletzt wird.
  101. 1.101
  102. 1.102
    Wenn Fische wachsen,
    wachsen die Schuppen unter Bildung von Jahresringen.
  103. 1.103
  104. 1.104
    Wie kann das Alter eines Fisches bestimmt werden?
    durch Abzählen der Wachstumszonen von Schuppen, Kiemendeckelknochen, Gehörsteinchen und Wirbelknochen
  105. 1.105
    Fischschuppen
    können zur Altersbestimmung herangezogen werden.
  106. 1.106
  107. 1.107
    Sind Knochenfische in der Lage zu riechen?
    Knochenfische besitzen paarige Riechgruben und können unterschiedlich gut riechen.
  108. 1.108
    Die Riechgruben der Fische sitzen
    auf der Oberseite des Kopfes zwischen Maul und Augen.
  109. 1.109
    Warum ist der Geruchssinn bei tagaktiven Raubfischen von geringerer Bedeutung als bei nachtaktiven Raubfischen?
    Tagaktive Raubfische finden ihre Beute mit Hilfe des Seitenlinienorgans und der Augen.
  110. 1.110
  111. 1.111
    Ist es Fischen möglich, Geschmacksstoffe zu unterscheiden?
    Ja, Fische können zum Teil ausgezeichnet schmecken und Geschmacksstoffe auch unterscheiden.
  112. 1.112
    Das Seitenlinienorgan der Fische nimmt
    Tast- und Druckreize wahr.
  113. 1.113
  114. 1.114
  115. 1.115
  116. 1.116
  117. 1.117
  118. 1.118
  119. 1.119
    Sind unsere einheimischen Fische in der Lage, ihre Augen mit Hilfe von Augenlidern zu schließen?
    Nein, heimische Fischarten besitzen keine Augenlider und können deshalb ihre Augen auch nicht schließen.
  120. 1.120
    Was ist ein Laichausschlag?
    harte, meist weißliche, körnige Gebilde auf der Hautoberfläche der laichreifen Fische
  121. 1.121
  122. 1.122
  123. 1.123
  124. 1.124
  125. 1.125
    Was versteht man unter Brutpflege bei Fischen?
    das Beschützen des Laiches und der jungen Brut
  126. 1.126
    Wie unterscheiden sich die Eier unterschiedlicher Fischarten?
    Die Eier unterschiedlicher Fischarten unterscheiden sich auffällig in Farbe und Größe.
  127. 1.127
  128. 1.128
    Kann die Entwicklungszeit des Laiches vom Ablegen und Befruchten der Eier bis zum Schlupf der Brut berechnet werden?
    Die Entwicklungszeit wird in Abhängigkeit von der Fischart und der Wassertemperatur in Tagesgraden berechnet.
  129. 1.129
  130. 1.130
    Welche Antwort ist korrekt?
    Freiwasserlaicher legen ihre Eier im Freiwasser ab.
  131. 1.131
  132. 1.132
    Welche Aussage ist korrekt?
    Herbst- und Winterlaicher, wie Bachforelle, Lachs oder auch Rutte, laichen in den Monaten von November bis Februar.
  133. 1.133
  134. 1.134
  135. 1.136
  136. 1.137
    Kann man anhand des Verhaltens eines Fisches im Wasser erkennen, ob er krank ist?
    Ja, ein Fisch, der kein Fluchtverhalten bei Störungen zeigt oder sogar in die Seitenlage fällt, ist wahrscheinlich krank.
  137. 1.138
    Welches auffällige Verhalten eines Fisches lässt vermuten, dass er erkrankt ist?
    Der Fisch steht apathisch im Flachwasserbereich und zeigt kein Fluchtverhalten.
  138. 1.139
    Fischbestimmungsbücher und Fischarten-Apps sind für den praktizierenden Angler
    bei der Bestimmung der gefangenen Fischarten hilfreich.

Besondere Fischkunde

  1. 2.1
  2. 2.2
  3. 2.3
    Was sind Querder?
    Querder sind die Larven der Neunaugen.
  4. 2.4
  5. 2.5
  6. 2.6
    Querder sind
    die Larven der Neunaugen.
  7. 2.7
    Welche der folgenden Aussagen ist falsch?
    Der Sterlet gehört zu den barschartigen Fischen.
  8. 2.8
  9. 2.9
  10. 2.10
    Welche Aussage ist korrekt?
    Der Sterlet gehört zu den störartigen Fischen.
  11. 2.11
    Störartige Fisch haben
    Schmelzschuppen (Knochenplatten = keine wirklichen Schuppen).
  12. 2.12
  13. 2.13
  14. 2.14
  15. 2.15
  16. 2.16
    Welcher Lebensraum ist für Bachforellen nicht geeignet?
    trübe, schlammige und warme Gewässer
  17. 2.17
  18. 2.19
    Welche Aussage ist falsch?
