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Alle 320 Fragen mit Lösung

Der amtliche Fragenkatalog der Fischerprüfung Nordrhein-Westfalen. Die richtige Antwort steht unter jeder Frage.

Allgemeine Fischkunde

  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4. 4
    Welche Aufgabe hat die Niere des erwachsenen Fisches?
    Sie dient der Ausscheidung flüssiger Abfallstoffe
  5. 5
  6. 6
    Warum können Makrelen nicht im Süßwasser leben?
    Weil sie als Meeresfische an den Salzgehalt des Meeres gebunden sind
  7. 7
  8. 8
    Welche Aufgabe hat die Schleimhaut?
    Sie schützt den Fisch gegen äußere Einflüsse und vermindert den Reibungswiderstand des Fischkörpers beim Schwimmen
  9. 9
  10. 10
    Welche Fische haben Schlundzähne?
    Brassen, Rotfedern und Karpfen
  11. 11
  12. 12
  13. 13
    Welche Funktion hat die Schwimmblase?
    Sie dient als Auftriebskörper
  14. 14
    Wie kann der Fisch seine Sauerstoffaufnahme vergrößern?
    Durch die Vermehrung der Atembewegungen
  15. 15
    Kann ein Fisch Gegenstände außerhalb des Wassers sehen?
    Ja, das Gesichtsfeld außerhalb des Wassers wird vergrößert
  16. 16
    Was ist ein Milchner?
    Ein reifer männlicher Fisch
  17. 17
    Was versteht man unter einem Rogner?
    Den reifen weiblichen Fisch
  18. 18
  19. 19
  20. 20
  21. 21
  22. 22
  23. 23
  24. 24
  25. 25
    Warum werden Fische als wechselwarme Tiere bezeichnet?
    Weil sich ihre Körpertemperatur der jeweiligen Wassertemperatur angleicht
  26. 26
  27. 27
  28. 28
  29. 29
  30. 30
  31. 31
  32. 32
  33. 33
  34. 34
  35. 35
    Wozu gehört der Ergasilus?
    Zu den Kleinkrebsen
  36. 36
    Was sind Parasiten?
    Schmarotzer, die andere lebende Tiere oder Pflanzen befallen und ihnen Nährstoffe für ihren eigenen Lebensbedarf entziehen
  37. 37
  38. 38
  39. 39
    Wodurch können Viruserkrankungen bei Fischen übertragen werden?
    Durch die Transport- und Fanggeräte, durch das Transportwasser, durch Kontakte von Fisch zu Fisch
  40. 40
    Wodurch werden die Drehbewegungen der an der Drehkrankheit infizierten Fische hervorgerufen?
    Durch Einlagerung von abgekapselten Sporen im Gleichgewichtsorgan der Fische
  41. 41
    Warum können große Weißfische kaum noch an einem Befall mit dem Riemenbandwurm erkranken?
    Weil große Weißfische Cyclops-Arten (Hüpferlinge) nicht mehr als Nahrung aufnehmen
  42. 42
  43. 43
  44. 44
  45. 45
    Wie sollen die Organe in einem gesunden Süßwasserfisch aussehen?
    Die Leber - dunkelrot, die Niere - dunkelrot
  46. 46
    Welche Symptome sind besonders charakteristisch für die Forellenseuche?
    Der erkrankte Fisch weist zahlreiche kommaförmige Blutergüsse in der Muskulatur auf, hat blutarme Kiemen und Glotzaugen
  47. 47
  48. 48
  49. 49
  50. 50
  51. 51
  52. 52
  53. 53
    Welchem Zweck können Fischwanderungen dienen?
    Laichplätze, Nahrungsgründe oder Winterruheeinstände aufzusuchen