    Der Lachs ist ein katadromer Wanderfisch.
  19. 2.20
  20. 2.21
  21. 2.22
    Wann laicht die Bachforelle?
    November bis Februar
  22. 2.23
    Woran erkennt man eine männliche Äsche gegenüber einer weiblichen Äsche?
    Die männliche Äsche hat eine wimpelartige, lang ausgezogene Rückenflosse.
  23. 2.24
  24. 2.25
    Welche Gemeinsamkeit haben Meerforellen und Lachse?
    Beide Arten sind anadrome Wanderfische, die im Meer leben und im Süßwasser ablaichen.
  25. 2.26
  26. 2.27
  27. 2.28
    In welchem Alter werden Hechte laichreif?
    nach Vollendung des dritten Lebensjahres
  28. 2.29
    Welches Verhalten ist für den Hecht typisch?
    Hechte leben einzeln und besitzen ein Revier.
  29. 2.30
    Hechte
    laichen im Kraut.
  30. 2.31
    Hechte laichen
    im Frühjahr.
  31. 2.32
    Im Maul der Hechte sitzen
    Fang- oder Hundszähne und Bürsten- oder Hechelzähne.
  32. 2.33
    Bei Hechten sitzt die Rückenflosse
    hinter dem Ansatz der Bauchflossen, weit zur Schwanzflosse verschoben.
  33. 2.34
  34. 2.35
    Wie kann der Ukelei (Laube) vom Moderlieschen unterschieden werden?
    Das Moderlieschen hat im Gegensatz zum Ukelei nur eine kurze (unvollständige) Seitenlinie.
  35. 2.36
    Welches Laichverhalten zeigen Wildkarpfen?
    Karpfen sind Kraut- oder Haftlaicher.
  36. 2.37
  37. 2.38
  38. 2.39
  39. 2.40
    Döbel und Hasel unterscheiden sich vor allem durch
    die Körperform und die Wölbung der Afterflosse.
  40. 2.41
  41. 2.42
  42. 2.43
  43. 2.44
    Welche Aussage über den Döbel ist falsch?
    Er hat Fangzähne und Hechelzähne.
  44. 2.45
    Welche Bezeichnung trifft auf die Barbe zu?
    Die Barbe ist ein Grundfisch.
  45. 2.46
    Rotauge, Rotfeder und Aland unterscheiden sich insbesondere durch
    Maulstellung und Stellung von Rücken- und Bauchflossen.
  46. 2.47
  47. 2.48
  48. 2.49
    Wodurch unterscheidet sich der Brachsen vom Güster?
    Augendurchmesser kleiner als die Schnauzenlänge, Brust - und Bauchflossen nicht rötlich
  49. 2.50
  50. 2.51
  51. 2.52
  52. 2.53
  53. 2.54
  54. 2.55
  55. 2.56
  56. 2.57
  57. 2.58
    Welche äußeren Merkmale treffen auf den Schneider zu?
    schwarz eingefasste Seitenlinie, die einen Knick aufweist
  58. 2.59
  59. 2.60
  60. 2.61
  61. 2.62
  62. 2.63
  63. 2.64
  64. 2.65
  65. 2.66
  66. 2.67
    Wie können Rotfedern von Rotaugen (Plötzen) unterschieden werden?
    Der Ansatz der Rückenflosse sitzt bei der Rotfeder hinter dem Ansatz der Bauchflossen, beim Rotauge über dem Ansatz der Bauchflossen.
  67. 2.68
  68. 2.69
    Wann laichen Schleien?
    von Mai bis Juli
  69. 2.70
  70. 2.71
  71. 2.72
  72. 2.73
    Welche Beschreibung trifft auf den Kaulbarsch zu?
    Beide Rückenflossen sind durch Flossenhaut verbunden.
  73. 2.74
  74. 2.75
    Welche Aussage über den Zander trifft zu?
    Der Zander hat zwei voneinander getrennte Rückenflossen.
  75. 2.76
    Welche Aussage über den Barsch trifft zu?
    Er hat einen spitzen Dorn am Kiemendeckel.
  76. 2.77
    Wie können junge Zander von Barschen unterschieden werden?
    Der Jungzander hat auf der Rücken- und Schwanzflosse dunkle, in Reihen angeordnete Punkte.
  77. 2.78
  78. 2.79
    Welche Form hat die Schwimmblase der Barsche?
    Sie ist einkammerig ohne Luftgang.
  79. 2.80
  80. 2.81
  81. 2.82
    Welche barschartigen Fische sind nicht heimisch?
    Sonnenbarsch und Schwarzmundgrundel
  82. 2.83
    Durch welches äußere Merkmal können Flussbarsch und Kaulbarsch voneinander unterschieden werden?
    Beim Kaulbarsch sind die beiden Rückenflossen durch eine Flossenhaut verbunden. Beim Flussbarsch stehen die Rückenflossen getrennt.
  83. 2.84
    Welches besondere Körpermerkmal weisen die zu den barschartigen Fischen gehörenden Grundeln auf?
    Die brustständigen Bauchflossen der Grundeln sind zu Saugnäpfen verwachsen.
  84. 2.85
    Die Aalquappe gehört zu den
    dorschartigen Fischen.
  85. 2.86
  86. 2.87
    Wie sind Aale zu töten?
    durch einen Schnitt dicht hinter dem Kopf durch die Wirbelsäule
  87. 2.88
    Welche Merkmale weist der abwandernde Aal auf?
    Rücken dunkel, Bauch silber glänzend, erweiterte Augen, großer Fettgehalt
  88. 2.89
    Wie häufig laicht der Aal?
    nur einmal in seinem Leben
  89. 2.90
  90. 2.91
    Was versteht man unter einem Glas-Aal?
    einen aus dem Larvenstadium entstandenen Jungaal
  91. 2.92
    Was versteht man unter einem Blank-Aal?
    einen geschlechtsreifen Aal, der abwandert
  92. 2.93
    Wie wird das Alter eines Aales bestimmt?
    durch Betrachtung der Wachstumsringe der Gehörsteinchen (Otolithen)
  93. 2.94
    Was versteht man unter einem Spitzkopf-Aal?
    einen Aal, der eine ernährungsbedingte Wuchs- und Kopfform aufweist
  94. 2.95
  95. 2.96
    Aallarven werden
    Weidenblattlarven genannt.
  96. 2.97
    Welche Antwort ist richtig?
    Weibliche Aale werden deutlich größer als männliche Aale.
  97. 2.98
  98. 2.99
  99. 2.100
  100. 2.101
    In welcher Aufstellung ist die Anzahl der Barteln bei den Fischen richtig angegeben?
    Schleie 2, Rutte 1, Karpfen 4, Wels 6, Barbe 4, Gründling 2
  101. 2.102
  102. 2.103
  103. 2.104
    Griffelbeinpaare haben
    männliche Edelkrebse.
  104. 2.105
    Warum häuten sich Krebse?
    Der Krebspanzer wächst nicht mit und muss in Abhängigkeit vom Wachstum des Krebses erneuert werden.
  105. 2.106
    Welche äußerlichen Erkennungszeichen hat der Edelkrebs gegenüber anderen Krebsarten?
    Die Unterseiten der Scheren und die Scherengelenke sind rot gefärbt.
  106. 2.107
    Wie unterscheidet sich der männliche Krebs von einem weiblichen Krebs?
    Der männliche Krebs hat zwei sogenannte Griffel (Begattungsorgane).
  107. 2.108
  108. 2.109
  109. 2.110
    Was versteht man unter einem Butterkrebs?
    einen frisch gehäuteten Krebs
  110. 2.111
    Wo entwickeln sich die Eier des Edelkrebses?
    unter dem Hinterleib des Weibchens
  111. 2.112
  112. 2.113
    Die Eier der heimischen Zehnfußkrebse entwickeln sich
    unter dem Hinterleib des weiblichen Krebses.
  113. 2.114
  114. 2.115
    Krebse häuten sich,
    um abwachsen zu können, da der Panzer nicht mitwächst.
  115. 2.116
  116. 2.117
    Welche Krebsart ist abgebildet?
    blaue Farbvariante des Deutschen Edelkrebses
  117. 2.119
  118. 2.120
  119. 2.121
  120. 2.122
    Welche Krebsarten wurden in Mitteleuropa eingebracht und gelten als invasiv?
    Kamberkrebs, Signalkrebs, Amerikanischer Flusskrebs
  121. 2.123
    Welche Antwort ist falsch?
    Heimische Großmuscheln sind unempfindlich gegenüber Gewässerverschmutzungen.
  122. 2.124
    Welche Muschelart ist abgebildet?
    Große oder Gewöhnliche Teichmuschel
  123. 2.125
    Glochidien der Flussperlmuschel leben nach dem Schlupf parasitisch
    parasitisch auf den Kiemen von Bachforellen.
  124. 2.126
    Die Muschellarven heimischer Großmuschelarten
    leben mehrere Monate parasitisch auf Wirtsfischen.
  125. 2.127
  126. 2.129
  127. 2.132
  128. 2.133
  129. 2.134
  130. 2.135
  131. 2.136
  132. 2.141
  133. 2.142
  134. 2.144
  135. 2.146

Gerätekunde

  1. 3.1
    Aus welchen Werkstoffen werden die meisten Ruten hergestellt?