Spezielle Fischkunde

  1. 1
  2. 2
  3. 3
    Wie verhalten sich Stichlinge während der Laichphase?
    Die Männchen bauen ein Nest, in das mehrere Weibchen ihre Eier ablegen
  4. 4
    Welche Fischarten sind Kieslaicher?
    Der Bachsaibling und die Bachforelle
  5. 5
    Zu welcher Maulform sind folgende Fischarten richtig eingeordnet?
    Unterständiges Maul: Nase, Barbe und Gründling
  6. 6
    Welche Fischarten haben keine Schwimmblase?
    Die Mühlkoppe und die Makrele
  7. 7
  8. 8
  9. 9
    Welche der drei Merkmalsgruppen trifft auf unsere karpfenartigen Fische zu?
    Kopf schuppenlos, Kiefer unbezahnt, Schlundzähne vorhanden, zweikammerige Schwimmblase
  10. 10
  11. 11
  12. 12
  13. 13
  14. 14
  15. 15
  16. 16
  17. 17
  18. 18
    Wann laichen Schleien?
    Von Mai bis Juli
  19. 19
    Wann laichen Karpfen?
    Von Mai bis Juli
  20. 20
  21. 21
  22. 22
  23. 23
    Welche Fische gehören zu den Schmerlenartigen?
    Der Schlammpeitzger und der Steinbeißer
  24. 24
    Wohin legen die Bitterlinge ihre Eier?
    Sie legen die Eier in Großmuscheln ab
  25. 25
  26. 26
    Welches Merkmal ist typisch für barschartige Fische?
    Die erste Rückenflosse hat kräftige Stachelstrahlen
  27. 27
    Wie ist die Schwimmblase der Barsche gebaut?
    Sie ist einkammerig ohne Luftgang
  28. 28
    Wie legt der Flussbarsch seine Eier ab?
    Er legt die Eier in langen Bändern ab
  29. 29
    Wann laicht der Zander?
    Von April bis Mai
  30. 30
  31. 31
    Wodurch kann man einsömmrige Flussbarsche von einsömmrigen Zandern unterscheiden?
    Der Flussbarsch hat einen schwarzen Fleck am Ende der ersten Rückenflosse
  32. 32
    Was bedeutet die Bezeichnung Spitzkopfaal?
    Sie verweist auf eine ernährungsbedingte Kopfform
  33. 33
  34. 34
  35. 35
    Was ist ein Glasaal?
    Der Jungaal nach Umwandlung der Larve
  36. 36
  37. 37
    Welche Fische haben Kammschuppen?
    Zander und Flussbarsch
  38. 38
  39. 39
    Wann laicht der Hecht?
    Von Februar bis Mai
  40. 40
    Wo laicht der Hecht?
    An flachen verkrauteten Uferstellen
  41. 41
  42. 42
  43. 43
  44. 44
  45. 45
  46. 46
  47. 47
  48. 48
  49. 49
  50. 50
  51. 51
  52. 52
  53. 53
  54. 54
    Was versteht man unter Blankaalen?
    Zum Laichen abwandernde Aale
  55. 55
  56. 56
    Welche Fische gehören zu den Dorschartigen?
    Der Kabeljau, die Quappe und der Seelachs
  57. 57
    Sind Makrelen
    Freiwasserfische?
  58. 58
    Woran sind die Dorschartigen im Allgemeinen zu erkennen?
    Sie haben in der Regel einen Bartfaden
  59. 59
  60. 60
  61. 61
  62. 62
    Wo legen Forellen ihre Eier ab?
    In Kiesmulden am Gewässerboden
  63. 63
  64. 64
  65. 65
  66. 66
  67. 67
    Welche Fischarten gelten in NRW als nicht einheimisch?
    Bachsaibling, Regenbogenforelle, Sonnenbarsch
  68. 68
    Lassen sich abwandernde Junglachse (Smolts) von etwa gleichgroßen Bachforellen unterscheiden?
    Ja, man kann die Junglachse an ihren Brustflossen und an ihrer Färbung erkennen
  69. 69
  70. 70
    Wann darf der Maifisch geangelt werden?
    Gar nicht, der Maifisch steht unter Artenschutz
  71. 71
    Woher hat der Maifisch seinen Namen?
    Seine Laichzeit liegt im Mai
  72. 72
    Welche Krebsart gilt in NRW als einheimisch?
    Europäischer Flusskrebs (Edelkrebs)
  73. 73