    überwiegend aus künstlichen Werkstoffen
  2. 3.2
  3. 3.3
  4. 3.4
  5. 3.5
  6. 3.6
  7. 3.7
    Ist es fischwaidgerecht, einen großen Karpfen mit dünner Schnur und einem Drillingshaken zu fangen?
    Nein, denn beim Reißen der Schnur hat der Fisch keine Überlebenschance und wird unnötig gequält.
  8. 3.8
  9. 3.9
    Wie sollte eine Pose (Schwimmer) ausgebleit sein?
    etwas weniger Blei als die Tragkraft, um das Ködergewicht zu berücksichtigen
  10. 3.10
  11. 3.11
    Was geschieht mit einer Angelschnur, wenn die ersten Meter aufgeraut sind?
    Der aufgeraute Teil der Schnur wird abgeschnitten und umweltfreundlich entsorgt.
  12. 3.13
  13. 3.14
  14. 3.15
  15. 3.16
    Welche Angelmethoden erfordern immer ein Vorfach?
    das Fliegenfischen und beim Hechtfang ein Stahlvorfach
  16. 3.17
    Was ist ein Gaff?
    ein Landungsgerät für große Fische
  17. 3.18
  18. 3.19
    Worauf ist beim Angeln mit einer Kohlefaserrute zu achten?
    Vorsicht vor elektrischen Leitungen! Bei Gewitter das Angeln sofort einstellen!
  19. 3.20
  20. 3.21
    Welchen Zweck erfüllt in erster Linie eine Pose (Schwimmer, Floß)?
    Sie hält den Köder in einer bestimmten Tiefe und zeigt den Biss an.
  21. 3.22
  22. 3.23
    Was muss vor dem Angeln besonders überprüft werden?
    die Schnurführungsringe auf Risse, die Schnur auf Tragfähigkeit und die Rolle auf Bremszug
  23. 3.24
    Welchen Einfluss haben Knoten auf die Reißfestigkeit einer Schnur?
    Sie vermindern die Reißfestigkeit und müssen auch beim Angeln überprüft werden (Knotentest).
  24. 3.25
  25. 3.26
  26. 3.27
    Durch welche Eigenschaft zeichnen sich Kohlefaserruten aus?
    Sie sind trotz großer Steifheit besonders leicht und gut zu handhaben.
  27. 3.28
  28. 3.29
    Was muss man beim Friedfischangeln bei der Wahl des Vorfaches beachten?
    Die Tragkraft des Vorfaches sollte etwas schwächer (nächstniedrigere Tragkraft) als die Tragkraft der Hauptschnur sein.
  29. 3.30
    Aus welchem Grund muss beim Hechtangeln ein Stahlvorfach verwendet werden?
    damit die Angelschnur beim Drill nicht an den Zähnen des Hechts scheuert und reißt
  30. 3.31
    Wodurch wird das Laufverhalten eines Wobblers bestimmt?
    durch die Stellung und Form der Tauchschaufel
  31. 3.32
  32. 3.33
  33. 3.34
    Unter einer "Perücke" versteht der Angler
    ohne Kontrolle ablaufende, verhedderte Schnur.
  34. 3.35
  35. 3.36
  36. 3.37
  37. 3.38
  38. 3.39
  39. 3.40
  40. 3.41
  41. 3.42
  42. 3.43
  43. 3.44
    Was verstehen Angler unter dem Begriff „Hauptschnur“?
    die Schnur auf der Rolle bis zum Vorfach
  44. 3.45
    Was verstehen Angler unter dem Begriff „Vorfach“?
    die (schwächere) Schnur zwischen Haken und Hauptschnur
  45. 3.46
  46. 3.47
  47. 3.48
  48. 3.49
    Knoten
    vermindern die Tragfähigkeit der Schnur.
  49. 3.50
    Unter einer "Schlagschnur" versteht der Angler
    eine am vorderen Ende der Hauptschnur befestigte stärkere Schnur.
  50. 3.51
    Mehrfachhaken (Zwillingshaken, Drillingshaken)
    werden beim Angeln auf Karpfen mit Kartoffeln eingesetzt.
  51. 3.52
    Bei der Verwendung kleiner Haken
    kommt es häufig zum tiefen Schlucken des Köders und somit zu unnötigen Verletzungen des Fisches.
  52. 3.53
    Unter einer "Senke" versteht der Angler
    ein Netz zum Köderfischfang.
  53. 3.54
  54. 3.55
  55. 3.56
  56. 3.57
    Wie wird ein gehakter Fisch richtig gekeschert?
    Der Kescher wird ins Wasser getaucht und der ermüdete Fisch darüber gezogen. Dann wird der Kescher angehoben.
  57. 3.58
  58. 3.59
  59. 3.60
  60. 3.61
    Geflochtene Schnüre haben
    bei geringem Durchmesser eine hohe Tragkraft.

Gesetzeskunde

  1. 4.1
    Sind Zuckmückenlarven als Angelköder erlaubt?
    Nein, sie sind nach der Landesfischereiordnung verboten.
  2. 4.2
  3. 4.3
  4. 4.4
  5. 4.5
  6. 4.6
    Was ist das Besondere am Jugendfischereischein?
    Er gilt nur, wenn der Jugendliche von einem volljährigen Fischereischeininhaber begleitet wird.
  7. 4.7
  8. 4.8
    Welche Aussage in Bezug auf den Fischereischein (nicht Jugendfischereischein) ist falsch?
    Der Fischereischein kann beim Amt auch auf Lebenszeit beantragt werden.
  9. 4.9
    Kann einer Person der Fischereischein versagt werden? Welche Aussage ist falsch?
    Der Fischereischein kann keiner Person versagt werden.
  10. 4.10
  11. 4.11
  12. 4.12
  13. 4.13
    Hat das Tierschutzgesetz Bedeutung für den Angelfischer?
    Ja, das Gesetz verbietet, einem Tier mehr Schmerzen als unvermeidbar zuzufügen.
  14. 4.14
    Ist die Ausübung der Fischerei in Naturschutzgebieten erlaubt?
    Das Fischereirecht bleibt grundsätzlich bestehen, kann aber dem Schutzzweck entsprechend eingeschränkt werden.
  15. 4.15
    Was bedeutet das Wort Fischwaidgerechtigkeit für Angler?
    im Fisch die Kreatur zu sehen und ihn entsprechend zu behandeln
  16. 4.16
    Zu welchem Zweck dürfen Fische gefangen werden?
    nur zu einer sinnvollen Verwertung
  17. 4.17
    Welche der folgenden Aussagen ist falsch?
    Ein Setzkescher darf verwendet werden, um Fische zu hältern, die anschließend gewogen und wieder in das Gewässer zurückgesetzt werden.
  18. 4.18
    Wie wird ein Fisch tierschutzgerecht behandelt, der zurückgesetzt werden muss?
    den Fisch mit nassen Händen festhalten, Haken vorsichtig lösen, den Fisch schonend zurücksetzen
  19. 4.19
    Was ist Fischwilderei?
    das Fischen, ohne zur Fischereiausübung in einem offenen Gewässer berechtigt zu sein
  20. 4.20
  21. 4.21
  22. 4.22
  23. 4.23
  24. 4.24
  25. 4.25
    Was ist das Besondere an einem Jugendfischereischein?
    Er gilt nur, wenn der Jugendliche von einem volljährigen Fischereischeininhaber begleitet wird.
  26. 4.26
  27. 4.27
  28. 4.28
  29. 4.29
  30. 4.30
  31. 4.31
  32. 4.32
  33. 4.33
    Welche Fische darf ich gemäß Landesfischereiordnung im Setzkescher hältern?
    Fische, die für den menschlichen Verzehr oder den Umbesatz bestimmt sind
  34. 4.34
    Darf man eine Legeangel unbeaufsichtigt am Gewässer lassen?
    Nein, denn gehakte Fische werden unnötig gequält.
  35. 4.35
  36. 4.36
    Welche Tiere unterliegen dem Fischereirecht?
    Fische, Neunaugen, zehnfüßige Krebse und Muscheln
  37. 4.37
  38. 4.38
  39. 4.39
  40. 4.40
  41. 4.42
  42. 4.43
    Was versteht man unter Mindestmaßen?
    die Mindestlänge der Fische, die entnommen werden dürfen
  43. 4.44
  44. 4.45
    Wonach muss sich der Angler erkundigen, wenn er die Erlaubnis hat, in einem fremden Gewässer zu angeln?
    nach der Gewässerordnung und besonderen Auflagen, den Grenzen des Fischereigebietes, den Schon- und Mindestmaßen
  45. 4.46
  46. 4.47
  47. 4.48
  48. 4.49
    Wie hat sich der Angler einem sich ausweisenden Fischereiaufseher gegenüber zu verhalten?
    Der Angler hat auf Verlangen die erforderlichen Ausweispapiere auszuhändigen und den Fang zu zeigen.
  49. 4.50
  50. 4.51
  51. 4.52
    Das Tierschutzgesetz
    sagt aus, dass niemand einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen darf.
  52. 4.53
    Zur Ausübung der Fischerei in Binnengewässern benötigt der Angelfischer
    einen auf seinen Namen lautenden Fischerei- und Fischereierlaubnisschein.
  53. 4.54
    Wozu dient eine Fischfangstatistik?
    Sie ist eine Grundlage für die fischereiliche Gewässerbewirtschaftung.