Gewässerkunde und Fischhege

  1. 1
    Ist der Sauerstoffgehalt in fließenden Gewässern gewöhnlich höher oder niedriger als in stehenden Gewässern?
    Er ist höher, da durch die Verwirbelung des Wassers mit der Luft ständig Sauerstoff aufgenommen und bis zum Grund verteilt wird
  2. 2
    Wie ist die richtige Reihenfolge der fischereibiologischen Regionen der Fließgewässer?
    Forellenregion - Äschenregion - Barbenregion - Brassenregion - Kaulbarsch/Flunderregion
  3. 3
    Reagiert die Tierwelt der Bäche besonders empfindlich auf Sauerstoffmangel?
    Ja, weil sie an die in Bächen gewöhnlich hohe Sauerstoffkonzentration angepasst ist
  4. 4
    Wo leben die Fischnährtiere der Gebirgsbäche?
    Auf, zwischen und unter den Steinen
  5. 5
    Hat die Gestalt des Bodenuntergrundes fischereibiologische Bedeutung?
    Ja, da unregelmäßiger Untergrund, Untiefen, Kolke und Lücken zwischen den Steinen für bodenbesiedelnde Lebewesen vielfältige Entwicklungsmöglichkeiten bieten
  6. 7
    Haben die Pflanzennährstoffe in Gewässern fischereibiologische Bedeutung?
    Ja, sie sind Vorbedingung der Pflanzenentwicklung, diese wiederum ist Grundlage der Tierernährung
  7. 8
    Womit beginnt die Nahrungskette in Gewässern?
    Mit einzelligen Algen, mehrzelligen Algen und Unterwasserpflanzen
  8. 9
    Können Abwassereinleitungen biologische Schäden in Gewässern verursachen?
    Ja, weil die Tier- und Pflanzenwelt vor allem kleinerer Gewässer auf Umweltveränderungen besonders empfindlich reagiert
  9. 10
    Welche biologische Funktion hat der im Wasser gelöste Sauerstoff?
    Er wird für die Atmung der Wasserorganismen benötigt
  10. 11
  11. 12
    Welche höheren Wasserpflanzen sind besonders günstig für die Sauerstoffversorgung stehender Gewässer?
    Die untergetauchte "weiche" Flora (Laichkräuter, Tausendblatt, Wasserpest)
  12. 13
    Wie gelangt Sauerstoff in das Wasser?
    Durch Sauerstoffabgabe der grünen Pflanzen und durch Sauerstoffaufnahme aus der Luft
  13. 14
  14. 15
  15. 16
  16. 17
  17. 18
  18. 19
  19. 20
  20. 21
  21. 22
  22. 23
    In welcher Reihenfolge wachsen Pflanzen vom Ufer aus gesehen?
    Röhricht - Schwimmblattpflanzen - Laichkräuter - unterseeische Wiesen
  23. 24
    Was ist ein eutrophes Gewässer?
    Es ist reich an Nährstoffen
  24. 25
    Was ist mit dem Begriff "Wasserblüte" gemeint?
    Eine Verfärbung des Wassers durch übermäßige Algenentwicklung
  25. 26
    Beeinflusst die Wassertemperatur die Löslichkeit für Sauerstoff?
    Ja, kaltes Wasser nimmt mehr Sauerstoff auf als warmes
  26. 27
  27. 28
  28. 29
    Wonach sollten sich Besatzmaßnahmen richten?
    Nach ökologischen und fischereibiologischen Faktoren
  29. 30
  30. 31
  31. 32
  32. 33
    Warum sind landwirtschaftliche Abwässer für Fische schädlich?
    Weil ihr Abbau im Gewässer sehr viel Sauerstoff bindet
  33. 34
  34. 35
  35. 36
    Was ist als erstes zu tun, wenn ein Fischsterben bemerkt wird?
    Die Polizei/Feuerwehr sowie das Ordnungsamt/Untere Wasserbehörde sind zu benachrichtigen
  36. 37
    Wo müssen bei einem Fischsterben in einem Fließgewässer Wasserproben entnommen werden?
    Zwischen den toten Fischen, aus verdächtigen Einleitungen sowie unterhalb und oberhalb derselben
  37. 38
    Welchen Zweck hat die Entnahme von Wasserproben bei Fischsterben?
    Sie dient zur Ermittlung von Ursachen und Verursachern
  38. 39
  39. 40
  40. 41
    Welche Gewässer sind durch natürliche Säuren gefährdet?
    Solche, die durch Zuflüsse aus kalkarmen Gebieten, aus Fichtenbeständen oder aus Mooren gespeist werden
  41. 42
    Was sollte mit krankheitsverdächtigen toten Fischen geschehen?
    Sie sollten gekühlt und möglichst umgehend zu einer Untersuchungsstelle gebracht werden
  42. 43
    Was besagt der pH-Wert einer Wasserprobe?
    Er zeigt an, ob das Wasser sauer, neutral oder alkalisch reagiert
  43. 44
  44. 45
    Sind stark durch Lehm- und Tontrübe verschmutzte Abwässer von Baustellen fischereischädlich?
    Ja, die Funktion der Kiemen kann durch Trübungsstoffe beeinträchtigt werden und den Erstickungstod herbeiführen
  45. 46
  46. 47