  54. 4.55
  55. 4.56
    Sie wollen sich im Frühjahr an einem Fluss einen Angelplatz schaffen. Dürfen Sie zu diesem Zweck im April eine Schneise im Weiden-Ufergehölz freischneiden?
    Nein, da es in der Zeit vom 01.03. bis 30.09. in der freien Landschaft verboten ist, Hecken und sonstige Gehölze abzuschneiden oder auf den Stock zu setzen.
  56. 4.57
    Was sind nach dem Saarländischen Naturschutzgesetz Eingriffe in Natur und Landschaft, die genehmigt werden müssen?
    der Ausbau von Gewässern, das Errichten von Anlegestellen für Wasserfahrzeuge und anderer schwimmender Anlagen
  57. 4.58
    Ist die fischereiliche Nutzung in Natura 2000-Gebieten zulässig?
    Die fischereiliche Nutzung der Gewässer in Natura 2000-Gebieten ist im bisherigen Umfang im Rahmen bestehender Nutzungsrechte und Pachtverträge grundsätzlich zulässig. Ausnahmen können in der jeweiligen Schutzgebietsverordnung festgelegt werden.
  58. 4.59
    Natura 2000 ist
    ein EU-weites Netz von Schutzgebieten zur Erhaltung gefährdeter oder typischer Lebensräume und Arten. Viele dieser Lebensräume und Arten befinden sich in oder an Gewässern sowie in ihren Auen.

Gewässerkunde

  1. 5.1
    Welche Grundstoffzusammensetzung hat chemisch reines Wasser?
    2 Teile Wasserstoff und 1 Teil Sauerstoff
  2. 5.2
  3. 5.3
  4. 5.4
    Wodurch wird Wassertrübung meist verursacht?
    durch Schwebstoffe und pflanzliches Plankton
  5. 5.5
    Wie gelangt Sauerstoff in ein Gewässer?
    aus der Luft und durch Assimilation
  6. 5.6
  7. 5.7
  8. 5.8
  9. 5.9
    Welche Reihenfolge der Fließwasserregionen ist richtig?
    Forellen-, Äschen-, Barben-, Brachsen-, Brackwasserregion
  10. 5.10
  11. 5.11
    Welche Bedeutung haben Kleinfische in einem Gewässer?
    Kleinfische haben große Bedeutung für die Stabilität und für die Artenvielfalt.
  12. 5.12
  13. 5.13
  14. 5.14
  15. 5.15
  16. 5.16
  17. 5.17
  18. 5.18
    Welchen Zweck haben Unterwasserpflanzen?
    Es sind Laichplätze für Krautlaicher und wichtige Sauerstofflieferanten für das Gewässer.
  19. 5.19
  20. 5.20
  21. 5.21
  22. 5.22
  23. 5.23
  24. 5.24
    Ist es sinnvoll, in einem Gewässer große Hechte zu schonen?
    Nein, denn größere Fische sind schlechte Futterverwerter.
  25. 5.25
    Wonach hat ein Fischbesatz zu erfolgen?
    nach dem natürlichen Nahrungsangebot
  26. 5.26
  27. 5.27
  28. 5.28
    Was versteht man unter "Wasserpest"?
    eine nicht einheimische Unterwasserpflanze, die sich übermäßig stark vermehrt
  29. 5.29
  30. 5.30
    Wodurch tritt gefährlicher Sauerstoffschwund auf?
    wenn nach starker Algenblüte die abgestorbenen Substanzen bakteriell zersetzt werden
  31. 5.31
    Welches ist die Ursache der Wasserblüte?
    die Massenentwicklung der Blaualgen durch zu viele Nährstoffe
  32. 5.32
  33. 5.33
  34. 5.34
  35. 5.35
  36. 5.36
  37. 5.37
    Womit beginnt die Nahrungskette in Gewässern?
    mit einzelligen Algen, mehrzelligen Algen und Unterwasserpflanzen
  38. 5.38
    In welchen Gewässern können Fischkrankheiten auftreten?
    in allen stehenden und fließenden Gewässern
  39. 5.39
  40. 5.40
  41. 5.41
    Warum sind in Fließgewässer mündende Altarme ökologisch besonders wertvoll?
    weil sie für viele Tiere geeignete Lebensbedingungen bieten
  42. 5.42
  43. 5.43
    Welches ist die richtige Reihenfolge der Pflanzenzonen vom Land zum Wasser hin?
    Überwasserpflanzen, Schwimmblattpflanzen, Unterwasserpflanzen
  44. 5.44
    Unterwasserpflanzen
    sind Laichplätze für Krautlaicher und wichtige Sauerstofflieferanten für das Wasser.