    Hat die Kleintierlebewelt im Gewässer einen Nutzen, gegebenenfalls welchen?
    Ja, sie ist die Ernährungsgrundlage u. a. für Fische
  47. 48
  48. 49
    Was ist ein Altwasser?
    Ein früherer (alter), als solcher erkennbarer Abschnitt eines Fließgewässers, der wassergefüllt ist
  49. 50
  50. 51
    Welche Angaben sind für die Fangstatistik wichtig?
    Fangdatum, Art, Länge und Gewicht des Fisches
  51. 52
    Wozu dient die Fangstatistik?
    Als Unterlage für die fischereiliche Bewirtschaftung und für Schadenersatzforderung
  52. 53
    Was ist beim Aussetzen von Fischen besonders zu beachten?
    Man muss geeignete Stellen auswählen; vor dem Aussetzen müssen die Fische temperiert werden
  53. 54
    Was ist beim Kauf der Satzfische vor allem zu beachten?
    Die Fische müssen frei von Parasiten und erkennbaren Krankheitserscheinungen sein
  54. 55
  55. 56
  56. 57
    Können frisch ausgekieste Baggerseen schon fischereilich genutzt werden?
    Nein, erst nach Entwicklung des tierischen und pflanzlichen Lebens
  57. 58
    Welches Merkmal kennzeichnet ein fruchtbares, stehendes Gewässer?
    Durch Plankton getrübtes Wasser (geringe Sichttiefe)
  58. 59
    Sind Altarme eines Gewässers ökologisch besonders wertvoll?
    Ja, weil sie für Fische, Amphibien und Vögel geeignete Lebensbedingungen bieten
  59. 60
    Haben flache Ufer in einem Gewässer eine besondere fischereiliche Bedeutung?
    Ja, weil sie eine sehr starke Fischnährtierproduktion aufweisen und für viele Fische und andere Tierarten ideale Fortpflanzungs- und Aufwuchszonen bilden
  60. 61
  61. 62
    Warum ist in einigen Fällen bei nachhaltiger Nutzung des Fischbestands künstlicher Fischbesatz erforderlich?
    Weil durch die von Menschenhand vorgenommenen Veränderungen an und in den Gewässern viele natürliche Laich- und Aufwuchsplätze zerstört worden sind
  62. 63
  63. 64
    Wie soll sich der Fischer verhalten, wenn er einen krankheitsverdächtigen Fisch fängt?
    Er soll den Fisch nach Möglichkeit dem zuständigen Gewässerwart oder Fischereiaufseher zwecks weiterer Veranlassung übergeben
  64. 65
    Was ist typisch für das stehende Zandergewässer?
    Es ist flach, hartgründig und sommertrüb
  65. 66
    Ist es sinnvoll, in einem Gewässer große Hechte zu schonen?
    Nein, denn größere Fische sind schlechte Futterverwerter
  66. 67
    Ist das Einbringen großer Mengen Anfuttermittel schädlich?
    Ja, es fördert die Eutrophierung des Gewässers
  67. 68
    Können eingebrachte Laichhilfen als sinnvoll angesehen werden?
    Ja, wenn aufgrund der Strukturarmut des Gewässers ein Mangel an natürlichen Laichplätzen besteht
  68. 69
    Wozu dient der Hegeplan?
    Zur Festlegung fischereilicher Maßnahmen an einem Gewässer unter ökologischen Gesichtspunkten
  69. 70
    Welche fischereilichen Maßnahmen sollten an Wasserkraftanlagen getroffen werden?
    Für Fischwanderwege, ausreichende Restwassermengen sowie eine Schutzvorrichtung vor den Turbinen sollte gesorgt sein
  70. 71
    Können Steinschüttungen zur Uferbefestigung ein Problem für Fische sein?
    Ja, denn sie verhindern die natürliche seitliche Verlagerung und Gestaltung des Gewässers
  71. 72
  72. 73
    Woran erkennt man ein Fischsterben, das durch eine Krankheit hervorgerufen wird?
    Das Fischsterben ist in der Regel schleichend und erfasst nur eine oder miteinander verwandte Fischarten
  73. 74
    Woran erkennt man ein Fischsterben, das durch Abwässer hervorgerufen wird?
    Das Fischsterben vernichtet meist alle im Gewässer vorkommenden Fische innerhalb kurzer Zeit
  74. 75
    Wozu dient ein Umgehungsgerinne?
    Ein Querbauwerk für wandernde Fische durchgängig zu machen
  75. 76
    Wie soll mit gefangenen Fischen verfahren werden, die eine Farbmarkierung aufweisen oder mit einem Sender versehen sind?
    Der Fisch soll schonend zurückgesetzt werden. Angaben zu Fischart, Länge und Fangort sollen wenn möglich mit Foto den Fischereibehörden oder –verbänden gemeldet werden
  76. 77
    Was soll für Fischwanderhilfen gelten?
    Die Wasserführung muss ausreichend sein, damit sich eine starke Leitströmung ergibt

Natur- und Tierschutz

  1. 1
    Was ist unter Fluchtdistanz zu verstehen?
    Die Entfernung, ab welcher ein Tier vor einem wirklichen oder vermeintlichen Feind flüchtet
  2. 2
    Welche Maßnahmen sind u. a. für den Schutz des Eisvogels erforderlich?
    Schaffung von Steilufern und Schutz geeigneter Nistbereiche
  3. 3
  4. 4
  5. 5
    Wie wird der Fisch waidgerecht getötet?
    Durch einen Schlag auf den Gehirnschädel und durch Herzstich
  6. 6
  7. 7
  8. 8
  9. 9
    Was macht man, wenn man einen untermaßigen Fisch gefangen hat?
    Man löst den Fisch vorsichtig mit nassen Händen vom Haken und setzt ihn ins Wasser zurück
  10. 10
  11. 11
  12. 12
  13. 13
    Wie wird der untermaßige Fisch behandelt?
    Man fasst ihn mit nassen Händen an, entfernt den Haken vorsichtig und setzt den Fisch ins Wasser zurück
  14. 14
    Wo legen Molche ihre Eier ab?
    In Tümpeln und Gräben
  15. 15
    Ist die Beseitigung von Tümpeln und anderen Kleingewässern eine naturfeindliche Maßnahme?
    Ja, weil der Lebensraum für viele Tiere und Pflanzen zerstört wird
  16. 16
    Warum suchen Kröten im Frühjahr kleine Gewässer auf?
    Weil sie im Wasser ihren Laich absetzen wollen
  17. 17
  18. 18
  19. 19
    Wie kann ein sinnvoller Beitrag zur Hebung des Krötenbestandes geleistet werden?
    Durch Schutz der für die Krötenvermehrung geeigneten Laichgewässer
  20. 20
    Warum sollte sich der Angler in Uferbereichen mit Schilf und Röhricht besonders umsichtig verhalten?
    Weil dort Wasservögel nisten oder nach Nahrung suchen und die Anwesenheit eines Anglers die Tiere beunruhigen könnte
  21. 21
    Sollten Baggerseen Flachwasserzonen mit Unterwasserpflanzen, Schwimmblattpflanzen und Schilfgürteln aufweisen?
    Ja, sie fördern das Aufkommen von Fischnährtieren und Fischbrut, dienen als Laichplatz für Fische und Amphibien sowie für andere Wassertiere und bieten der Vogelwelt Nistplätze, Schutz und Nahrung
  22. 22
  23. 23
    Wie lange soll ein gehakter Fisch gedrillt werden?
    Solange wie nötig, um ihn schonend zu landen
  24. 24
    In welcher Zeit ist an den Gewässern besondere Rücksicht auf Wasservögel zu nehmen?
    Während der Brut und Aufzucht der Jungvögel im Frühjahr und Frühsommer
  25. 25
  26. 26
    Warum muss bei der Hechtangelei ein Stahlvorfach eingesetzt werden?
    Damit der gehakte Hecht die Schnur nicht durchbeißen kann
  27. 27
  28. 28
    Was bedeutet waidgerechtes Angeln?
    Das Fangen, Töten, Versorgen und Verwerten der Fische im Sinne des Tierschutzgesetzes
  29. 29
    Ist es richtig, sich seinen Angelplatz in der Nähe einer Eisvogelniströhre zu wählen?
    Nein, Niströhren von Eisvögeln sind weiträumig zu umgehen, um das Brutgeschäft nicht zu stören
  30. 30
    Warum sollte die Angelschnur immer frei von schadhaften Stellen sein?
    Damit die Fische schnell und sicher gelandet werden können
  31. 31
    Müssen ausgelegte Angeln ständig überwacht werden?
    Ja, damit der Fisch nicht durch anhaltende, erfolglose Fluchtversuche Stress erleidet
  32. 32
    Bezieht sich das Tierschutzgesetz auch auf Fische?
    Ja, auch Fischen dürfen nicht ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zugefügt werden
  33. 33
  34. 34
  35. 35
  36. 36
  37. 37
    Kann es in Naturschutzgebieten sinnvoll sein, das Angeln zu beschränken?
    Ja, wenn der besondere Schutzzweck nur so erreichbar ist
  38. 38
    Ist regelmäßiger Fischbesatz zur Bestandserhaltung notwendig?
    Nein, wenn ein natürliches Brutaufkommen und die Nahrungsverhältnisse im Gewässer eine normale Entwicklung des Fischbestandes ermöglichen
  39. 39
    Sollen Kleinfische zum Besatz bei Wiederansiedlungsmaßnahmen aus demselben Gewässersystem stammen?
    Ja, damit die genetische Identität der lokalen Bestände erhalten bleibt
  40. 40
    Gefährden weggeworfene Schnurreste die Umwelt?
    Ja, sie sind eine Gefahr für die Tierwelt
  41. 41
    Was ist beim Kauf von Satzfischen vor allem zu beachten?
    Die Fische sollten möglichst aus demselben Gewässersystem (Einzugsgebiet) stammen, in dem das zu besetzende Gewässer liegt
  42. 42
  43. 43
  44. 44
  45. 45
    Wie ist ein Fisch waidgerecht zu töten?
    Er wird mit einem Schlagholz durch einen Schlag auf den Kopf betäubt und dann durch einen Herzstich getötet