  45. 5.45
  46. 5.46
  47. 5.47
    Wann wird ein Gewässer als eutroph bezeichnet?
    wenn es viele pflanzliche Nährstoffe enthält
  48. 5.48
    Auf welche Eigenschaft des Gewässers bezieht sich der pH-Wert?
    Reaktionszustand (sauer - neutral - alkalisch)
  49. 5.49
  50. 5.50
  51. 5.51
  52. 5.52
    Was versteht man unter Gewässereutrophierung?
    Das Gewässer enthält viele pflanzliche Nährstoffe.
  53. 5.53
    Der ph-Wert ist ein Maß
    für den sauren oder basischen Gehalt einer wässrigen Lösung.
  54. 5.54
    Hohe Ansprüche an den Sauerstoffgehalt eines Gewässers stellen
    Äsche, Bachforelle, Bachsaibling, Seesaibling und Regenbogenforelle.
  55. 5.55
  56. 5.56
    Der SBV-Wert (Säurebindungsvermögen) ist ein Maß,
    wie stabil sich der pH-Wert des Wassers bei äußeren Einflüssen verhält.
  57. 5.57
    Ein hoher SBV-Wert
    ermöglicht die Abpufferung des Wassers bei Schwankungen des pH-Wertes.
  58. 5.58
    Unter der Selbstreinigungskraft des Wassers versteht man
    biologische Vorgänge, die den Abbau organischer Stoffe (z.B. Gewässereinträge) unterstützen.
  59. 5.59
  60. 5.60
    Die Entwicklung von pflanzlichem Plankton wird unterstützt
    durch die Einleitung von Phosphatverbindungen.
  61. 5.61
    Unter Wasserblüte versteht man
    die Massenentwicklung von pflanzlichem Plankton.
  62. 5.62
    Zur Bestimmung der biologischen Gewässergüte
    wird die Artenzusammensetzung der Gewässertierchen betrachtet.
  63. 5.63
  64. 5.64
  65. 5.65
    Welche Reihenfolge der Fließgewässerregionen ist richtig?
    Forellenregion, Äschenregion, Barbenregion, Brassenregion, Kaulbarsch- oder Flunderregion
  66. 5.66
  67. 5.67
    Querverbauungen, z.B. Stauhaltungen in Fließgewässern
    beeinträchtigen die Laichwanderungen der Fische.
  68. 5.68
    Typisch für natürliche und gesunde Gewässer
    ist ein sich veränderndes Gewässerbett.
  69. 5.69
  70. 5.70
  71. 5.71
    Unter der Sprungschicht eines Sees versteht man
    den Übergangsbereich zwischen dem warmen Oberflächenwasser und dem kalten Tiefenwasser.
  72. 5.72
  73. 5.73
  74. 5.74
    Typische Fischnährtiere der Forellenregion sind
    Köcherfliegen und Köcherfliegenlarven.
  75. 5.75
    Der Bisam
    wurde aus Nordamerika eingeführt und unterwühlt Dämme und Uferanlagen.
  76. 5.76
    Was ist mit dem Kreislauf des Wassers gemeint?
    Niederschläge, Abfluss des Wassers, Verdunstung
  77. 5.77
    Bei einem Fischbesatz
    sollten die Fische aus dem Gewässereinzugssystems des Besatzgewässers stammen.
  78. 5.78
  79. 5.79
    Das Einbringen größerer Mengen an Anfütterungsmaterial
    ist negativ, da der Nährstoffgehalt des Wassers erhöht und die Wasserqualität verringert wird.
  80. 5.80
  81. 5.81
  82. 5.82
    Karpfenläuse parasitieren
    auf der Haut von Fischen.
  83. 5.83
    Fischegel sind
    Außenparasiten, die auf der Haut sitzen und Blut saugen.
  84. 5.84
    Kiemenkrebse
    parasitieren in den Kiemen von Fischen.
  85. 5.85
  86. 5.87
  87. 5.88
  88. 5.89
    Die Abwässer von Baustellen, wie z.B. Beton- und Zementabwässer
    wirken stark alkalisch auf die Fischhaut und die Kiemen.
  89. 5.90
    Die Selbstreinigungskraft eines Gewässers ist bei
    unbelasteten Gewässern mit vielen Unterwasserpflanzen am größten.
  90. 5.92
  91. 5.93
  92. 5.94
  93. 5.95
    Fischpässe sind
    bauliche Einrichtungen, die Fischen das Überwinden von Querverbauungen ermöglichen.
  94. 5.96
    Die Menge eines Fischbesatzes ist abhängig
    vom Nahrungsangebot im Gewässer.
  95. 5.97
  96. 5.98
  97. 5.99
  98. 5.100
    Der Besatz mit nicht heimischen Fischarten in offenen Gewässern
    hat möglicherweise das Verdrängen heimischer Arten zur Folge.