Gerätekunde

  1. 1
    Welche Eigenschaften sollte eine Angelrute haben?
    Man muss mit ihr gut werfen und den Fisch sicher landen können
  2. 2
  3. 3
    Wodurch unterscheidet sich der Rutengriff einer Spinnrute von einer Fliegenrute?
    Durch die Anbringung des Rollenhalters vor oder hinter der Wurfhand
  4. 4
  5. 5
  6. 6
    Für welche Fangmethoden eignet sich die Stationärrolle besonders gut?
    Für die leichte und mittlere Spinnfischerei und für das Grundangeln
  7. 7
    Für welche Angelmethoden eignet sich die Multirolle?
    Für die schwere Spinnfischerei, für das Schlepp- und für das Grundangeln
  8. 8
  9. 9
  10. 10
  11. 11
  12. 12
  13. 13
  14. 14
  15. 15
  16. 16
  17. 17
    Was ist ein Drilling?
    Ein Haken mit drei Spitzen
  18. 18
  19. 19
  20. 20
  21. 21
  22. 22
  23. 23
    Was ist eine Rachensperre?
    Ein Hilfsgerät bei der Fischerei auf Hecht und Zander
  24. 24
    Was ist eine Senke?
    Ein Netz zum Köderfischfang
  25. 25
    Wodurch unterscheidet sich ein Spinner von einem Blinker?
    Das Blatt des Spinners dreht sich um eine Achse
  26. 26
    Was ist ein Wobbler?
    Ein künstlicher Köder für den Fang von Raubfischen
  27. 27
  28. 28
    Was ist ein Pilker?
    Ein schwerer Metallköder
  29. 29
    Was bedeutet der Begriff "Nassfischen" bei der Flugangelei?
    Fischen mit künstlicher Fliege unter Wasser
  30. 30
  31. 31
    Welches Zubehör muss der Angler unbedingt beim Angeln bei sich haben?
    Unterfangkescher, Zentimetermaß, Schlagholz, Messer, Hakenlöser
  32. 32
  33. 33
    Was muss vor dem Angeln u. a. am Gerät überprüft werden?
    Die Schnurführungsringe auf Risse, die Schnur auf Tragfähigkeit und die Rolle auf Bremszug
  34. 34
    Welche allgemeine Regel gilt bei der waidgerechten Zusammenstellung: Haken, Schnur, Rute?
    Großer Haken, starke Schnur und steife Rutenspitze, kleiner Haken, dünne Schnur und weiche Rutenspitze
  35. 36
    Was ist ein Twister?
    Ein Angelköder aus weichem Kunststoff
  36. 37
    Wozu dient die Feederrute?
    Zur Fischerei mit einem Futterkorb auf Weißfische
  37. 38
    Was sind Jerks, Popper und Twister?
    Moderne Kunstköder für den Fang von Raubfischen
  38. 39
    Wozu braucht man Streamer und Nymphen?
    Zum Nassfischen bei der Flugangelei
  39. 40
  40. 41
    Was sind Popper, Jerkbaits, Stickbaits und Twitchbaits?
    Spezielle Köder für das Angeln von Raubfischen

Gesetzeskunde

  1. 1
    Was versteht man unter einem Mindestmaß?
    Die Länge der Fische, ab welcher diese gefangen werden dürfen
  2. 2
    Welcher Grundsatz sollte für den Umgang mit Fischen gelten?
    Keinem Fisch dürfen ohne vernünftigen Grund Schmerzen und/oder Leiden zugefügt werden
  3. 3
    Welches Mindestmaß hat der Aal?
    Das Mindestmaß beträgt 50 cm
  4. 5
    Wer stellt einen Fischereierlaubnisschein aus?
    Der Fischereiberechtigte oder der Fischereipächter
  5. 6
  6. 7
  7. 8
    Ist die Fischerei mit elektrischen Geräten verboten?
    Ja, jedoch kann sie unter Auflagen und Bedingungen genehmigt werden
  8. 9
    Welche Aufgaben hat ein amtlich verpflichteter Fischereiaufseher?
    Er hat zu überprüfen, ob die Fischerei nach den gesetzlichen Vorschriften erfolgt
  9. 10
  10. 11
    Was ist beim Ablassen eines Gewässers nach dem Landesfischereigesetz zu beachten?
    Der zum Ablassen Berechtigte muss das Ablassen dem Fischereiberechtigten in der Regel eine Woche vorher schriftlich anzeigen
  11. 12
    Wer wählt den Vorstand der Fischereigenossenschaft?
    Die zur Genossenschaft gehörenden Fischereiberechtigten
  12. 14
    Für welche Grundstücke gilt das Uferbetretungsrecht des Fischereiausübungsberechtigten nicht?
    Für Gebäude und zum unmittelbaren Haus-, Wohn- und Hofbereich gehörende Grundstücksteile
  13. 15
    Was versteht man unter "Hegepflicht"?
    Die Pflicht, einen den Gewässerverhältnissen entsprechenden Fischbestand zu hegen und zu erhalten
  14. 16
  15. 17
    In welchen Fällen wird zur Ausübung der Fischerei ein Fischereierlaubnisschein erforderlich?
    Wenn der Ausübende nicht selbst Fischereiberechtigter oder Fischereipächter ist
  16. 18
    Was sind verbotene Fangmittel?
    Künstliches Licht, explodierende, betäubende und giftige Stoffe
  17. 20
    Warum werden Schonzeiten festgelegt?
    Um ein ungestörtes Ablaichen der Fische zu ermöglichen
  18. 21
  19. 22
    Wonach muss sich der Fischereiausübungsberechtigte unbedingt erkundigen, nachdem er die Erlaubnis, fremdes Gewässer zu beangeln, erhalten hat?
    Nach besonderen Auflagen, die Schonzeiten und die Mindestmaße betreffend, und nach den Gesetzen, innerhalb derer er die Fischerei ausüben darf
  20. 23
    Was versteht man unter Zugang zu Gewässern?
    Das Betreten von Ufern und Grundstücken in dem für die Fischerei notwendigen Umfang
  21. 24
    Wem steht ein Uferbetretungsrecht zu?
    Dem Fischereiausübungsberechtigten
  22. 25
  23. 26
  24. 27
    Darf die Elektrofischerei von jedermann ausgeübt werden?
    Nein, ausschließlich von Personen, die den Bedienungsschein besitzen
  25. 29
    Kann ein Fischereiverein Mitglied der Fischereigenossenschaft sein?
    Ja, wenn er im Gebiet der Genossenschaft ein eigenes Fischereirecht besitzt
  26. 30
  27. 32
  28. 35
    Ist der Fischfang in Fischwegen erlaubt?
    Nein, er ist grundsätzlich verboten
  29. 37
  30. 38
  31. 41
    Auf welche Weise darf man einen im flachen Wasser laichenden Hecht erbeuten?
    Er darf wegen der Schonzeit grundsätzlich nicht gefangen werden
  32. 43
    Darf der Grasfisch in stehende Gewässer eingesetzt werden?
    Nein, er ist keine einheimische Fischart
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