  99. 5.101
    Der Sauerstoffbedarf der Fische
    steigt mit zunehmender Wassertemperatur.
  100. 5.102
    Ins Wasser eingetragene Lehm- und Tonschlämme
    können sich in den Kiemen der Fische einlagern und zu großen Beeinträchtigungen führen.
  101. 5.103
    Welche Kleinlebewesen zeigen Gewässer der Güteklasse I-II an?
    Eintagsfliegenlarven, Steinfliegenlarven, Köcherfliegenlarven
  102. 5.104
  103. 5.105
  104. 5.106
  105. 5.107
    Der im Wasser gelöste Sauerstoff stammt
    aus der Luft und der Photosyntheseleistung der Wasserpflanzen.
  106. 5.108
  107. 5.109
    Wasserasseln findet man in
    organisch belasteten Gewässern.
  108. 5.110
    Was bewirkt der Besatz mit fangfähigen Bachforellen in einem Mittelgebirgsfluss?
    Die natürliche Alterspyramide des Forellenbestandes wird gestört und der Bestand geht zurück.
  109. 5.111
  110. 5.112
  111. 5.113
  112. 5.114
  113. 5.115
  114. 5.116
    Eine Ablagerung von Feinsedimenten im Fließgewässer
    bedroht die Existenz einer Vielzahl von Lebewesen (z.B. der Kieslaicher).
  115. 5.117
    Kann ein Hochwasser auch positive Folgen für ein Fließgewässer haben?
    Ja, der Untergrund (z.B. Kiesbänke) wird vom Schlamm befreit.
  116. 5.118
    Wonach richtet sich das Ausmaß des Fischbesatzes?
    nach der natürlichen Nahrungsgrundlage im Gewässer
  117. 5.119
    Wie kann man den Fischbestand in einem Gewässer fördern?
    Unterstände schaffen, Nebengewässer anbinden
  118. 5.120
    Was geschieht, wenn ein Gewässer zu stark besetzt wird?
    geringeres Wachstum der Fische bedingt durch Nahrungskonkurrenz
  119. 5.121
    Wann ist ein dem Gewässer angepasster Fischbesatz erforderlich?
    wenn die natürlichen Laich- und Aufwuchsplätze fehlen
  120. 5.122
    Unter welchem Leitgedanken ist jeder Fischbesatz vorzunehmen?
    die Fische nur in für sie geeignete Gewässer einbringen
  121. 5.123
    Unter nachhaltiger Nutzung versteht man
    die Abschöpfung des natürlichen Fischertrages ohne Beeinträchtigung der Reproduktionsfähigkeit der Bestände.
  122. 5.124
    Unter nachhaltiger Bewirtschaftung versteht man
    Hegemaßnahmen, bei denen der Fischbestand in seinen wesentlichen Eigenschaften erhalten bleibt und auf natürliche Weise nachwachsen kann.
  123. 5.125
    Welche Aussage ist falsch?
    Die Nutzung von Blei in der Freizeitfischerei ist unbedenklich, da die Mengen sehr gering sind.
  124. 5.126
    Wie sind aus fischbiologischer Sicht abgestorbene Bäume und Äste (Totholz) in einem Gewässer zu beurteilen?
    Positiv, da sie von Fischen als Unterstand angenommen und auch von einer großen Anzahl von Fischnährtieren besiedelt werden.
  125. 5.127
  126. 5.128
    Artenreiche Fischgemeinschaften
    benötigen Strukturvielfalt im Gewässer.
  127. 5.129
    Die sichere Artansprache geangelter Fische und das Führen einer Fangstatistik
    sind wichtige Grundlagen für fischereibiologische Entscheidungen, wie z.B. die Bemessung des Fischbesatzes.
  128. 5.130
    Fischhege umfasst auch
    die Reaktivierung und Förderung geeigneter Laichplätze.
  129. 5.131
    Damit anadrome Arten wie z.B. Lachse, Meerforellen und Flussneunaugen erfolgreich ablaichen können,
    muss die Durchwanderbarkeit der Fließgewässer und die Erreichbarkeit geeigneter. Laichplätze gewährleistet sein.
  130. 5.132
  131. 5.133
  132. 5.134
  133. 5.135
  134. 5.136
    Strukturvielfalt in Fischgewässern
    fördert artenreiche Fischgemeinschaften.
  135. 5.137
    Welche Aussage ist falsch? Abgestorbene, ins Wasser gestürzte Bäume (Totholz)
    sind schädlich für die Lebensgemeinschaften im Wasser und müssen entfernt werden.
  136. 5.138
    Grundlage jeder Hege- und Bewirtschaftungsmaßnahme
    ist eine sichere Artansprache und Kenntnis der Lebensgemeinschaften am und im Gewässer.